Das verlorene Wort

 

"...hinterm Horizont geht’s weiter…" so singt Udo Lindenberg in einem seiner Lieder.

Ein wunderschönes Liebeslied mit einer sehr klaren Aussage und sehr viel Wahrheit. Nicht jeder mag Liebeslieder, doch sind wir einmal ehrlich, dreht sich nicht unser aller Leben
ständig um die Liebe?  Es gibt so viele verschiedene Begriffe dafür und eigentlich umfasst sie alles. Jedes Tun und jedes Sein wird von ihr geprägt. Wie traurig wäre es denn, wenn wir keine Worte mehr hätten, um sie auszudrücken?

Spätestens dann, wenn ein neuer göttlicher Auftrag „durchgegeben“ wird, spüre ich, dass es an der Zeit ist, meinen Horizont zu erweitern, auszudehnen in Bereiche die völlig neu für mich sind.

Einige Zeit später merke ich dann, wie sehr diese Horizonterweiterung meine persönliche Entwicklung fördert und oftmals neu definiert.

Als ich hörte „Das verlorene Wort“ fühlte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes verloren.

Was soll ich dazu sagen, geschweige denn schreiben?

(Ich glaube, ich habe diese Aufforderung lieber nicht gehört. Dabei lacht mein inneres Kind fröhlich. Es hat ja auch gut lachen.)

Nun, es würde gar nichts nützen, mir jetzt die Ohren zuzuhalten, ich habe es bereits gehört und irgendwie muss ich dieses Thema angehen.

So beschloss ich zuerst einmal Punkte zu sammeln, die sich in dieses Thema integrieren lassen. Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf und war bald darauf an dem Punkt angelangt, wo der berühmte „Aha-Moment“ eintrat.  Sehr schnell wurde mir bewusst,
wieweit die wortwörtliche „Sprachlosigkeit“ inzwischen verbreitet war.
 
Ich glaube, ein jeder von uns erlebt Situationen wo ihm zuerst einmal die Sprache wegbleibt. Scheinbar hilflos steht man dem was man gerade gehört oder gesehen hat gegenüber. Mit Sicherheit fällt einem – just in time - schon gar nichts ein, was   in diesem Augenblick sinnentsprechend  geäußert werden könnte. Ereignisse dieser Art geschehen
immer wieder und eigentlich misst man dem Ganzen inzwischen auch keine allzu große
Bedeutung mehr bei.  

Viele Dinge, die uns zu Ohren kommen, sind auch völlig belanglos, über die Massen aufgebauscht und leider manchmal auch nicht ganz der Wahrheit entsprechend. Dies geschieht vor allem dann, wenn ein solches Vorkommen schon ungefähr fünfmal weitererzählt wurde.  
 
Leider gibt es aber auch solche „Geschichten“ die einen gedanklich dann doch nicht loslassen, irgendwie berühren, obwohl sie uns überhaupt nicht betreffen. Nahezu unbemerkt, ganz
schnell, wird einem klar, dieses Geschehen, oder auch dieses Drama ging nicht
ohne Einfluss auf uns vorbei. So wird die Erzählung einer anderen Person zu
einem – ich möchte nicht sagen - Problem, wohl aber zu einem Gedankengut das mir
eigentlich gleichgültig sein sollte. Warum mache ich mir Gedanken darüber, verbringe
unnütze Zeit mit Überlegungen der unterschiedlichsten Art?   


Dramen anderer Menschen sollen ihre bleiben. Das klingt nicht besonders freundlich, ich weiß. Nachdem ich die Probleme anderer Menschen nicht ändern und schon gar nicht lösen kann möchte ich mich damit auch nicht belasten. Das kann ich aber nur, wenn ich  ihre Probleme nicht zu meinen eigenen werden lasse. Ich habe inzwischen gelernt den Unterschied zu beachten und der ist relativ einfach:

Mitgefühl ja – Mitleid, nein.
Mitleid bedeutet mit leiden. Entscheidungen über sein Leben, den Weg den ein
Mensch gehen will, muss ein jeder für sich selbst treffen, das kann ihm kein anderer
abnehmen. Wenn ich mich in ein Drama – ganz gleich welcher Art -  mit hineinziehen lasse, gebe ich meine Energie hinein. Es ist und bleibt sinnlos vergeudete Energie.

Jeder Mensch, der auf dieser Erde lebt, ist inkarniert um verschiedene Probleme lösen zu lernen. Mische ich mich in diesen Prozess ein, hindere ich ihn daran, seine Lebensaufgabe selbst zu bewerkstelligen. Meine Hilfsbereitschaft dient dem Anderen nicht und mir bringt
sie nur negatives Karma. Wem ist also gedient? Niemandem.


So hänge ich diesem Gedanken nach und frage mich, wann ist in solchen Fällen Schweigsamkeit wichtig und wann wäre es erforderlich einen Kommentar abzugeben?
Man darf dabei nicht vergessen, dass der gesamte Denkprozess in Sekunden- bis Minutenschnelle ablaufen muss . Ich denke, man sollte in solchen Fällen auf sein „Bauchgefühl“ hören, da liegt man dann meistens doch richtig.


Während ich mir überlege weshalb gerade diese Gedankengänge in mir ablaufen, kam der Input, dass auch sie mit dem Auftrag über das „verlorene Wort“ zu schreiben, zusammenhängen könnten. Sicher, es geht ja um Worte.


So hilflos, wie ich mich in den letzten Wochen anfangs gegenüber diesem Thema gefühlt habe, so konnte ich allmählich doch feststellen, dass es eine ganze Menge darüber zu sagen gibt. Immer mehr Kriterien kamen und kommen zusammen, die durchaus mit dem Thema „das verlorene Wort“ in Verbindung zu bringen sind. Auslöser, die geradezu prädestiniert dafür sind Menschen ganz einfach wortlos zu machen.


Nun werde ich versuchen zu klären, warum wir manchmal so hilflos –  oder ganz einfach „sprachlos“ (geworden) sind.


Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass wir das  W o r t  brauchen um miteinander zu kommunizieren. Wir können unser Leben in dieser wunderschönen Welt in Zukunft nur durch das gesprochene Wort so gestalten, dass wir alle glücklich und zufrieden und im
Einklang mit der Natur leben können. 

Schon allein aus diesem wichtigen Grunde müssen wir „das Wort“ oder unsere Worte wiederfinden und dies vie schneller als wir sie verloren haben, sonst könnte es sein, dass wir verloren sind.

Worte sind vielschichtig.

Sehr oft sind wir uns der Auswirkungen unserer Worte, die wir „schnell einmal dahingesagt haben“ gar nicht bewusst. Einmal ausgesprochen können sie unendlich viel Freude bringen und in gleich großem Maße verletzend und buchstäblich niederschmetternd sein. In Worte
gekleidete Meinungen können nicht zurückgenommen werden auch wenn wir merken
wie sehr wir den anderen verletzt haben. Eine Entschuldigung - und kommt sie
noch so sehr von Herzen - kann das gesprochene Wort nicht ungeschehen machen. Es
steht möglicherweise für lange Zeit im Raum. Doch wer kann wirklich mit reinem
Gewissen von sich behaupten, dass jedes Wort, das er von sich gibt, wohlüberlegt ist? Ich glaube, niemand.

Im krassen Gegensatz zu den Menschen, die keine Worte mehr haben, stehen die Personen die unentwegt reden, ohne Punkt und Komma. Unweigerlich stellt man sich die Frage wann sie eigentlich Luft holen. Interessanterweise kann man dabei nicht nur gelegentlich
feststellen, dass sie oft nicht mehr wissen, was sie vor nur einer halben Stunde von sich gegeben haben. Spricht man sie auf das vorhin gesagt an, schauen sie einen mit riesengroßen Augen an. Sie wissen von nichts.

Die Ausdrucksweise unserer Sprache ist oberflächlich geworden. Die Zeitqualität in der wir leben hat dem „Wort“ die Bedeutung, ja den Wert, der ihm eigentlich innewohnt und auch zusteht, entzogen.  

Viele Dinge geschehen im Laufe eines jeden Tages und ebenso vielen Ereignissen kann gar nicht die Bedeutung beigemessen werden die wichtig wären betrachtet zu werden. Leider dringen wenig positive Nachrichten über unsere Medien zu uns hindurch. Es gibt zu viele
Ablenkungsmanöver die uns Menschen bewusst und ganz gezielt von einer
überlegten Denk- und Handlungsweise ablenken sollen und auch tun.  Dringt dann doch einmal ein negatives Geschehen aus dem Ort, in dem wir leben, in unser Gehör sind wir fassungslos. Daraus entstehen dann die Situationen in denen wir Menschen einfach sprachlos sind.

Hätten wir nicht ahnen können, wissen müssen, darüber nachdenken sollen oder mit einem Freund darüber sprechen?... Wir wundern uns über unsere eigene Gedankenlosigkeit.                                               
                                                                                                                                                                                                           
 „Mir fehlen die Worte…“ stammelt man dann. Gerne sucht man in diesen Augenblicken fluchtartig das Weite. Weg von den noch oftmals im Hintergrund zu hörenden Schuldzuweisungen wie „selbst schuld“ oder aber auch: „der Arme, die Arme“ …nichts wie weg! Ein schlechtes Gewissen? grübel, grübel. Davonlaufen bringt nie eine Lösung.

Zu dieser Gedankenlosigkeit hat sich in unserem Lande aber auch noch eine Art „Neudeutsch“ oder „Neusprech“ eingeschlichen.
Das ist eine m. E eine Ausdrucksweise, die ihren Ursprung von ausländischen Bürgern hat, die sich in unserer Sprache noch nicht richtig artikulieren konnten, und es ebenso gut wie
möglich versuchten. Viele fanden dies lustig und ahmten es nach. Leider scheuen
sich selbst große Unternehmen heute nicht, im Fernsehen mit diesem Unsinn
Reklame zu machen. Ich kann da inzwischen richtig wütend werden, wenn ein
Deutscher sich derart ausdrückt.  Wenn ich schon höre:  „Ich habe Rücken“ ...Natürlich hast du einen Rücken…was ist mit ihm? …… 

Wie wollen wir die wirklich großen Probleme in unserem Lande lösen, wenn wir nicht einmal in der Lage sind uns sprachlich korrekt auszudrücken? 

Ein zivilisiertes, verständnisvolles Verhältnis zu einander kann nur erreicht werden, wenn wir beginnen unsere Wortwahl ausreichend zu überlegen und richtig zu artikulieren.  Nur wirklich offene und ehrlich gemeinte Gespräche schaffen Klarheit und Verständnis für die Sichtweise des anderen.  

Die Etablierung des Prozesses nahezu „wortlos zu sein“, dauerte etliche Jahre. Wiederfinden können wir unsere dringend benötigten Gespräche untereinander erst dann wieder, wenn wir herausgefunden haben weshalb wir sie verloren haben. 

Es bleibt uns also nicht erspart, uns mit der ganzen vielschichtigen Thematik auseinander zu setzen. Beginnen wir einmal mit dem IST-Zustand.  

Es beginnt bereits damit, dass sich unser Leben in dieser Welt in eine Richtung entwickelt hat, an der man eigentlich nicht teilnehmen möchte.

Zudem leben wir in einer mediengesteuerten Lügenwelt.

Egoismus und rücksichtsloses Benehmen sind an der Tagesordnung.

Gleichgültigkeit, Gedanken- und Respektlosigkeit tangieren nur noch die wenigsten Menschen.

Die Facetten des Vertrauens sind  sehr vielfältig.

Fehlender Mut die eigene Wahrheit auszusprechen und ebenso die fehlende Bereitschaft die Wahrheit des anderen zu akzeptieren schaffen Wortlosigkeit.

Die Weiterentwicklung nur eines Partners in einer Beziehung führt wohl zwangsläufig zu Problemen. 
Erkennen wir unsere eigenen Lebenslügen?

Und letzten Endes stellt sich auch die Frage: Sind Tradition und Moderne vereinbar?“


Die Welt in der wir heute leben, ist in nichts mehr mit den Lebensgewohnheiten von vor vielleicht 20 Jahren zu vergleichen. Sie schien zum damaligen Zeitpunkt noch eine relativ heile Welt zu sein. Der Gedanke an Gifte in Lebensmitteln, Bekleidung, Drogerie-Artikeln,
Chemtrails usw. waren gänzlich unbekannt. Hätte jemand die Reinheit der zu
erwerbenden Lebensmittel angezweifelt, nun, man hätte ihm vermutlich „den
Vogel“ gezeigt. Dass Impfungen äußerst schädlich sind und nicht selten tödlich verlaufen
können war kein Gedanke. Pflichtbewusste Eltern ließen ihre Kinder impfen, um
sie vor Krankheiten zu schützen. Punkt. Überlegungen, was an Lebensmitteln gekauft werden sollte, war eine Angelegenheit die man nach Lust und Laune und seinem Geldbeutel gestaltete. Heute sind die Regale in den großen Läden brechend voll und meistens ist es keine Kostenfrage mehr, welche Lebensmittel gekauft werden sollen, sondern eine andere. Die Frage, was steckt in diesem Produkt alles an Gift?  

Das ist die traurige Wahrheit.          

Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass die Verhältnisse, die wir heute in Deutschland haben bereits vor sehr, sehr viel längerer Zeit geplant wurden. Sie waren zum damaligen Zeitpunkt wohl nicht einmal zu erahnen da sie in erheblich vorsichtigerem Maße durchgeführt wurden.

Sieht man sich jedoch die Handlungsweise unserer Regierung an, so fehlen einem nicht nur die Worte, man ist schlichtweg fassungslos. 

Journalismus ist im wahrsten Sinne des Wortes in der heutigen Zeit zu einem Job geworden, der das Weltgeschehen in wohlwollende, beruhigende Worte einpackt, die vorgegeben sind.
Dem dummen Volk, das nicht einmal mehr in der Lage ist, seine Sprache richtig zu verwenden, wird vorgegaukelt es sei doch alles in bester Ordnung. 

Zum Glück gibt es inzwischen jedoch genügend Menschen, die sich nicht mit den üblichen gesteuerten Nachrichten abspeisen lassen und der Erforschung der „wirklichen“ Geschichte unseres Landes nachgehen. Sie werden nicht müde das Internet zu durchforsten und verbringen viel Zeit damit der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Sie stellen Nachforschungen überall auf der Welt an und sind dadurch schon sehr, sehr vielen Lügen auf die Schliche gekommen. Da sie diese Erkenntnisse nicht für sich behalten, sondern
in breitem Rahmen jedem zugänglich machen, der sich dafür interessiert, sei
ihnen hiermit von ganzem Herzen gedankt.  

Journalisten könnte man gut als Wort-Designer bezeichnen.

Ich bin wirklich neugierig, wie lange es noch dauert, bis dieser Berufszweig sich wieder auf seine ursprüngliche Aufgabe besinnt und endlich wieder beginnt objektiv und wahrheitsgetreu Bericht zu erstatten. 

Das Verhalten der Journalisten ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Menschen, die ihre Energie in Studien der verschiedensten Art gegeben haben,  vergessen völlig ihre Ideale um sich dann auf die heute verlangte Art und Weise benutzen zu lassen.

Es gibt doch noch andere Möglichkeiten mit mühsam erworbenem Wissen sein tägliches Brot zu verdienen. 

Lügen können nur dann aufrechterhalten werden, wenn es genügend Menschen gibt, die diese glauben.  

Lenkt man in größerer Runde beiläufig einmal das Gespräch auf dieses Thema, kommt erschreckend schnell der wunderbare Spruch „was kann ich denn schon machen?“ Ja, wahrscheinlich hätten wir etwas machen können, wenn wir nicht all die Jahre so gut geschlafen hätten. Und dem vertraut hätten, was viele leider heute noch denken und auch nicht müde werden laut auszusprechen: “wir leben in einer Demokratie und was uns die Nachrichten bringen ist wahr!“    

Was um Himmels Willen, was soll man dazu noch sagen? 

Neben der Manipulation der Darstellung der Geschehnisse auf der Welt und der Lügen über unsere Geschichte müssen wir Menschen auch noch tagtäglich des Öfteren darauf hingewiesen werden, was wir jetzt unbedingt zu kaufen haben, z.B. das neue i-phone. Jeden Tag  habe ich Reklame auf meinem Laptop. Must have´s -  ohne die das Leben absolut nicht lebenswert ist. Dieser penetrante Druck mit dem man darauf hingewiesen wird versetzt mich
allmählich richtig in Wut.  

Was haben die Menschen nur früher getan, als es diese Dinge noch nicht gab?

Wie konnten sie nur überleben?

Aber gut… wenn der Mensch beschäftigt ist, bemerkt er nicht so leicht, was hinter den Kulissen gespielt wird. 

Und wieder fällt mir Udo Lindenberg mit seinem Lied ein .Wie heißt es doch weiter in dem Test des Liedes:

                                "...haben die Wolken nicht gesehen am Horizont, bis es dunkel war“. 

Sind wir heute an diesem Punkt?

Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden?

Ich verzichte auf eine Antwort.

Ja, unsere heutige Welt ist verlogen und in vielfacher Hinsicht auch sehr verkommen. Rücksichtslosigkeit und Egoismus sind in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens anzutreffen. Leider wird dieses Verhalten inzwischen von vielen Menschen als normal
betrachtet.  

Nun, es hat und wird immer Menschen geben, die erfolgsorientiert nur ihr Ego forcieren, rücksichtslos alles durchsetzen was ihren Wünschen entspricht und nur den Dingen Aufmerksamkeit schenken die ihnen persönlichen Nutzen bringen.
 

Höflichkeit, Achtsamkeit, Wertschätzung und faire Handlungsweise sind unbestreitbar Merkmale einer zivilisierten Gesellschaft. Hört man jedoch notgedrungen einem Gespräch zwischen fremden Menschen zu, scheinen diese Eigenschaften oftmals gänzlich unbekannt zu sein. Die Unterhaltung plätschert auf banaler Ebene träge dahin. Peinlich bemüht sich jeder Beteiligte nur ja nichts Persönliches  Preis zu geben. Kein Blick in die Augen des Anderen, der eben auch eine Wertschätzung, die man  dem Anderen entgegenbringt, ist zu registrieren.

 Zuweilen stelle ich mir wirklich die Frage, ob es nur Gedankenlosigkeit ist weshalb Menschen sich so benehmen. Allerdings drängt sich bei näherer Beobachtungnahezu durchweg der Eindruck auf, als ob Menschen, die sich so verhalten, sich selbst für etwas Besonderes halten. Sie hinterlassen den Eindruck, dass der andere dankbar sein darf, dass er sich überhaupt mit ihm abgibt.

Ich finde solch ein Verhalten ausgesprochen armselig. Arroganz und Selbstüberschätzung.
 
Wie rücksichtslos Menschen sein können musste ich leider auch erfahren. Vor einiger Zeit waren wir in Berlin. Ich ging einkaufen und auf dem Rückweg wollte ich die Straße überqueren um nach Hause zu kommen. Da keine Ampel an dieser Straße ist, wartete ich, bis ich meinte sie gefahrlos überqueren zu können. Ein großes Müllauto hielt an und der
Fahrer bedeutete mir, ich könne nun über die Straße gehen. Als ich mich in
Bewegung setzte, streifte mich kurz etwas und ich ging rückwärts zu Boden. Ein
Radfahrer muss mit einer ziemlichen Geschwindigkeit um die Ecke geschossen sein
und hat mich zu Boden gerissen. Ich sehe noch heute die entsetzten weit
aufgerissenen Augen des Mülllautofahrers vor mir. Nachdem ich wohl kurz etwas
weggetreten war, hörte ich den Radfahrer schimpfen ob ich denn nicht aufpassen
könne. Dann zerrte er mit aller Kraft an meinem Arm um mich wieder auf die
Beine zu bringen. Ich kämpfte dagegen an, aber mein Wehren war zwecklos, er
hatte einfach mehr Kraft als ich. Als ich etwas wacklig zwar, aber wieder auf beiden Beinen stand, sah ich ihn schnell davon radeln. Ich weiß nicht, wie viele Leute auf ihrem Weg dieser Szene zusahen. Berlin-Mitte ist am Vormittag nicht gerade ein Friedhof. Es kümmerte sich aber keiner um mich oder um das was geschehen war. Ich weiß nicht, wie viele
Schutzengel bei mir waren, aber ich glaube, sie hatten reichlich zu tun, um
mich heil aus dieser Situation heraus zu bringen. Zuhause ließ ich mich sicherheitshalber
dann noch ärztlich abchecken.  Berliner Freunde hatten mir dazu geraten, da sie wussten, dass schlimmstenfalls bei so einem Aufprall mit dem Hinterkopf sich erst Jahre später noch Spätfolgen zeigen können. Der Schock hielt jedoch noch ziemlich lange an. Ich bin noch heute fassungslos über so ein Verhalten.

Wunderbarer Weise trifft man doch auch immer wieder Leute, die offensichtlich anders denken und viel Freude am Kontakt mit anderen Menschen haben. Sie sind offen und scheuen sich nicht, auch einmal ihre Erfahrungen weiter zu geben, auch,  wenn sie keinen Nutzen für sich selbst sehen.  

In letzter Zeit habe ich schon einige Male erlebt, dass sich bei einem Einkauf fremde Menschen in ein Gespräch zwischen Käufer und Verkäufer eingemischt haben und über ihre Erfahrungen, die sie mit einem bestimmten Artikel gemacht hatten berichteten. Es wurde darüber diskutiert. Nicht selten waren nicht nur die Käufer froh darüber, auch die
Verkäufer hatten Neues dazu gelernt. Diese aufschlussreichen Gespräche waren
eine Bereicherung für jeden Beteiligten.  Wer geht da nicht beschwingt mit einem
fröhlichen lächeln um die Lippen dann weiter seines Weges?                                                               

Gerne schaue ich mir im Internet verschiedene Blogs an. Dabei geht es um alle möglichen Interessen und Hobbys die Menschen mit anderen teilen. Fremde wurden zu Freunden. Sie alle haben ihre Freude daran selbst etwas zu produzieren, und sich mit anderen  an ihren eigenen geschaffenen Kreationen oder an denen der anderen  zu freuen. Zuweilen
treffen sie sich dann auch einmal persönlich. Es ist immer wieder schön, Berichte von solchen Zusammentreffen später nachlesen zu können. Da wünscht man sich direkt, dabei gewesen zu sein.

Wortlosigkeit kann viele Ursachen haben.

Ich glaube, dass viele Menschen so wortkarg wurden, weil nichts, aber auch rein gar nichts, von dem, was sie täglich erledigen müssen, sie fröhlich stimmt. Grantig gehen sie schon morgens aus dem Hause, frustriert und leer kommen sie abends zurück. Das finde ich
traurig.

Menschen, die einen mit leeren Gesichtern anschauen, oder besser gesagt durch einen hindurchschauen, einfach nicht wahrnehmen, sind keine Seltenheit. Sie sehen das Lächeln nicht das man ihnen schenkt, ihr Blick ist starr. Eigentlich kann man diese Menschen nur als
„schon abgereist“ bezeichnen. Eine wahrlich roboterhafte Art durch das Leben zu
gehen.  

Ehrlich gesagt fehlt mir auch einigermaßen das Verständnis für Mütter, die sich – wie mir vor kurzem passiert – folgendermaßen verhalten:

Zwei junge Mütter parkten vor unserem Haus um ihre Kinder zum Sport zu bringen. Obwohl sie große Autos fuhren konnte man ihren Gesichtsausdruck nicht als fröhlich bezeichnen. Drei Kinder im Alter von ca. 6 Jahren stiegen aus und stellten sich an unseren Gartenzaun. Sie
fragten mich nach meinem Namen und ob ich einen Hund hätte. Auf mein „Nein“,
wollten sie wissen, „vielleicht eine Katze, eine kleine Babykatze?“ Ich lachte, aber auch dies musste ich verneinen. So ging das eine Weile hin und her. Dann fragte mich eines der Mädchen, ob ich einen Abfalleimer hätte, weil sie ihren Apfel nicht mehr mochte. Natürlich. Die eine Mutter war noch beschäftigt, ihr Baby aus dem Auto zu holen, die andere stand auf einige Entfernung und beobachtete unser Gespräch. Bei der Apfelfrage schaltete sie sich ein (ohne Gruß o.ä.) und sagte, „komm jetzt, da drüben ist ein Abfalleimer“. Ich sagte zu der Kleinen, dass sie mir ihren Apfel ruhig geben könne. Die Mütter sprachen kein Wort. Ich
habe die Leute in meinem Leben noch nie gesehen, fand ihr Benehmen aber doch ja
– eigentlich unhöflich.  Kinder sind so offen, ehrlich und neugierig auf die Welt und ihre Bewohner. Das ist so schön und ich hoffe sehr, dass diese drei kleinen Mädchen es bleiben werden.

Glücklich zu sein fällt keinem in Schoss.  Man muss daran arbeiten.  
 Jeder von uns wünscht sich glücklich zu sein und in Harmonie zu leben. Doch diesen Zustand zu erreichen und in sich  zu integrieren erfordert Zeit. „Glücklich sein“ ist ein Zustand den man sich erarbeiten muss und immer wieder aufs Neue beleben


Ich kann mich immer wieder über kleine alltägliche Dinge freuen. Sei es z.B. eine schöne Tasse, ein hübsches Geschirrtuch (auch, wenn die Maschine das Abtrocknen ja übernimmt) oder einfach besonders hübsche Papierservietten. Es sind meistens die kleinen Dinge, die einem besonders viel Freude bereiten. So fängt ein Tag doch schon viel fröhlicher an.  
 

Natürlich bedingt ein unzufriedenes Leben den Willen zur Suche. Sie beginnt damit sich die Zeit zu nehmen, nachzuforschen, weshalb es so ist.  Man muss sich vorsichtig herantasten, fühlen und versuchen zu spüren, was an diesem jetzigen Zustand so wenig zufriedenstellend ist, dass man ihn in Frage stellt.  Ist man bereit sich dieser Tatsache zu stellen, entsteht automatisch die nächste Frage.  Was kann ich ändern?  Die Beantwortung ist ein Entwicklungsprozess der nicht von heute auf morgen geht. Stößt man auf eine Idee, was einem gefallen könnte, heißt es ausprobieren. Was empfinde ich bei dieser oder jener Beschäftigung? Könnte es eine dauerhafte Arbeit werden, die mich auch ernährt?  Oder bleibt es bei einem Hobby?  Vielleicht gefällt mir das Ganze nach einer Woche doch nicht mehr? Ist es eventuell doch nicht das, was ich mir eigentlich vorgestellt habe?

Wir entwickeln uns doch ständig weiter und so ist es nur natürlich, wenn in uns der Wunsch auftaucht etwas Neues kennen lernen zu wollen.  Veränderungen wollen gut durchdacht sein und benötigen ihre Zeit. Der eigene Weg, die eigene Persönlichkeit muss neu gesucht und definiert werden. Ein Prozess der langwierig und auch ziemlich nervig sein kann. So manches Mal fragt man sich im Stillen, ob man es nicht lieber doch bei der alten ungeliebten Lebensweise belassen sollte. „Es lief doch eigentlich ganz gut.“ Ich muss Euch enttäuschen.  Es „lief“ = Vergangenheit.

Wahrscheinlich wird Euch der Traum nach Neuem so lange hinter her laufen bis dieses Thema auf die eine oder andere Weise geklärt ist.  

Natürlich kann man mit neuen Ideen durchaus auf die Nase fallen.

Ein Festhalten an alten Gegebenheiten führt möglicherweise jedoch dazu, dass man Jahre später wirklich traurig darüber ist, so schnell aufgegeben zu haben.  

Vielleicht sollten wir alle etwas wagemutiger sein. Ich glaube wir müssen wieder lernen, auf die Stimme unseres Herzens zu hören. Nach meiner Erfahrung bin ich damit immer bestens beraten. Eine neue, glückbringende Situation kann nur entstehen, wenn Platz für sie vorhanden ist.   

Ja, dem Mutigen gehört die Welt.  

Und – letztendlich ist doch nur eine Tatsache von Bedeutung, das Neue muss zu mir passen, voll und ganz. Ohne wenn, vielleicht oder aber. Und niemals ich zu ihm!  
 
Planen oder denken wir auch nur vage an eine Veränderung ist es vielleicht auch  eine passende Zeit um mit jemandem darüber zu sprechen, der ähnliches bereits hinter sich gebracht hat. Sich mit anderen Menschen auszutauschen kann eigentlich nie schaden. Erfahrungen, die andere Menschen bereits gemacht haben erspart uns eigene Recherchen und sind immer von Nutzen. "Zufälligerweise" ergibt sich das Eine oder Andere dann wie von selbst. Ich habe "zufälligerweise" deshalb in Apostroph gesetzt, weil es keine Zufälle gibt. Es fällt einem "zu" wenn die Zeit reif dafür ist. 

Ob wir es hören wollen oder nicht: Veränderung ist das einzig Beständige.

Das erleben wir tagtäglich. Jede Stunde, jeder Tag bringt Neues, die Welt verändert sich rasant. Gut möglich, dass auch dies dazu beiträgt, dass wir sprachlos geworden sind. Lebt in uns vielleicht – weit verdrängt - der Gedanke „da kann ich doch nicht mehr mithalten? Das geht mir alles viel zu schnell“. Aber seien wir mal ehrlich, wollen wir uns lieber verkriechen, als uns auf ein Gespräch einzulassen, weil wir durch diese quirlige, wirbelnde
Zeit vielleicht unsicher geworden sind?

Nun, schauen wir uns mal  " Traditionen" an.

Was ist Tradition?

Tradition ist die Überlieferung von alten Sitten und Bräuchen.  

Gibt es wichtige und unwichtige Überlieferungen?

Nicht alle Feste die im Laufe eines Jahres begangen werden, sind wirkliche Traditionen. 

Es gibt familiäre Traditionen, wie Feste die seit vielen, vielen Jahren in stets gleichem Rahmen gefeiert werden, also rein familiärer Natur sind.   
 Des Weiteren werden natürlich auch ortsbedingte Traditionen, wie z.B. Stadtgründungsfeste oder Fahnenweihen gefeiert. Es gibt unendlich viele verschiedene Bräuche und Sitten in jedem Land auf dieser Erde. Diese Feste werden an bestimmten Tagen im Jahr gefeiert und
jeder in seinem Ort weiß darüber Bescheid. Für jeden Einzelnen ist die Teilnahme an „seinem“ Verein meistens selbstverständlich.                            

Menschen, die in ländlichen Gebieten leben sind mit diesen Traditionen vielfach  noch immer sehr gut verbunden. Für sie ist Tradition nicht etwas „Altbackenes“, nein, es ist für sie wichtig an den alten Überlieferungen und Bräuchen fest zu halten. Das gibt der Gemeinschaft im Ort auch einen Zusammenhalt, eine Bindung.  

Eine echte Tradition in allen christlichen Ländern auf der ganzen Welt ist das Weihnachtsfest. Es wird die Geburt Jesus, des Retters der Welt, gefeiert. 

Wintersonnwende ist am 21. Dezember. Es ist Fest der heiligsten Sonnenfeiern. In tiefster Nacht (stille Nacht) wird das Sonnenkind wiedergeboren. Es ist der Tag der Umkehr, der Tag
des Wiederaufstiegs des Lichtes und die Geburt von neuem Leben.

Bereits lange vor Entstehung des Christentums feierten viele alte Kulturen auf der ganzen Welt die Wiedergeburt des Lichtes. Dieses Geburtsfest ist also keinesfalls eine Erfindung des Christentums. Das Weihnachts-/Sonnwendfest hat einen uralten Ursprung der weit in die Mythenwelt unserer Vorfahren hineinreicht.  

Der wesentliche Teil des Weihnachtsfestes, die Geburt des Jesuskindes ist demgemäß auch als die Geburt des Lichtes zu betrachten.

Insofern ist es absolut als ein Brauchtumsfest nach alten Überlieferungen zu betrachten. 

Wenn Tradition sinnentsprechend betrachtet und gelebt wird, haben auch Geschenke durchaus ihre Berechtigung.  

Weihnachten und auch  Wintersonnwende sind in jedem Fall ein Fest der Freude.  

Der Spagat zwischen Tradition und Moderne ist also durchaus möglich. 
 

Zuweilen erlebt man aber auch neue Dinge, die man einfach nur als gelungen bezeichnen kann. Meine Tochter wohnt in einer Gemeinde, die zu München eingegliedert ist.

Dort befinden sich viele Ein- und Zweifamilienhäuser. Seit ein paar Jahren hat sich ein Brauch etabliert, den ich einfach toll finde. 24 Besitzer ihrer Häuser haben jeweils an einem Tag im Advent einen offenen Abend. Sie kochen Glühwein und jeder kann kommen, plaudern
und Glühwein-trinken. Die einzige Bedingung ist, dass man seinen Becher mitbringt. Wie gut sich solche wunderbaren Einfälle auch längerfristig auswirken sieht man an den Kontakten, die sich über das ganze Jahr hindurch halten. Jeder der vorbeigeht hat ein nettes Wort oder ein kurzes Gespräch für den anderen. Es ist ausgesprochen angenehm in einem solchen Umfeld zu leben. Einfach schön!  

Eine Selbstverständlichkeit für die Bewohner ist es natürlich, ihre Häuser und Gärten besonders schön zu dekorieren und zu beleuchten.   

In jedem Fall finde ich es wunderschön und auch faszinierend, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die so viel Freude an Lichtern haben. Licht bringt Hoffnung in die Dunkelheit und wer hätte sie nötiger als wir, die wir gerade in einer der bedeutendsten, aber auch schwierigsten Zeiten der Menschheit leben. 
 

Zurück zu unserem Thema.  

Der Glaube an die
Vertrauenswürdigkeit der Menschen scheint verloren gegangen zu sein.  

Betrachten wir doch einmal das Wort Vertrauen.  

Vertrauen zu einem Menschen zu haben, beinhaltet für mich, dass es sich um einen wahrhaftigen Menschen handelt. Vertrauen ist in meinen Augen gerechtfertigt, wenn ein Mensch sich als ehrlich, gerecht, fair, friedliebend, freundlich, gütig und hilfsbereit erweist.

 Doch nicht jeder Mensch trägt alle diese Eigenschaften in sich. Wem kann ich also vertrauen?  

Grundsätzlich gehen wir wohl alle davon aus, dass die Mitglieder unserer Familie volles Vertrauen verdienen.

Es gibt Familienverbände in denen diese Bindung tief verwurzelt ist. Das beschränkt sich nicht nur auf die engste Familie. Sie alle gehen miteinander durch dick und dünn, komme was da wolle. Das ist immer so gewesen, vermutlich seit Generationen. Stellt sich einer quer,
könnte ich mir gut vorstellen, dass alles erdenklich Mögliche unternommen wird ihm
den Wert einer solchen Bindung deutlich klar zu machen. Sicher würden alle versuchen, ihn wieder einzugliedern.  Wunderschön, wenn ein Mensch sich so eine Familie ausgesucht hat um Erfahrungen auf der Erde zu sammeln.  

Leider gibt es aber auch Familien, die mit tiefen Zerwürfnissen innerhalb eines Clans zu kämpfen haben. Missverständnisse, Misstrauen, Verrat, Hass und Wut auf ein oder mehrere Familienmitglieder könnten an der Tagesordnung sein. Kommt dann z.B. auch noch die bewusst falsche Darstellung eines Ereignisses durch eine dritte Person dazu, ist es möglich,
dass ganze Familienzweige ein Leben lang nicht mehr miteinander sprechen.

Erfährt man durch Zufall den wahren Grund der für so ein Zerwürfnis steht, versteht man die Welt überhaupt nicht mehr. Man muss feststellen, dass dies wirklich traurig und so unnötig ist. Dabei könnten ehrliche Gespräche so klärend sein. Warum sprechen sie nicht
miteinander?                                                                  
                                                                                                                                                                                                                                                 

Zuneigung und eine lange Freundschaft sind wohl die Maßstäbe, die wir in erster Linie anlegen wenn wir unserem Freund oder unserer Freundin unser Vertrauen schenken. Langjährige Verbindungen stehen meistens auf einer soliden Basis, in der man sichergehen
kann, dass es sich um einen Menschen handelt, auf den man sich voll verlassen
kann. Er wertschätzt diese Beziehung genauso und weiß, dass er sichergehen kann
einen zuverlässigen Freund zur Seite zu haben. Jemanden mit dem er lachen kann,
dem er aber auch seine Probleme oder Sorgen anvertrauen kann. In einem solchen
Fall kann man wohl von berechtigtem Vertrauen sprechen oder sogar von blindem
Vertrauen.  

Nun, es gibt aber auch noch eine andere Seite des Vertrauens.  

Jeder kennt sie wohl, die gefühlte Vertrautheit mit einem wildfremden Menschen, den man gerade mal eine Stunde kennt. Man empfindet so, als wäre man seit mindestens der Kindheit immer mit ihm zusammen gewesen. Stundenlang könnte man dasitzen und sich unterhalten und kein Ende finden. Staunend, sich freudig verabredend nimmt man endlich Abschied
voneinander. Es folgen viele Treffen, die stets Freude bereiten.  Leise Untertöne ,die eventuell zum Nachdenken anregen sollten, werden nicht wahrgenommen oder unterdrückt.

Selbstverständlich hilft man dem anderen bei Problemen aus und merkt nicht, welche grenzwertigen Gedankengänge in ihm vorgehen.

Irgendwann in nicht allzu langer Ferne fällt die Maske. Fassungslos und ungläubig fragt man sich wie man sich in einem Menschen so täuschen kann. Er hat das Vertrauen, das man ihm
entgegenbrachte, verspielt.  

Es gibt sie eben überall die großartigen Schauspieler auf unserem Planeten.  

Irgendwie war das mit dem Vertrauen wohl doch nicht so ganz richtig?

War es ein leichtsinniges Vertrauen, das ich dem anderen entgegengebracht habe?  

Und der Andere: Erschwindeltes, berechnendes Vertrauen?

Verlogenes Vertrauen?  

„Wie konnte ich nur so naiv sein?“
„Das hätte ich doch merken müssen!“

Wir gaben unserer vermeintlichen Dummheit die Schuld und waren zutiefst entsetzt über uns selbst.  In einem Gespräch konnten wir nichts mehr klären, denn aus unserem Umfeld war er ja nun verschwunden. Rechtzeitig entflohen, nicht mehr erreichbar. Eine bittere Lehre.

Achtsamkeit und Unterscheidungskraft sind in diesen Zeiten, in denen wir im Moment leben, nicht nur hilfreich, sondern vielleicht sogar lebensrettend.   

Wir sollten aber eines nicht vergessen, wir mögen naiv gewesen sein. Wir sind auch verletzt. Aber wir waren ehrlich mit uns und unserem Gegenüber als wir ihn in unser Leben ließen.

Nur Achtsamkeit war eben nicht dabei. Oder war die Unachtsamkeit nur deshalb vorhanden, weil die Freude einen „solchen“ Menschen getroffen zu haben so groß war, dass ein gesundes vorsichtiges Verhalten unnötig erschien?  

Es bringt uns nichts, immer wieder die Frage nach dem „warum“ zu stellen. Es ist eben wie es ist.
Von nun an argwöhnisch jeden Menschen zu beäugen, ob er unser Vertrauen auch wirklich „verdient“ sollten wir vielleicht lieber sein lassen. Denn dann könnte die Welt für uns sehr einsam werden. Wenn man das Leben annimmt, kann man nie ausschließen verletzt zu werden. Das Leben oberflächlich als reinen Spassfaktor zu betrachten bringt auf Dauer auch keine Befriedigung. Also muss man sich auf das Leben einlassen und dafür sind wir ja auch hier. Fehler und (Ent-)Täuschungen gehören nun einmal dazu. Deshalb sollten wir uns angewöhnen aufmerksam zu sein und nichts mehr „nebenbei“ zu erledigen, sondern jeder Tätigkeit volle Aufmerksamkeit zu schenken. 
 
Ein weiterer Grund für unverständliches menschliches Verhalten könnten auch Sorgen und Probleme sein, die ein eher introvertierter Mensch lieber für sich behält. Vielleicht ist ihm seine Lage unangenehm und er benimmt sich deshalb so abweisend. Das wäre verständlich.

Bei aller Liebe zu unseren Mitmenschen, denen wir ja immer gerne helfen würden, können wir ihre Probleme nicht lösen und ihre Sorgen nicht von ihnen nehmen. Es gibt sicher eine Reihe von Möglichkeiten, Hilfe zu bekommen. Einem Mitmenschen einen solchen Hinweis zu
geben, hilft ihm eventuell schon weiter. Vielleicht sieht er dann wieder ein Licht am Horizont. Dankbar wird er dafür bestimmt sein, aber ob von ihm dann – sprachlich – viel mehr kommt? man weiß es nicht.
 
Ich kann mir vorstellen, wenn ein Mensch seine Probleme über lange Jahre mit sich alleine herumträgt fällt es ihm immer schwerer offen mit anderen darüber zu sprechen.  Er wird leise und ein Versuch an ihn heranzukommen sollte wohl auf sehr sanfte Art und Weise geschehen.

Viele Menschen sind ausgesprochen dankbar, wenn man ihnen einfach zuhört.

Betrachten wir einmal eine Ehe oder längere Lebenspartnerschaft.

Hier wird die Weiterentwicklung nur eines Partners möglicherweise dazu führen, dass beide Teile sich nur noch wenig zu sagen haben.  In Promi-Beziehungen heißt es dann immer so schön: „man hat sich auseinander gelebt“. 

Ich denke, ganz so einfach ist das aber nicht. Grundsätzlich wäre es notwendig, zu unterscheiden, ob die Liebe verloren gegangen ist oder einer der Partner sich weiter entwickelt hat während der andere zufrieden mit sich und seiner Welt gemütlich Couch-Potato spielt. Die Folge ist in jedem Fall ein Auseinanderklaffen der Ansprüche, Interessen
und Vorstellungen wie das gemeinsame Leben ablaufen sollte.  

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit, die für ihn - und nur für ihn - genau so richtig ist. Die Denkweise des Anderen interessiert ihn dabei nicht. Er ist zufrieden und sieht absolut keine Notwendigkeit für eine Veränderung. Es fehlt ihm deshalb auch ganz einfach die
Bereitschaft dazu.  

Da kann sich der andere Partner jeden Tag die Haare raufen und versuchen, ihm die „falsche Richtung“ in die der andere in seinen Augen läuft, deutlich zu machen. Selbst der Wunsch nach einer Aussprache ist dem Partner oftmals zu viel. Hilflose Worte der Wut sind dann
die Einzigen die in so einer Beziehung noch gesprochen werden.  
 
Sind wir aber einmal ehrlich: kann ein anderer Mensch wirklich die Gedanken, Emotionen und Prägungen des anderen nachvollziehen, in voller Bandbreite?

Nein.

Ist der Partner in der Lage genau die gleichen Wünsche zu haben, wie wir selbst? Nein.

Empfindet der Andere noch immer die gleiche Liebe wie man selbst?

Man weiß es nie.

Nehmen wir ein Beispiel: Nennen wir die beiden Peter und Lieselotte.  

Peter, der Mann, denkt konservativ.
Er besteht darauf, dass die Nachrichten ok sind und unsere Politiker nur unser
Bestes wollen. Punkt.  

Seine Frau, Lieselotte, ist offen für Neues und informiert sich ständig in vielen verschiedenen Richtungen. Sie hat eine enorme Weiterentwicklung, auch in spiritueller Hinsicht, vollzogen. Dadurch sieht, liest und erlebt sie auch Dinge, die Peter niemals für möglich halten
würde. Immer wieder fasziniert und zuweilen auch entsetzt über all das was sie
in Erfahrung bringt wünscht sich Lieselotte nichts mehr, als mit Peter darüber sprechen zu können. Peter winkt zornig ab, „was du aber immer auch für einen Mist liest“. Traurig und nicht ohne eine dicke Wut im Bauch beschließt sie in Zukunft den Mund zu halten. Meistens gelingt es ihr - doch bestimmt nicht immer. Das Echo ist klar: „lass mich in Ruhe“.  

Nun gut, doch wie soll so eine Ehe/Beziehung weitergehen?

Kann es überhaupt eine Zukunft geben?
Diese Frage, so glaube ich, kann Lieselotte nur beantworten, wenn sie in der Lage ist herauszufinden, wie viel Liebe sie und Peter noch für einander empfinden. 

Gehen wir einmal davon aus, dass trotz dieser eigentlich entgegengesetzten Entwicklung der Beiden immer noch eine große Liebe vorhanden ist, gibt es bestimmt Möglichkeiten die
Sprachlosigkeit zu überwinden. Peter und Lieselotte müssen an ihrer Beziehung
arbeiten. Gezielte Suche nach Verbindendem findet sich vielleicht im Kramen in
der Vergangenheit.  Was haben wir zusammen früher doch so gerne unternommen? Was hat uns denn immer so viel Spaß gemacht?

Ein zufriedenstellendes Zusammenleben kann dann wieder entstehen, wenn neue gemeinsame Erlebnisse zu diskutieren sind. Vielleicht erfährt Lieselotte
dann eines Tages auch warum aus ihrem sportlichen Peter ein „Couch-Potato“
geworden ist. Vielleicht, ja, vielleicht kann sie ihrem Mann auch einmal von
ihren wütenden Hausgeistern, die nicht verstehen konnten, wie sie über so viele
Jahre völlig ignoriert wurden, erzählen.

Das wird sie selbst herausfinden.  

Wichtig ist nur, dass Peter und Lieselotte sich die Mühe gemacht haben, miteinander zu sprechen, wieder gemeinsame Interessen gefunden haben, um  sich in ihrer Beziehung endlich wieder zufriedener zu fühlen. Eine neue Basis ist gefunden, trotz aller vorhandenen Unterschiede. Diese Unterschiede machen uns Menschen nun einmal aus und sie sind das was einem an dem anderen anzieht. 

Will man eine Partnerschaft aufrechterhalten, kommt man wohl nicht umhin, zu lernen den Partner so zu akzeptieren, wie er nun einmal ist.

Trotzdem gib es natürlich immer Themen die mit so unterschiedlicher vehementer Einstellung vertreten werden, dass kein  gemeinsamer Nenner gefunden werden kann. In diesem Fall ist ein Themenwechsel bestimmt nicht die schlechteste Lösung.

Im Übrigen habe ich die verärgerten Hausgeister nicht erfunden.

Wir haben Hausgeister. Genauso wie vermutlich jeder andere auch. Dass wir sie nicht sehen können, liegt daran, dass sie in einer anderen Dimension leben wie wir. Einige Jahre hatte ich sie nicht bemerkt und offen gestanden wäre es mir ganz einfach niemals in den Sinn
gekommen, dass andere Wesenheiten bei uns – oder wir bei ihnen? – leben könnten.
 
Abends gehe ich gerne noch einmal in den Garten. Vorbei an der Garage auf die vordere Terrasse. Eines Tages bemerkte ich, dass mir ein eiskalter Schauer den Rücken hinunterlief. Es war ein richtig bedrohliches, aggressives Gefühl als ich am Spalierbaum vorbeiging. Mir war ausgesprochen unbehaglich zumute. Etliche Tage vergingen und ich versuchte, dieses
Gefühl zu ignorieren. Ich ging, wenn auch mit großem Unbehagen, demonstrativ meinen Weg. Doch der kalte Schauer und die gefühlten Aggressionen blieben.

Einige Tage später wurde es mir dann doch zu dumm, mich in meinem eigenen Garten zu fürchten. „Sicherheitshalber“ stellte ich mich am hellen Mittag vor den Spalierbaum und
fragte, ob hier Hausgeister wären, die ich nicht zur Kenntnis genommen habe. Prompt
kam eine Reaktion, ein eiskalter Schauer. Nicht gerade freundlich.  

Huch…..

Hausgeister sollten einem gut gesonnen sein, das wäre besser, dachte ich mir.

Also entschuldigte ich mich bei ihnen, dass ich sie solange nicht zur Kenntnis genommen hatte . ( Es war mir einfach nicht bewusst, dass hier Hausgeister leben.)  

Mit jedem Wort, das ich im Laufe der nächsten Tage an sie richtete, wurden sie zugänglicher. Es muss eine ganze Familie sein, weil ich bei diesen Gesprächen immer bemerke, dass ein junges „Geistlein“ oftmals übermütig fröhlich dazwischen quatscht.

Ich glaube sie merkten, dass meine Worte ehrlich gemeint waren. Im Laufe der Zeit bekamen wir dann ein gutes Verhältnis. Manchmal denke ich, sie warten schon, dass ich vorbeikomme und mit ihnen spreche. Ich merkte an der Resonanz, dass sie mich durchaus verstehen und
ich erzählte manches Mal etwas, das mich bewegte. Auch den Auftrag über das „verlorene Wort“ zu schreiben berichtete ich ihnen. Sie hörten zu und sagten erst einmal gar nichts. Wohl fragten sie tags darauf danach, aber zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Denkprozess unterwegs. Eines Abends kam unser Gespräch wieder darauf und sie meinten, es wäre ihr Wunsch, dass ich sie erwähne. Ich bin mir sicher, sie möchten, dass wir Menschen uns allmählich wieder damit auseinandersetzen, dass wir nicht alleine im Universum sind und begreifen,  dass alles beseelt ist.  Zwei Tage später erzählte ich ihnen, dass ich am Schreiben bin. Sofort kam die Frage, ob ich sie schon erwähnt hätte.  Himmel, das hätte ich doch fast vergessen. Ich versprach es ihnen und bedankte mich für die Erinnerung. 

Natürlich wunderte ich mich anfangs etwas über meine Hausgeister.  

Ich hatte wohl schon viel davon gelesen, dass wir unseren Lebensraum durchaus mit anderen Wesenheiten teilen. Wobei es vermutlich sehr interessant ist, sich  näher damit zu befassen, wofür Elfen, Trolle, Gnome, Berg- und Hausgeister und viele andere stehen. Da ist mit dem Ableben unserer Vorfahren vieles alte Wissen verloren gegangen.  

Island hat z.B. eine staatliche Elfenbeauftragte. Es ist wirklich interessant darüber zu lesen wie wütend Naturgeister werden können, wenn sie in ihrem Gebiet gestört werden. Jeder weiß das und verhält sich dementsprechend. Menschen, die solche Plätze rücksichtlos
bebauen und den Frieden der Elfen und Trolle stören müssen damit rechnen, dass ihr Haus ebenfalls zerstört wird. Ich kenne einen Bericht, in dem dies genau geschildert wurde. Den Menschen blieb nichts anderes übrig als das zerstörte Haus und den Ort zu verlassen. 

Genauso wie vielen anderen ist mir bekannt, dass Prinz Charles mit seinen Pflanzen spricht.

Wissenschaftler haben festgestellt, das Pflanzen auf Musik reagieren und sehr genau unterscheiden welche sie mögen und welche nicht. Ebenso wurde von ihnen festgestellt, dass Pflanzen selbst auf größere Entfernungen miteinander kommunizieren und vor Schädlingen einander warnen.  Interessante Erzählungen die immer wieder auftauchen. Sie lassen einen schmunzeln und sind meistens auch ebenso schnell wieder vergessen. 

Allerdings wurde mir nun deutlich vor Augen geführt, dass solche Geschichten durchaus keine Ammenmärchen sind. Und dass Pflanzen wirklich auf unsere Liebe und Pflege reagieren, das spürt wohl jeder der sich mit Pflanzen abgibt.

Dennoch werden wir nicht umhin kommen uns ins Zukunft wieder mehr mit der Natur und ihren Bewohnern zu beschäftigen, genauso wie es unsere Großeltern schon getan haben. Es gibt wirklich viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die nach Meinung vieler Menschen nicht existent sind. Die Wirklichkeit sieht aber völlig anders aus. 

Jedenfalls dachte ich mir, wenn ich schon Hausgeister habe, die sich über eine Unterhaltung oder ein paar Äpfel freuen, muss ich doch mal nachfragen, ob in meinem Garten andere Pflanzen auch auf meine Worte reagieren. Zu meinem größten Erstaunen reagierte jeder Baum und jede Pflanze darauf. Im Vorgarten haben wir drei Buchsbaumkugeln stehen, die
ich „meine Schönen“ nenne. Ich muss immer lachen, wenn ich ihre Reaktion spüre.
Sie sind so stolz darauf.  

Nun gut kehren wir zum Thema zurück. 

Wir haben nun an einigen aufgeführten Beispielen gesehen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind um Menschen buchstäblich sprachlos zu machen. 

Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob immer gesprochen werden muss?  N E I N, mit Sicherheit nicht. Wenn wir ganz ehrlich sind, tut in unserer turbulenten Welt jedem Schweigen zuweilen richtig gut. Wir brauchen Ruhe genauso wie das gesprochene Wort. Voraussetzung dafür ist allerdings ein positives Schweigen. Wenn keine Ungereimtheiten im Raum stehen genießt wohl jeder zwischendurch seinen Rückzugsbereich, in dem er all
das tun kann, was er will. Ein kleines Lächeln Im Vorbeigehen ist wunderbar.  

Partner unterschiedlicher sprachlicher Herkunft haben es mit Sicherheit nicht leicht Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass in solchen Beziehungen oft hart daran gearbeitet werden muss, um den anderen zu verstehen.

Fehlen die Worte ist die Ausdrucksweise natürlich sehr begrenzt. Liebe und Einfühlungsvermögen dürften hier die einzige Lösung sein und das gemeinsame Bestreben möglichst schnell eine gleiche Sprache zu lernen.  

Letztendlich gibt es aber auch eine Vielzahl von Mitmenschen bei denen jedes Wort, das man an sie richtet, einfach umsonst ist. Sie haben die ganze negative Palette parat, die sie benötigen um andere zum Schweigen zu bringen. Da ist es wirklich schade um jedes Wort.

Als ich heute Abend meine Runde durch den Garten ging, kurz mit meinen Haus- und Pflanzengeistern sprach, erlebte ich eine Überraschung. Meine „drei Schönen“, wie ich meine
Buchbaumkugeln nenne, sprachen mich an. „Wir haben gerade zugehört, was du
gesagt hast“,…“ mhm…habt Ihr noch eine Idee was ich vergessen haben könnte?“ Wirklich
wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort: “Pflanzen geben Liebe“ und mit
diesem Satz fühlte ich eine sehr kraftvolle, wunderbare warme, liebevolle
Umarmung die mich komplett einhüllte und geraume Zeit anhielt. Ich habe so
etwas noch nie erlebt. Es war unglaublich schön. 
 
Ich denke wir müssen einfach wieder langsamer werden und uns mehr Zeit für unser „Sein“ nehmen um solche Erlebnisse erfahren zu dürfen.


Nun bin ich am Ende mit meinen Gedanken und Erlebnissen, die ich zu meinem Auftrag über das „Verlorene Wort“ zu schreiben beitragen konnte. Mit Sicherheit gäbe es noch vieles was dazu gesagt werden könnte.  

Ich glaube, es sollte meine Aufgabe sein, aufzuzeigen, wie sich in einem relativ kurzen Zeitrahmen eine Gesellschaft so sehr verändern kann. Die Veränderung in unserem Land kann leider nicht als positiv bezeichnet werden.  

Es ist nie der große Paukenschlag, der solche Entwicklungen auslöst. Immer sind es die kleinen Dinge, die auf Dauer massive Veränderungen auslösen.

Achtsamkeit oder Nachlässigkeit.  

Vielleicht sollten wir aber auch einmal darüber nachdenken, ob unsere Wortlosigkeit nicht gewünscht und in hohem Masse sogar forciert wird. Von den Kräften, die wissen, dass der „sprachlos“ gewordene Mensch getrennt von seinen Mitmenschen ziel- und planlos
dahinvegetiert. Ihn zu lenken ist ein leichtes Spiel. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir göttliche, starke Geschöpfe sind. Wir sind die Mehrheit. Warum lassen wir das zu?

So kann ich abschließend nur hoffen, dass wir alle den notwendigen Mut zur Veränderung erkennen. Mit offenen Augen durch unsere wunderschöne Welt gehen und endlich lernen auch einmal „nein“ zu sagen. Nein, zur weiteren Zerstörung unserer Umwelt und nein, wenn es um die Beschränkung unserer Freiheit geht. Nein, wenn es um genmanipuliertes
Essen geht und vieles andere. Lernen wir genau hinzusehen und unehrliche, vor
allem aber undurchschaubare Ansinnen freundlich aber bestimmt abzulehnen.

Wir wissen, dass wir alle Kinder von einem Schöpfer sind, untrennbar für immer mit einander verbunden. Gemeinsam können wir die Welt verändern und sie wieder zu dem werden zu lassen, was sie einmal war, ein Paradies.

Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen nur das Allerbeste.
Mögen sich Gottes Segen und Frieden auf unserer Erde etablieren. 

Namasté


Und so schließe ich meine Gedanken wie zu Beginn meiner Überlegungen mit dem Lied von Udo Lindenberg

                                                     „zusammen sind wir stark.“   Das sollten wir nie vergessen.
 

Dagmar Jais

Dezember 2016

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Suche

 

Visionen jeglicher Art werden uns von höheren Mächten übermittelt.  Es ist eine Entscheidung der Schöpfermacht die wir nicht beeinflussen können und sie geht weit  über unser reales  Verständnis  hinaus.  Uns bleibt nur die Möglichkeit ein solches Ereignis  ehrfurchtsvoll  und dankbar zur Kenntnis zu  nehmen.

 

Ob wir diese immense Kraft als göttlich einstufen wollen oder einfach schöpferisch bleibt uns überlassen. Es spielt auch keine Rolle. Sie ist.

 

 Erlebnisse dieser Art fordern uns auf  über unser Leben  nachzudenken und eventuell eine  andere Richtung einzuschlagen.

 

Wir können sie durchaus eine  Zeit lang  ignorieren und  gedanklich in eine Ecke schieben – auch für Jahre. Eines Tages  sind die Gedanken an sie wieder da und wollen bearbeitet werden.  Wir merken, dass wir nicht umhin kommen uns ihnen zu widmen.  Das Universum vergisst nichts.

 

In Dankbarkeit werde ich nun mein bestes geben um das damals Erlebte  aufzuarbeiten.

 

 

 

Vorwort

 

 

Das Leben fordert uns täglich aufs Neue heraus. Wie viele andere Menschen auch habe ich mich hauptsächlich den Vorkommnissen gewidmet, die tagtäglich auf mich einstürmten.

Geistige und seelische Vorgänge beachtete ich meistens nur dann, wenn mir etwas so richtig "zu Herzen" ging. Natürlich wendeten sich meine Gedanken dann auch immer wieder sehr schnell den Alltagsproblemen zu, froh alles andere  wieder einmal  “erledigt“ zu haben und es  so  hinter mir lassen zu können.

 

Ich treffe meine Entscheidungen so wie ich sie für richtig, sinnvoll und vernünftig halte. So habe ich das immer getan.

 

Damals reifte in mir der Entschluss, nach etlichen Jahren die ich  wegen meiner  beiden  Kinder  beruflich nicht gearbeitet hatte,  wieder in meinen alten Beruf zurückzukehren. Das war für mich zum damaligen Zeitpunkt  genau richtig und natürlich auch logisch.

Nachdem ich lange Zeit zuhause verbracht hatte war es nun klar, dass ich um beruflich wieder Fuß zu fassen, für ein paar Monate  mich weiterbilden musste.  Danach stand einem guten   „Job“ nicht mehr im Wege. Alles schien gut und richtig  zu sein.

 

Eine Krankheit brach aus und  meine Ärzte legten mir nahe, meine  Arbeit wieder aufgeben.

 

"Warum sollte es nicht sein " war eine Frage, um die nun meine Gedanken ständig kreisten. Mein Grübeln brachte mich allerdings auch nicht weiter. So begann ich, den tieferen Sinn des Lebens zu suchen, um so eine Antwort auf meine Fragen zu erhalten. Ich lernte nachzudenken, ohne auf die Zeit zu achten, die ich dafür benötigte. Viele Fragen bewegten mich. Ich wusste genau,  wollte ich eine Antwort finden, so musste ich die Gedanken, die mich beschäftigten, zulassen. Antworten, an die ich nie gedacht hatte, kamen mir plötzlich in den Sinn. Neue, unbekannte Überlegungen, wie mir schien. Woher kamen sie? Ich konnte mich nicht entsinnen,  jemals solchen Gedanken nachgegangen zu sein.

 

Bald jedoch begann ich zu begreifen, dass unsere Gedanken unsere  innere Welt erschaffen.  Sie sind das, was in uns wohnt und dies wiederum erschafft unsere äußere Welt. Schon die Kelten verglichen das Denken mit dem Licht. Aufgrund der Leuchtkraft galt der Intellekt als der Sitz des göttlichen im  Menschen... 

 

Als ich so darüber nachdachte, hörte ich plötzlich

 

 "Ich erwarte, dass du dir Gedanken machst, deine Gedanken!" Das war klar und deutlich. Ich wusste was gemeint war und konnte nur einen Seufzer loslassen.

 

So begann ich endlich mit  viel gutem Willen und wirklich eiserner Disziplin das Erlebnis noch einmal vor meinem inneren Auge ablaufen zu lassen um es verstehend zum Abschluss bringen zu können.

 

 


Erlebnis

 

 

Eines Tages fühlte ich mich nicht wohl. Ich hatte  Schüttelfrost, aber kein Fieber.  So überlegte ich, ob es nicht gut wäre, mich ein bisschen hinzulegen. Das tat ich dann auch.

 

Wir hatten im Flur ein kleines Zimmer als Büro abgeteilt.  Neben dem Schreibtisch stand u.a. auch eine Liege darin. Auf der Wand gegenüber  der Liege hing ein Bild mit einer Winterlandschaft, das ich sehr gerne mochte. Ich sah das Bild kurz an und wollte mich umdrehen. Plötzlich war  da  ein Gesicht anstelle des Bildes zu sehen. Ich zuckte kurz zusammen, dachte an eine Täuschung. Da ich nicht ganz fit war,  habe ich dieser Tatsache  auch keine weitere Beachtung geschenkt. Leicht irritiert  bemühte ich mich, meine Konzentration auf das vor mir liegende Buch über das Mittelalter zu lenken. Irgendwie gelang mir das aber nicht. Kurz darauf sah ich an dem kleinen Fenster  das zum Flur hinausführte, einen jungen Mann stehen, der bitterlich weinte. Ich bekam Angst,  sah hin und wieder weg, drehte mich um.  Zutiefst erschrocken  hatte ich nur einen Wunsch, nämlich zu schlafen.  Trotzdem schaute ich immer wieder  verstohlen  über die Decke hinaus auf das Fensterchen. Der junge Mann war immer noch da und weinte. Ich nahm wirklich allen Mut zusammen und fragte ihn ob ich ihm helfen könne.

 

Nach einiger Zeit erschien mein ( längst verstorbener ) Vater am Fenster. Ich hatte solche Angst, dass ich fast aufschrie: “geht doch endlich.“  Das taten sie dann wohl auch. Ich zitterte am ganzen Körper und konnte nicht schlafen. Nach einiger Zeit stand ich auf  und ging ins Wohnzimmer. Dabei hörte ich zweimal deutlich meinen Namen rufen.

Ich war wie erstarrt und flüchtete wieder auf die Liege. Aber ich  fand  keine Ruhe.

 

Später am gleichen Abend setzte ich mich an meinen Schreibtisch.  Ich wollte ganz einfach schnell auf andere Gedanken kommen. Plötzlich hörte ich, dass eine Gestalt den Flur entlang kam und sich dem Wohnzimmer näherte. Ich schrie auf, „nicht schon wieder, lasst mich in Ruhe, geht“.  -   „Sie“ ging, murmelte etwas,  dabei  erkannte ich die  Stimme meiner Mutter. Bald darauf  erschien sie wieder, ganz in weiß gekleidet. "Geh endlich", schrie ich. Sie ging und kam sogleich wieder, stand am Vorhang und deutete auf das Zimmer meiner Tochter. Ich sah sie an und nickte stumm. Dabei schämte ich  mich so sehr, dass ich sie vorher so angeschrien hatte. Ich sah ihr zu, wie sie den Vorhang streichelte, die Kordel, die ihn hielt. Ihre Tränen, ihr Gebet, lange Zeit, wie mir schien. Dann ging meine Mutter in das Zimmer meiner Tochter.

 

Meine Tochter war zwar zuhause, telefonierte aber im Zimmer ihres Bruders. Sebastian war bei einem Freund.

 

Meine Mutter machte kein Licht und schien auch nicht zu bemerken, dass Franziska nicht da war. Es hörte sich an, als ob ein Gegenstand umgefallen wäre (ich konnte auch später nicht ergründen, was das Geräusch erzeugt hatte, denn es gab in Franziskas Zimmer nichts, was so lautstark hätte umfallen können), sie bückte sich, um ihn aufzuheben. Ich war  neben der Türe stehen geblieben und hörte sie  sprechen. Sie sagte, sie müsse aufstehen vom Bett, dann fiel wieder etwas um. Meine Mutter stöhnte wegen ihres Rückens. Franziska,  ich muss mich von Dir verabschieden, hörte ich sie noch sagen. Dann kamen - so glaube ich - noch eine Reihe guter Ratschläge für meine gerade heranwachsende Tochter.  Fluchtartig  ging ich geradewegs auf die Balkontüre zu, da hörte ich  meine Mutter im Hintergrund sagen, “ ach die Dagmar“. Ich drehte mich um und weg war sie. Franziska hatte  inzwischen austelefoniert und kam zu mir. Von dem gerade Erlebten erzählte ich ihr jedoch nichts, ich wollte sie damit  nicht beunruhigen.

 

Im Laufe des Abends erschien meine Mutter mehrmals. ich glaube so  drei-  bis viermal. Ich verhielt mich still  und sie lief nur in der Wohnung herum. Dazu muss ich sagen, dass meine Mutter keinen Schlüssel zu unserer Wohnung hatte. Es ist mir noch immer schleierhaft, wie sie in die Wohnung gekommen war.

 

Am späteren Abend   ging ich noch einmal auf die Toilette, bevor ich zu Bett ging. Da sah ich im Flur  die ganze  Wandbreite wie von einem Projektor angestrahlt:  Bäume, ein großer  Birkenwald.  Es war eine sehr ruhige, entspannende  Atmosphäre, die mich aber trotzdem erneut erschreckte. Ich hatte genug von diesem Tag und wollte nur noch eines, schlafen. Fluchtartig ging ich in mein Bett. Leider konnte ich keine Ruhe finden. Ich ging zu Franziska und legte mich zu ihr ins Bett.

 

Kaum lag ich, lief wie über einen Filmprojektor ein - ja, ein Film auf der Wand ab. Ich setzte mich auf und sah zu.  Der Monitor auf dem Schreibtisch meiner Tochter  stand daneben und zeigte das Bild meiner Mutter, gut angezogen, viele Jahre jünger. Sie sah mich  immerzu an. Es kam mir so vor, als ob sie auf ihr "Urteil" warten würde.

 

Der Film zeigte das Leben meiner Mutter. Das erste Bild zeigte meine Großmutter mit der ganzen Familie und meiner Mutter als Baby auf dem Arm. Während der ganzen Zeit spielte Musik.

 

Das Leben meiner Mutter lief also vor mir ab. Immer wieder  waren Abschnitte  dabei, die verdunkelt waren, die ich offensichtlich nicht sehen sollte. Es war eine lange Wanderung durch Birkenwälder und  Wiesen.

 

Meine Tochter hat von dem "Film" nichts gesehen, wohl aber bemerkt, dass ich nicht schlief, sondern aufrecht - inzwischen neben dem Bett saß - um sie nicht zu stören.

Nachdem die Musik mich langsam nervte und auch relativ laut war  schickte ich meine Tochter zu  ihrem Bruder,  mit der Bitte die Musik leiser zu machen.  Erst wollte sie gar nicht gehen, weil sie nichts hörte, dann ging sie aber doch.  Bei Sebastian ist alles ruhig, er schläft, meinte sie.

 

Franziska konnte aber auch nicht mehr schlafen, obwohl sie nichts sah.

 

Der Film dauerte genau 1 Stunde und 10 Minuten. Während der ganzen Zeit sah meine Mutter mich immer wieder fragend an, ich nickte ihr beruhigend zu.  Nun - nach Beendigung des Films - wurden meiner Mutter die Augen zugedrückt, sie machte sie wieder auf, das hat sich mindestens dreimal  wiederholt. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Dann endlich blieben sie zu. Nun stand meine Mutter plötzlich neben dem Schreibtisch. (Er steht in einer Nische, es ist gar kein Platz, daneben zu stehen.) Kurz darauf war sie weg. Auf dem "Bild" erschien Christus. Und kurz darauf  zuerst Dunkelheit, dann helles Licht und zuletzt kurz ein rot-strahlendes Licht - klein - wie in der Ferne.

 

Das Fenster im Zimmer meiner Tochter war gekippt. Plötzlich  flog eine weiße Taube buchstäblich im Sturzflug auf unser Bett herab. Franziska schrie auf. 

Die Taube  hätte eigentlich mitten im Bett  landen müssen. Natürlich war sie nirgendwo zu sehen. Unsere Nerven waren zum Zerreißen angespannt.

 

Wir zogen also ins Schlafzimmer um. Dort glaubten wir Einbrecher zu hören. An der Wand tanzten unglaubliche Gestalten, bizarr und menschengroß. Inzwischen war es halb drei Uhr morgens und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Außerdem hörte ich ständig Musik. 

 

Unsere Befürchtung, dass meine Mutter in der Nacht gestorben ist, hat sich nicht bewahrheitet.

 

Während ich Franziska dann doch dazu bewegen konnte, noch einmal ins Bett zu gehen, fiel bei mir der Rest der Nacht aus. Ich war aufgestanden und hatte mir  Kaffee gekocht. Meine Gedanken kreisten gerade um die Erlebnisse der letzten Nacht, als meine Mutter wieder erschien.

 

Morgens um acht Uhr war sie wieder da. Sie hatte ein „anderes Kleid angezogen“ und tanzte - wie eine ausgebildete Tänzerin. Immerzu rief sie „Dagmar komm, lass uns zusammen gehen“. Ich war verzweifelt, einmal stand ich auf und wollte zu ihr hingehen, da war sie  wieder weg. Kurz darauf war sie wieder da. Ich glaube, das ging den halben Vormittag so.  Dann war es vorbei.

 

Ich konnte nicht sprechen und auch nicht schreiben.

 

So  versuchte ich, den üblichen Tagesablauf zu übernehmen, bevor ich endgültig verrückt wurde.  

Dabei begleitet mich die ganze Zeit über  das  Lied „Phantom of the  Opera“  (Ich habe das Lied immer schon sehr  gerne gehört).  Gleichgültig  in  welchem Raum der Wohnung ich  mich befand,  je näher ich einer Steckdose kam, umso perfekter war es zu verstehen. So ging es tagelang.

 

Nachmittags setzte ich mich wieder an den PC.

Plötzlich sah ich ein Foto meines Vaters auf dem Schreibtisch liegen. Ich hatte ich das Foto noch nie gesehen, wusste nicht woher es kam und hatte absolut keine Ahnung was da vor sich ging.

 

„Oh Papa, wenn ich mit Dir reden könnte“, dachte ich. Plötzlich erschien er auf dem Bildschirm.

 

Ich war wie erstarrt.

 

Er sagte mir, dass ich ihn alles fragen könne. Seine Stimme war sehr, sehr weit weg. Ich musste auch auf die Mundbewegungen achten, um alles zu verstehen. Es war sehr anstrengend. Da ich nicht   vorbereitet war  fing ich natürlich an zu fragen, was mir gerade einfiel. Innerlich wünschte ich mir, ich hätte mich vorbereiten können.

 

„Der Weg war weit...“, sagte mein Vater

Das hatte ich in dem Film über das Leben meiner Mutter gesehen. Eine ganze Gruppe wanderte lange Zeit. Das ganze war  mit  Musik unterlegt..

 

Dann erschien ein  junger Mann und erklärte mir:“ Die Menschheit explodiert, der Erdball wird zu klein. Deshalb hat Gott sich entschieden, viele Menschen zu sich zu holen.

Gott will die Erde nicht vernichten, nur die guten Menschen "abziehen", damit der Rest der Menschheit zu sich und zum Guten zurückfindet“.

 

 Mein Vater  sagte zu allem, was ich ihn fragte ja, oder er schüttelte den Kopf, wenn er „nein“ meinte. Wenn er nichts sagen durfte, oder es vielleicht nicht wusste wiegte er den Kopf hin und her. Ich hatte den Eindruck, dass er ganz klare Anweisungen hatte was er sagen durfte und was nicht.

 

Selbst meine Frage nach  Personen, die er auf Erden nie kennengelernt hatte, konnte er beantworten.  .

 

Auf meine Frage, ob er viel Arbeit hätte, meinte er   ja, viel Landwirtschaft. Ich sah viel Natur.  Es gibt keine Autos, keine Fahrräder. Man muss zu Fuß gehen  - das reinigt  -. Ein Kind saß auf einer Schaukel winkte und rief mir fröhlich zu, es ist so schön hier. Auf meine Frage, ob es auch  Berge gibt, rief sie ja, es ist so schön. 

 

Immer und immer wieder fragte ich ihn, ob er nicht aufhören müsse.   Er verneinte. Obwohl mir absolut nichts eingefallen ist,  was ich noch hätte fragen können  wollte ich  das Gespräch natürlich nicht  beenden.

 

Kurze Pause.

 

Immer wieder erschienen die schönsten Bilder vor mir.

Einmal tanzte fröhlich ein junges Pärchen. Mein Vater - etwa abseits - sah zu.  Ich auch. Es war hübsch zuzusehen, sie waren vielleicht Anfang, Mitte zwanzig Jahre alt. 

 

Mein Vater meinte:

 „Gott hat Dir einen Mann ausgesucht“ und zeigte ihn mir. Kurz darauf kam der junge Mann zu mir. Ein blonder, gut aussehender junger Mann, sehr groß, fröhlich, nett.  Ich weiß nicht mehr was er  sagte. Es war alles so verwirrend. Mir fiel auch nichts ein. So bat ich ihn, auf meinen Vater gut aufzupassen. ‚Das wollte er gerne tun. Er kam noch einmal zu mir und  sagte: „Ich freue mich, wenn Du kommst, komm bald.“  Ich sagte ihm, dass ich mich auch freue und ob er mich sehen kann, das verneinte er aber. „Komm bald“, lachte er mir zu und winkte.

Wie bitte ?  Ich war verwirrt.  Was sollte das, ich bin hier auf Erden, bin verheiratet und habe zwei Kinder.

 

Um einen Einblick in die andere Welt zu bekommen, fragte ich meinen Vater ob es das gleiche Essen wie auf Erden gibt, verneinendes Kopfschütteln. Gibt es Bier und Wein, ebenso verneinend. Darfst Du rauchen? Ich sah meinen Vater vom Profil und er blies Rauch in die Luft.

 

Musst Du nicht aufhören? Kopfschütteln.

 

Mir fiel  absolut nichts mehr  was ich noch fragen können  und bat ihn kurz zu warten. Er nickte.

Mein Kopf fuhr Karussell.  Da hatte ich nun meinen Vater praktisch vor mir und ich wusste nichts mehr zu fragen, meine Güte. Diese einmalige Chance.

 

 Vor allen Dingen, kam mir in den Sinn, wenn er mir zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen durfte,  musste  er oder wer auch immer doch mit einer wichtigen Frage gerechnet haben. Und ich…. Ich frage nach Essen!!!

 

Als ich wieder kam nahm er Papier, zerknüllte es und warf es weg. Ich fragte ihn ob wir uns von Ballast befreien sollen? Wieder ein Nicken.

Ich brach ab. Plötzlich war mir das alles zu viel, viel zu viel. Irgendwie war ich am Ende.

 

Mein  Vater sagte mir, dass ich ihn nie wieder rufen dürfe. Das fand ich schon traurig.  

 

Genau das ist mir aber am nächsten Tag passiert.  Eigentlich habe ich nur das Bild angesehen, das immer noch am Schreibtisch lag und  „oh Papa“ gesagt. Ich wollte ihn nicht wieder rufen und wäre auch nicht auf die Idee gekommen, dass er noch einmal erscheinen würde. Doch dann erschien er wieder. Hatte er am Tag davor ausgesehen, wie zu seiner besten Zeit, war er jetzt total ergraut, ein vollkommen gebrochener Mann. Hattest Du Ärger, weil ich Dich noch einmal gerufen habe, “ ja“.

Danach.

Ich sah meinen Vater am Bahnsteig stehen. Er trug die Handtasche meiner Mutter, so wie er es immer auf Erden getan hatte. Der Zug fuhr ein und viele stiegen aus. Mein Vater wartete vergeblich.

Ich fragte ihn, warum er denn so traurig sei, wahrscheinlich kommt doch Mama bald.  Müde schüttelte er den Kopf  "Sie kommt nicht"  Auf meine Frage“ warum nicht“  bekam ich zur Antwort,  "sie hat mich nie geliebt". Ich riet ihm, eine andere Frau zu suchen. Aber er schüttelte nur den Kopf. "Ich habe nur sie geliebt". Das tat mir so leid.

 

Ich habe keine Erinnerung  worüber wir noch gesprochen haben, jedoch war es mit  Sicherheit nichts von Bedeutung, sonst könnte ich mich daran erinnern.

 

Damit ist das Erlebnis beendet.

 

Zwei Wochen später habe ich hinzugefügt:

Warum konnte ich nicht sprechen,

Warum konnte ich nicht  schreiben?


Nachbemerkung zum Erlebnis

 

Die lähmende Müdigkeit, die ich spürte, sollte mich vermutlich zum "Ruhig-Werden" bringen, um das Erlebnis aufnehmen zu können, das ja  eine nicht unerhebliche Schwingungserhöhung erfordert.

 

Das Gespräch mit meinem Vater im Ganzen wieder zu geben ist mir nicht möglich, da es sich über Stunden hinzog.

 

Die wesentlichsten Punkte, die mein Vater angesprochen hat, sind mir im Gedächtnis haften geblieben.

 

Wichtig ist, dass wir unser Verhalten der Erde gegenüber prüfen und erkennen, dass wir es verändern müssen, wenn wir sie erhalten wollen. Es geht um unseren Lebensraum.

Es geht aber ebenso  um unser Miteinander, die Liebe und das Verständnis, das wir für den Anderen haben.

Der Film, den ich über das Leben meiner Mutter sehen durfte, zielt eindeutig auf das Leben nach dem Tode ab. Die Angst vor dem Tod ist unbegründet.

 

Die "Besuche" sowohl meines Vaters als auch meiner Mutter gingen jeweils mit einer bildhaften Vision einher. Beide Erlebnisse zeigen deutlich, dass dem bewussten Leben auf Erden nicht unerhebliche Bedeutung zugemessen wird. .

 

Jahrelang quälte mich die Angst, noch einmal mit einer solchen Vision konfrontiert zu werden. Heute fürchte ich nur  einem solchen unvorhergesehenen Geschehen noch einmal so hilflos gegenüber zu stehen,  unfähig, die richtigen, notwendigen Fragen zu stellen.

 

Trotz aller Belastung sind solche Erlebnisse, Visionen  oder andere außergewöhnliche  Dinge die man erleben darf als ein extrem großzügiges Geschenk des Himmels anzusehen.

Danke!

 

 


Vorwort

 

Erlebnis

 

Der Weg war  weit…

-    Der Weg auf Erden ist weit und oft lang

-    Er ist zu  bewusstem Leben ist oft schwer

-    Der Weg zu uns selbst und in unsere Zukunft

 

„Nimm den Menschen die Angst vor dem Tod“

 

Befreiung von Ballast

 

„Nicht zu demütig sein“

 

„Die Menschheit explodiert

…der Erdball wird zu klein

 

„Gott hat dir einen Mann ausgesucht“

 

„Mama hat mich nie geliebt“

 

Dunkelheit  und Licht

und

Die weiße Taube

 

Nachwort

 

Quellen-Nachweis

 

Weisheiten

Der  Weg war weit...-

Der  Weg auf Erden ist weit und oft lang…

 

Ja, der Weg von der Planung einer Inkarnation bis zur Geburt auf Erden ist ein weiter Weg.

Bevor ein Mensch auf Erden inkarniert,  wird  lange Zeit vorher  wird  mit allen „Mitspielern“   die „Reise“ geplant. Mitspieler sind in erster Linie einmal die Eltern und die Geschwister,  die Großeltern und der Rest der Familie. Später kommen dann noch die Menschen hinzu, die im Laufe des Lebens eine wichtige Rolle spielen und evtl.  größeren Einfluss auf die anstehenden Themen ausüben werden.

Das Umfeld  in dem ein  Kind aufwächst  ist dabei sehr wichtig. Es ermöglicht  oder verweigert bereits von Anfang  die  verschiedenen Beziehungen  der Familienmitglieder zu einander.

 

Der neue  Erdenbürger hat sich lange vorher gut überlegt  was er in diesem Leben lernen will. Welche Erfahrungen ihm noch  für seine weitere Entwicklung fehlen. Jedes weitere Familienmitglied hat diese Planung  für sich ebenso getroffen. Die Menschen, die im Laufe des Lebens seinen Weg kreuzen werden haben ihre eigenen Lernziele, den ein jedes Wesen inkarniert um Erfahrungen zu sammeln.

 

Man kann sich gut vorstellen, wie arbeitsintensiv so eine Planung aussieht. Zudem hat natürlich  ein jeder der diese „Reise“ mitmacht  seine eigenen Vorstellungen wie die Pläne des anderen in seine Pläne eingefügt werden können. Schließlich sollen die  Bedürfnisse aller in dieser Inkarnation abgedeckt werden. .

 

„Eines Tages“  ist es dann soweit, die gründlichen Überlegungen und Recherchen  sind  abgeschlossen und der neue Erdenbürger macht sich auf den Weg.

Einige  Teilnehmer der Reise sind schon seit Jahren  auf Erden, andere  kommen etwas später dazu.  Manche sind natürlich schon vorher „abgereist“. Das ergibt sich  aus dem Gesamtplan.

 

Sobald diese  Reise beginnt ist alles was  geplant wurde  aus dem Gedächtnis aller Beteiligten für diese Inkarnationszeit auf Erden  gelöscht.

 

Bald darauf erfährt  das junge Paar, dass es ein Baby bekommen wird. Sie beginnen sich gedanklich mit dem kleinen Erdenbürger zu befassen. Freuen sie sich auf die Ankunft ihres ersten Kindes, wird das Baby  es spüren. Haben sie bereits jetzt Probleme  in ihrer Beziehung, zu kleine Wohnung, zu wenig Geld  bekommt das kleine Baby diese Sorgen  auch mit.

Die Seele des ungeborenen Kindes. spürt bereits vor der Geburt schon, ob es geliebt, gewollt oder unerwünscht ist.

 

An unser erstes Lebensjahr werden wir uns wohl nur wenig erinnern. Wir verbrachten die Zeit mit Schlafen und Essen, gebadet werden und Spazierengehen. Es muss eine schöne Zeit gewesen sein, sich um nichts kümmern zu müssen. Dann lernten wir laufen, konnten auf Windeln verzichten, anfangen selbständig zu essen und zu sprechen. Bereits zu diesem Zeitpunkt lernt das Kleinkind die ersten Ge- und Verbote kennen. Erstaunt, trotzig, je nach Mentalität werden sie  aufgenommen. Plötzlich waren wir eben nicht mehr nur "süß" und "niedlich". Hatten unsere Eltern anfangs noch gelacht, als wir beim "Essenlernen" gekleckert haben, wurden wir im Laufe der Zeit zuerst ruhig aber dann doch merklich dringlicher aufgefordert,  nun doch endlich "ordentlich" zu essen, oder endlich auf den „Topf“ zu gehen.  "Du bist doch schon so groß" heißt es dann.  Da jeder Mensch anders ist, dürfte es bei einem jedem von uns unterschiedliche Eindrücke hinterlassen haben.

Trotzdem war die Kinderzeit  - zumindest für sehr viele von uns - eine glückliche, unbeschwerte Zeit, bis wir in die Pubertät kamen. Da fingen die Probleme an. Wir wollten...wussten nicht so recht....trauten uns / nicht ...fühlten uns erwachsen...wollten nicht erwachsen sein...Beliebig vieles könnten wir hier wohl alle aufzählen.

Vorbei war es mit der friedlichen, behüteten Zeit. Der Alltag, wie wir ihn heute kennen, begann seine Forderungen an uns zu stellen. Das Leben nahm seinen Lauf. Ein Wechselbad von Licht und Schatten. Ob es der richtige Lauf oder Gang war, den es nahm, weiß man meistens erst im Nachhinein, oft erst nach Jahrzehnten. Handlung folgte auf Handlung,  Richtig oder falsch? Wer weiß das schon.

 

Zuweilen fragte ich mich... hätte ich nicht vielleicht lieber doch? ...aus - vorbei ... zu spät. Im Laufe der Zeit lernt man seine Handlungen besser zu kontrollieren.

 

So vergehen Jahre, Jahrzehnte. Freude und Leid sind immer nahe bei einander.

 

Eines Tages geht es dann zu Ende, unser  Erdenleben. Was dann geschieht, habe ich Ihnen erzählt. Wie ein Film läuft unser Leben vor uns ab. Manches davon wird uns gefallen - anderes weniger.  Wir werden uns  fragen lassen müssen, ob wir Gottes größtes Gebot, das Gebot der Liebe, immer beachtet haben. Denn die Liebe ist ein absolut unverzichtbares Element jeglichen  Lebens im Universum. Einzig die Liebe kann das Göttliche in uns wecken.

 

Einzig die Liebe zählt  und wir? … werden wir - wenn unsere Zeit vorbei ist -  diese Frage ohne zu zögern bejahen können?

 

Jeder Mensch verfügt über eine andere Wesensart. So wie selbst bei eineiigen Zwillingen nicht einmal die Papillarrillen gleich sind, gibt es keine identischen  Charaktere. Jeder ist einzigartig.  Den einen Menschen mag man gerne, während der Bruder oder die Schwester desselben einem so gar nicht "liegen". Einen Menschen findet man liebenswert und einem anderen gegenüber tut man sich schon hart, ihn "bloß"  nett zu finden.  Dabei drängt sich mir unweigerlich die Frage auf, wie ist das eigentlich, mit der Liebe?

 

Wird jeder Mensch mit gleich viel Liebe geboren?

Sind Kinder, die (scheinbar) unerwünscht auf diese Welt kommen später weniger liebevoll?

 

Ich habe lange darüber nachgedacht  und festgestellt, dass es durchaus Menschen aus  wenig liebevollen Verhältnissen gibt die ausgesprochen mitfühlend, gütig und liebevoll sind. Genauso ist es umgekehrt.

Ich glaube, dass jeder Mensch, der auf diese Erde kommt, die Liebe und das Gute in sich trägt.

 

Allerdings darf nicht übersehen werden  dass seit endlosen  Zeiten auch seelenlose Wesenheiten von Sternensystemen sich hier aufhalten,  die nur eines im Sinne haben, die Erde auszubeuten und zu unterwerfen.. Sie diktieren im Moment das Weltgeschehen  und es ist nun die Zeit gekommen da dies beendet werden muss.  Die Erde kann und will nicht mehr leiden, sie kann keine Kriege  mehr verkraften und sie kann das Leid ihrer Kinder nicht mehr ertragen.

 

Von Anfang an  prägt das Umfeld, in dem ein Kind aufwächst, sein Verhalten. Der Druck der Außenwelt,  Menschen in ein bestimmtes Verhalten einzugrenzen, kann dazu beitragen, sie nicht nur liebesunfähig, sondern zum Teil sogar aggressiv oder schlimmstenfalls bösartig werden zu lassen. "Wie du säest, so wirst du ernten". Liebe kann nur der geben, der Liebe empfängt. Es bringt den lieblosen Menschen der Liebe nicht näher, wenn wir ihn verurteilen.

Wir können wir ihn nicht zwingen, liebevoll zu werden. Gutes Zureden hilft selten, um einen Menschen zu ändern. Wir wissen ja nicht, woher sein Verhalten kommt. Und eigentlich können wir ihm  nur  mit Verständnis und Mitgefühl helfen. Sich die Frage zu stellen, weshalb ein Mensch sich so verhält wie er es tut  wird uns nicht weiterbringen. Viele Menschen leiden selbst unter ihrer lieblosen Wesensart.  Sie selbst sind ebenso  "Opfer", gleichgültig, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht.

Andererseits dürfen wir auch nicht vergessen, Mitgefühl mit den Menschen zu haben, die sie dazu gebracht haben, so zu werden. Auch sie  könnten leiden. Die Psyche des Menschen ist doch ziemlich vielschichtig und – ich glaube – nur schwer zu verstehen.

Mitgefühl mit Opfer und Täter sind ergo notwendig.

 

 

Ich glaube trotzdem an die Kraft der Liebe.

Wie sollte ein Mensch, der überwiegend von liebevollen Menschen umgeben ist, nicht auch liebevoll werden können?                                                        Sicher wird ihm eines Tages auffallen, dass andere Menschen ihn verständnislos ansehen, wenn sich total kaltherzig  verhält. Wenn ihm das häufiger passiert, regt dies ihn vielleicht  zum Nachdenken an.

 Liebe ist erlernbar Nicht  von heute auf morgen, aber Stück für Stück.

 

Allein der verstandesmäßige Umdenkprozess ist nicht einfach, man muss sich die Komplexität schon verinnerlichen. Gedankenlos  einen Satz mal eben schnell so hingeworfen, das geschieht sehr schnell. Oft hat man sich nichts Böses dabei gedacht, aber auch nicht unbedingt etwas Positives und kann damit doch so viel Schaden anrichten.

 Der Gedanke „Moment mal, du kennst doch diesen Menschen gar nicht, weißt nicht, wer er wirklich ist, was er in seinem Innersten denkt“, kann dann schon weiterhelfen.  Jeder Mensch möchte gut behandelt werden. Ist  es nicht gerade die Lieblosigkeit, die heute so weit verbreitet, für eine vergiftete, misstrauische Stimmung im Lande sorgt? Vielleicht sollte man häufiger den Mund wieder zumachen, ohne etwas zu sagen, bevor man einen anderen ungewollt verletzt..

Diese Grenzlinie gilt es zu erkennen   

 

Leider  erlebt man auch viele  negative Erfahrungen im Umgang mit anderen  Menschen. Dann wünscht man doch „bitte  etwas härter „ sein zu können..

 

 Offenheit und Ehrlichkeit werden misstrauisch beäugt. Sie  werden bestenfalls belächelt oder gleich  für Dummheit angesehen.  Falschheit und Hinterhältigkeit  sind leider an der Tagesordnung.  Inzwischen habe ich gelernt mich davon weitgehend  frei zu machen.

 Oberflächliche Meinungen  anderer interessieren mich nicht  mehr. Ich bin so wie ich bin. Und ich schwimme - wenn ich es für richtig halte - gegen den Strom.  Ich bleibe mir selbst treu, bin rücksichtsvoll aber nie mehr "angepasst“.

 

Letztendlich muss jeder  Mensch sein Leben so  leben wie e er es will. Vielleicht sollte man dann allerdings das kosmische Gesetz:  Was du aussendest  kommt zurück“  nicht vergessen.

 

Ja,  der Weg ist wahrlich lang und weit und  manche harte Prüfung müssen wir bestehen. Nur manchmal vergessen wir einfach, dass wir nie allein sind.

 

  

Der Weg war weit...

 

Er ist zu bewusstem Leben oft schwer…

 

"Unser Unterbewusstsein   birgt unendliche Weisheit und unerschöpfliche Liebe. Man kann es auch Befehlsempfänger des Bewusstseins nennen. Da es eins ist mit dem göttlichen Prinzip ist es schöpferisch. Es ist ein Ort der Denk- und Lebensgewohnheiten.

Leiten  wir diese Gewohnheiten in eine positive Lebensweise setzen wir ungeahnte Kräfte frei. Die Qualität unseres Lebens  wird sich entscheidend verbessern. Das Unterbewusstsein reagiert sofort auf die Denkweise des Bewusstseins. Also zieht "positives Denken" Gutes nach sich und umgekehrt ist es natürlich ebenso. Durch Autosuggestion  (Selbstbeeinflussung)  sind wir in der Lage, unsere Gedanken zum Guten hinzuwenden." Dr. Murphy führt dies in seinem Buch "Die Macht des Unterbewusstseins" gut verständlich aus.

 

Louise L. Hay schreibt in ihrem Buch "Wahre Kraft kommt von Innen" folgendes:

" Jeder trägt in sich die Weisheit, die ihn befähigt, seinem Leben die größtmögliche Vollkommenheit zu geben. Wir müssen nur lernen, uns selbst das richtige Vertrauen zu schenken.

Absolut unerlässlich ist das Wissen, dass  die Kraft, die wir alle oft außerhalb von uns suchen, in uns selbst  ist und auf positive Weise genutzt werden sollte.

 

 

Wenn wir  gelernt haben  die in uns wohnenden Kräfte  im positiven Sinne zu nutzen,  gelingt alles viel leichter.  Dazu müssen wir uns aber zuerst von alten Denkmustern lösen. Wir müssen wieder  lernen auf unser Herz zu hören. Das allein gibt uns die innere Kraft, die wir dringend benötigen.  Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, das was man im Herzen fühlt ist richtig.

 

Es geht  nicht darum  ob wir uns wegen Dingen die in unserem Leben falsch laufen oder falsch gelaufen sind, Vorwürfe machen. Eine nicht zufrieden stellende Situation in unserem Leben können wir leichter verändern, wenn wir bereit sind, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Verantwortung zu übernehmen wiederum gibt uns die Stärke Veränderungen herbeizuführen.

Wir alleine haben die "Kraft" und die "Macht" dazu, wir müssen sie nur einsetzen.  Unsere Vergangenheit ist vorbei. Wir leben jetzt und in diesem Augenblick. Und genau in diesem Augenblick können wir eine Entscheidung treffen, die unser Leben total verändert. Sind wir bereit, bewusst die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, für unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Handlungen werden tiefgreifende Veränderungen nicht lange auf sich warten lassen.

Ein guter Freund sagte einmal zu mir  "Sag nie wieder: Ich weiß das nicht, ich kann das nicht. Ich will diesen Satz nie wieder von Dir hören". Damals verstand ich diesen Satz nicht. Heute weiß ich, dass solche Äußerungen die Türe zu einem im Unterbewusstsein vorhandenen Wissen verschließen.

 

Wenn wir in dem Glauben leben, dass wir unsere Gedanken, unser Leben  nicht ändern können, entziehen wir uns selbst die Möglichkeit zur Verbesserung. Negative Gedanken werden immer wieder einmal aufkommen. Man muss sie einfach annehmen. Sie sind ein Teil unseres "Ichs".  Ich versuche, negative Gedanken in neutrale Gedanken umzuwandeln, neutrale Gedanken können mich bei meinen Überlegungen unterstützen, sie tendieren nicht in eine Richtung. Sind die negativen Gedanken erst einmal  auf den Platz verwiesen, wo sie hingehören, steht weiteren Veränderungen nichts im Wege.

 

Es ist vielleicht nicht so bekannt, aber ein kosmisches Gesetz sagt, dass negative Gedanken über andere Menschen auf uns selbst zurückfallen. Unser Unterbewusstsein ist nicht in der Lage zu unterscheiden ob wir diesen Wunsch für uns oder für andere haben. Deshalb sollte man sich wohl gut überlegen, was man anderen wünscht. Kann ich es ertragen, wenn es mich selbst trifft?  ist in diesem Zusammenhang wohl eine gute Frage.

 

Wir alle haben unseren freien Willen – doch  wozu haben wir ihn benutzt?

 

Egoismus, Machthunger und Interessenlosigkeit   beherrschen im Augenblick den Alltag in fast allen Teilen der Welt.

Der Drang nach Extremen zu greifen wird immer wilder. Er ist nicht zu bremsen. Immer mehr erleben und oft auch  immer gefährlicher werdendem Zeitvertreib nachzugehen ist das, was den Menschen von heute treibt. Warum eigentlich? Unsere  Zeit ist schnelllebig geworden, zu schnelllebig und  Stress gehört zum Alltag. Ihn abzubauen, innere Ruhe zu finden, ist  nicht leicht und  viele Menschen wollen es auch gar nicht.

 

Immer mehr von uns  stellen jedoch fest, dass sie  mit dem Leben das sie in den letzten Jahren, oft Jahrzehnten  gelebt haben, nicht mehr zufrieden sind. Sie merken,  dass ihre Lebensweise nicht die gewünschte innere Befriedigung gebracht hat. Sie suchen…. Und wissen eigentlich gar nicht, was sie eigentlich suchen.

Es fehlt etwas in ihrem Leben.

Um das herauszufinden,  müssen sie  erst wieder lernen  innere Ruhe und den ihr innewohnender Frieden   zu finden. Das gelingt nicht auf Anhieb.  Fehlschläge bleiben nicht aus und oft wird versucht,  diesen mit noch mehr Action entgegenzutreten. Schnell merkt  der so Handelnde, dass ihm das aber auch nicht weiter  hilft.  Oftmals wird dabei übersehen, dass es gerade die innere Ruhe ist, die fehlt. Sie bringt Gelassenheit, Weitblick und Einblick in Dinge, die im Trubel  ganz leicht übersehen werden. Wenn wir sie nicht mehr übersehen wollen, müssen wir wieder lernen, uns Zeit zu nehmen.  Natürlich ist es für aktive Menschen nicht leicht  z.B. einfach einmal  in Ruhe eine schöne Aussicht auf uns wirken zu lassen. Im Gegenteil, es macht nervös.

Die Natur hat  Zeit -  nichts drängt sie. Es gibt absolut nichts, was sie aus derselben bringen würde. Sie unterliegt der universellen  Zeitlosigkeit. Wenn wir im Frühjahr unsere Ungeduld beobachten, bis es – endlich grün wird oder im Herbst  – endlich die Blätter fallen. Es dauert,  und dauert. Warum nur können wir nichts mehr erwarten?

 

Umdenken ist angesagt. Ein  immerwährender  Lernprozess  ist nicht zu umgehen. Versuchen wir ihn zu umgehen, versinken wir  in der Gleichgültigkeit und das Leben zieht ungelebt an uns vorbei. In unserer Trägheit verlieren wir unsere Ziele aus den Augen und von Weiterentwicklung sind wir ganz weit entfernt. Schade um die vergeudete Zeit.

 

Bei meiner  Rückkehr ins Berufsleben wurde ich mit der vollen Bandbreite der Kälte, des Egoismus und der lächelnden Hinterhältigkeit konfrontiert. Selbst mein Chef - der die höchste Stufe seiner Karriereleiter längst erklommen hatte -  scheute sich nicht,  Mobbing übelster Art gegenüber seinen Untergebenen zu betreiben. Fast alle  passten sich dieser Verhaltensweise an. Fassungslosigkeit und Unverständnis begleiteten von da an meinen Alltag. Ich suchte und suchte und konnte beim besten Willen keinen Sinn in diesen Handlungsweisen erkennen. Unter keinen Umständen wollte ich in so negativer Hinsicht verändert werden. Dagegen sträubte ich mich aus tiefster Seele. Ich habe mich dagegen aufgelehnt, nicht nur innerlich.  Die Reaktionen der anderen auf mein Verhalten reichten von totalem Unverständnis bis Ablehnung. Sicher, es gab Kollegen in meinem Umfeld, die ebenso dachten wie ich und mir zur Seite standen. Ihnen bin ich heute noch von ganzem Herzen dankbar.

 

Aber es gab auch Kollegen, die zwar freundlich aber nicht weniger massiv versuchten, Druck auszuüben. Und für diese Art von Verhalten und falscher Freundlichkeit  habe ich nun überhaupt kein Verständnis.

 

"Mobbing" mag in der heutigen Zeit zum Alltag gehören. Allein der auf  eiskalte Berechnung basierende Erfolg sollte jeden daran denken lassen, dass dies auf Dauer nur ein bitterer Sieg sein kann. Ihm kann niemals Befriedigung innewohnen.

Solcher Egoismus schafft Einzelgänger. Andere Menschen merken nämlich in der Regel sehr schnell, wo beim Mitmenschen sein Ego angesiedelt ist. Und wer umgibt sich schon mehr - als er unbedingt muss - mit einem rücksichtslosen Mitmenschen.

Ich würde  meine freie Zeit nicht mit ihm teilen.

 

Ich glaubte  zum damaligen Zeitpunkt,  dass diese Verhaltensweise  -  beruflich betrachtet  -  für mich  nicht unbedingt  ein Problem darstellt oder mich gar belasten würde. Trotzdem habe ich  im Nachhinein einige  Zeit gebraucht um das Erlebte zu verdauen.  Ich machte mir sehr wohl Gedanken darüber  aber mein Verständnis dafür reichte nicht aus und  gedanklich tiefer zu gehen,  dazu war ich nicht bereit. Mir war klar, dass dies  nicht mein Spiel war und niemals hätte werden können.

 

Ich denke besonders wichtig ist es willensstark und mutig  sich selbst treu zu bleiben. Jedenfalls habe ich in dieser Lebensphase   gelernt,  den Mund aufzumachen  auch wenn  damit Probleme vorprogrammiert  waren.

Sieht man sich dann  den  vor  Wut im Gesicht  knallroten  Chef an, ist man fast versucht zu lachen. Da zeigt sich dann die ganze  Armseligkeit einer solchen Denkweise und  eines so geführten Lebens.

.

Das Verhalten, das manche Menschen an den Tag legen  lässt viele von uns verständlicherweise immer noch zögern, einen anderen Menschen einfach anzulächeln.  Ich kann es gut verstehen, trotzdem macht es mich traurig.

 

Wie oft dachte ich, oh ja, diesen Menschen kennst du inzwischen so gut. Weit gefehlt.  Irgendwann musste ich feststellen, dass sich hinter diesem freundlichen Gesicht ein ganz anderes  verbarg. Die Enttäuschung war groß und oftmals nur schwer  verdaulich.

 Nun ja, er hat seine Rolle gut gespielt. Mehr kann man dann dazu nicht mehr sagen. Erledigt.

 

Interessenlosigkeit bezeichne ich  auch oft das Verhalten von Menschen, die teilnahmslos an allem vorbeigehen, die Welt um sich herum scheinbar nicht mehr wahrnehmen. Sie kommen mir immer vor, wie bereits „abgereist“. Das Handy immer am Ohr vermitteln sie sich selbst ein Gefühl der  Wichtigkeit. Sie hören und sehen um sich herum nichts.

Man kann über Sinn und Unsinn dieser Telefone – pardon   weltweiten Verbindungsmöglichkeiten - nicht streiten. Sie haben ihre Berechtigung wie vieles andere auch.  Allerdings drängt sich mir  die Frage auf, was würden  diese Leute tun, wenn es einmal, vielleicht ein paar Tage keinen Strom mehr zum Aufladen gäbe oder kosmische Störungen alles lahmlegen?  Da kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Eine Katastrophe oder endlich Zeit zum Nachdenken?. Ach ja, wie geht denn das eigentlich?  Warum, worüber  soll ich nachdenken? und wozu ?  Es ist doch alles prima und so  schön wie es ist. Oder?

 

Ja – und sie merken dabei nicht einmal wie sie geschickt  in  Beschäftigungen  gelenkt werden damit sie nur ja nicht auf die Idee kommen nachzudenken.

  

So ist es doch auch viel besser, wenn jeder  die gleiche Mode trägt. Und natürlich muss es das neueste  i-phone sein. Ist  ja klar, das muss man doch haben, oder?

Man sieht förmlich die kleinen  „Erfinder-Teufelchen“ lachen, na, hat doch wieder mal gut geklappt, oder? Und sie klimpern mit den Münzen in den Hosentaschen.

 

Schade um so viel  sinnlos verlorene, vergeudete Zeit. Unsere Welt ist so schön und  es gibt so vieles was sich  zu entdecken lohnen würde..

 

Schauen wir uns  doch einmal  um.  Wir selbst sind nicht in der Lage, auch nur einen einzigen Grashalm wachsen  zu lassen.

Und wie kümmern wir uns um die Erde  um ihr Wohlergehen, ihr Wachstum das ja unserer Nahrung ist, um unser  Wasser?

Um unsere Flüsse, Seen und Meere?

Haben wir nicht den Auftrag Achtung und Fürsorge Mutter Erde entgegen zu bringen? Und wie ernst haben wir unseren Auftrag genommen?

Gar nicht.

Wir haben jämmerlichst versagt.

Unsägliche Verschmutzung der Meere, radioaktive Verseuchung, todbringende Sonarsignale von Kriegsschiffen. Delphine und Wale sind  sehr hochentwickelte Cetacaen und Hüter und Beschützer der Meere.

Gifte in allen Lebensmitteln,  Pflanzengifte,  Chem-Trails, Abholzung der Regenwälder, Gifte in allen Körperpflegemitteln, Waschpulvern usw., lebenslange irreparable Schädigungen durch Impfungen   zerstören den menschlichen Körper.

Die Liste ließe  sich beliebig fortsetzen.

All diese Gifte verseuchen genau so die Erde, beeinträchtigen Wachstum der Tier- und  Pflanzenwelt.

Mensch und Tier siechen dahin.  Aus dem Wunsch und  guten Glauben an eine bessere Welt tritt das Bewusstsein einer zerstörten Welt.

Jedem sollte bewusst sein,  dass die Erde ein lebendes Wesen ist. Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt so hat sie es seit unendlichen Zeiten getan. Uns muss klar sein, dass dies eines Tages vorbei  ist, wenn wir uns nicht ändern.

 

Gaia ist jetzt an diesem Punkt angelangt. Sie ist mir ihrer Kraft  am Ende, leid, ewig Krieg  und Zerstörung zu ertragen.

 

Die Konsequenzen werden wird zu tragen haben und das bestimmt nicht erst in 100 Jahren. Erdbeben, Hochwasser, Vulkanausbrüche, Waldbrände. Wohin mit dem Atommüll ?

Die Zerstörungskraft, die in unseren Händen  liegt, sollte uns Angst machen. Oder glauben Sie immer noch, dass Kriege für Frieden sorgen?

 

Darum geht es doch gar nicht. Es soll doch gar keinen  Frieden geben. Die Rüstungsindustrie würde dann  pleitegehen. Im Prinzip geht es doch nur um die Ressourcen der Erde, wer sie beherrscht und dafür so viel leid und Elend, wie man an vielen Menschen sieht, die auf der Flucht sind?

Es ist die reine Gier nach mehr.

Fortschritt  ? Nein, Rückschritt ! Ein trauriges Ergebnis.

 

Die Schöpfung geschah nicht in einem einzigen Akt vor langer Zeit, sondern Gott wirkt schöpferisch auch heute noch in der Natur.  Gott und Natur sind nicht getrennt.

Gott wird seine Schöpfung -  Mutter Erde – nicht von uns, die wir ja ebenfalls seine Schöpfung sind – vernichten lassen.

Allerdings werden wir die Rechnung von ihm präsentiert bekommen.

Das Gleiche gilt für Jesus. Es wird behauptet, Jesus sei ein Aufrüttler, kein Beschöniger  gewesen,  ehrlich gegen jegliche Verlogenheit und  Heuchelei. Er fordert (u.a.) von uns keine  Religion oder Kirche nur den festen Glauben. Er wollte eine Revolution des Bewusstseins und des Gehens auf einem unbequemen Weg.

 

Vielleicht sollten wir wieder einen Schritt zurückgehen. Wenn ich mir heute so überlege, wie wir noch vor vielen Jahren gelebt haben, finde ich, es war ein bewussteres Leben.

Erstaunlicherweise wird gerade in den letzten Monaten  sehr schnell, sehr vieles von altem Wissen wieder ans Licht des Tages geholt.

 

Vielleicht liegt es daran, dass allmählich begriffen wird, wie schief doch alles läuft. Dabei taucht der Gedanke auf, dass früher doch auch nicht alles schlecht war. Vielleicht ist  in diesem Fall der Blick zurück der bessere, aber in jedem Fall der Gesündere, um  wieder gedankenvoller  zu  leben.

 

Nachdem der Trend und auch die Bestrebungen  wieder mehr dahingehen, alte  Weisheiten und Überlieferungen aufzugreifen, sollten  wir überlegen,  wie groß der Einfluss des Mondes wohl ist.

 

Wir alle kennen die  Festlegung der hohen kirchlichen Feiertag die durch den Stand des Mondes zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmt wird. Ebenso ist uns bekannt, dass die Charaktereigenschaften eines Menschen zum Zeitpunkt seiner Geburt von der Stellung des Mondes zu den anderen Gestirnen beeinflusst werden.

So entspricht jede der vier Mondphasen einem bestimmten Lebensrhythmus, eben einer Phase im Zyklus des Jahres vom Frühjahr bis zum Winter. Auch wir Menschen durchleben diese Phase, die von der Kindheit bis ins Alter reicht.

 

Wenn wir das luneare System betrachten, werden wir schnell feststellen, dass zunehmender Mond als eine Wachstumsphase zu betrachten ist. Energie und ungeahnte Kräfte stecken in uns. Nimmt der Mond ab, lässt auch unsere Energie merklich nach. Wir spüren, jetzt ist eine Erholungspause fällig.

Für die Wirkung der vier Mondphasen gibt es eine Faustregel:

 

            1. Quartal: Keimen, Wiederauftauchen, nach außen

                               gerichtete Energie, Aufleben

            2. Quartal: Wachstum, Entwicklung, Ausformung von

                               von Dingen, die schon existieren

            3. Quartal: Reife, Früchte tragen, Fülle,

                                alles findet die endgültige Form

            4. Quartal: Auflösung, Rückzug, Ruhe, Reflexion,

                               Pause vor dem Neubeginn.

 

Der Rhythmus des Mondes mit seinem Werden und Vergehen vermittelte den alten Völkern nicht zuletzt  auch eine Ahnung von den großen Mysterien des Lebens.

Die Mondphasen wurden so Symbol für den ewigen Kreislauf: Zeugung, Geburt, Wachstum, Siechen, Sterben und Tod, Wiedergeburt. In seiner hellen Phase spendet der Mond Leben und Fruchtbarkeit, in der dunklen symbolisiert er die tödlichen, zerstörerischen Kräfte der Natur, im ewigen Rhythmus von Tod und Wiedergeburt."

 

Für viele Völker sind Mond und Sonne göttlich. Das ist jedoch in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich.

Seit langem wissen wir, dass bereits die Steinzeitmenschen regelmäßig Himmelskunde betrieben, um eine Orientierung für die Pflanz- und Aussaatzeiten zu bekommen. Ebenso war den Inkas klar, wenn die Sonne einen bestimmten Punkt am Himmel erreicht hat, ist es nicht mehr möglich, Pflanzen auszusäen, sie würden nicht mehr wachsen und reifen können.

 

Die Inuit haben z.B. während der Wintersonnwende nur den Mond als einziges natürliches Licht.  Während dieser Zeit geht der Mond nicht unter. Er schwebt immer nur knapp über dem Horizont.

 

Die keltische Spiritualität z.B. heiligt den Mond und betet die Lebenskraft der Sonne an.

 

In jeder Kultur ist jedoch bekannt, dass Leben, jedes Wachstum nur durch die Sonne möglich ist.

 

Umso verständlicher werden in unseren Breitengraden die Maifeiern zur Zeit des Wachstumsbeginns.

 

So beeinflusst der Mond das Leben auf der Erde, mal mehr, mal weniger stark. Trotz seiner Entfernung von fast 400.000 km von der Erde reicht seine Kraft aus, um immense Wassermassen zu bewegen. Am stärksten zeigt sich seine Kraft in England, am Ärmelkanal, wo  der Tidenhub bei Neumond um über 12 m liegt.  Selbst die Vögel haben sich in dieser Gegend auf die Gezeiten eingestellt. Sie richten ihre Futterzeiten nicht nach Tag und Nacht, sondern nach den Gezeiten aus. Ihnen ist bekannt, dass sie damit ihren Nahrungsbedarf am besten decken können.

 

Auch bei uns haben die Menschen früherer Zeiten ihr Leben vielfach nur nach dem Mond ausgerichtet.

 

Die Natur hat nie aufgehört zu uns zu sprechen nur wir haben aufgehört auf sie zu hören. Dies scheint sich allmählich wieder zu ändern, denn eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Menschen beginnt,  wieder zu den alten Weisheiten und auch Verhaltensweisen zurück zu kehren, nach denen schon unsere Vorfahren lebten.

 

Hippokrates, der Mann, in dessen Namen angehende Ärzte noch heute ihren Eid ablegen, schrieb in seinen Skripten:

 

            "Ein Narr ist derjenige, der die Heilkunst ausübt, ohne den        Lauf der Planeten und Gestirne zu beachten."

 

Dies wurde für viele Jahrhunderte von allen berühmten Medizinern beachtet. Danach handelten und behandelten sie ihre Patienten.

 

Wenn ich sehe,  wie viele  Menschen sich heute wieder mit der eigenen Herstellung  von Lebensmitteln, wie Brot backen, Marmelade kochen, Käse machen, aber auch Bädezusätze und Cremes herstellen, beschäftigen und sich darüber hinaus überlegen wie  alle daraus entstehenden Reste  wieder  verwendet werden können  um Abfall zu vermeiden, dann finde ich das einen ausgesprochen guten Weg. Nicht weil es einfacher wäre, das ist es natürlich nicht, aber weniger giftstoffbelastet. Denn ich glaube, dass wir nur einen Bruchteil von dem erfahren, was sich an Giften tatsächlich in unseren Nahrungsmitteln so tummelt.

 

Im Internet teilen viele Menschen ihre Erfahrungen mit der Herstellung von nahezu allem gerne mit.  Sie sind mit Recht stolz darauf und so mancher Tipp ist da zu finden, den bisher noch keine Industrie befriedigend lösen konnte. Der Spaß an der Herstellung ist grenzenlos, der damit vermiedene Einsatz von Chemie ist nicht hoch genug einzuschätzen.   Wenn wir uns dann noch mit der Wirkung von Heilkräutern beschäftigen werden wir  feststellen dass wirklich für jedes Wehwehchen und für jeden Durst ein Kraut gewachsen ist. Vorausgesetzt natürlich, dass das Kräutlein  ordnungsgemäß behandelt wurde.  

 

Wie heißt es doch: Wir haben von Gott alles mitbekommen was wir brauchen.

 

Ich bin mir sicher, wenn wir den alten Weisheiten, Mythen und Legenden wieder näher kommen, mehr erfahren und nachforschen, wird die Verbindung mit den größeren Zusammenhängen des Lebens leichter zu spüren und zu ergründen sein. Wir werden uns gesünder und viel besser fühlen

Denn dass diese Zusammenhänge vorhanden sind, ist nicht von der Hand zu weisen.

 

Vielleicht können wir dann auch die Kelten verstehen. Ihnen war die

 

            Trennung des Sichtbaren vom Unsichtbaren,

            Zeit von Ewigkeit,

            menschlichem von göttlichem

                                                                                  

 

vollkommen wesensfremd.

 

Wenn wir nun schon über Magie,  Mond und manches andere gesprochen haben, bleibt noch die Frage zu beantworten, „.Was ist eigentlich mit Engeln?

 

Sicher drängen  sich auch bei Ihnen bei dem  Wort  "Schutzengel"  längst vergessene Gedanken  auf.

 Ich unterhalte mich gerne mit älteren und auch jüngeren Menschen deren Glaube an ihren Schutzengel   für sie selbstverständlich, ist niemals angezweifelt wird. Für sie ist es keine „Redewendung“, wenn sie sagen, "da hast Du aber einen Schutzengel gehabt". Es ist ihre wahrhaftige Meinung und keinesfalls würden sie verstehen, dass die Wirklichkeit  von Schutzengeln angezweifelt wird. .

Für mich gibt es keinen Zweifel, woher diese Menschen  ihr heiteres, gütiges und verständnisvolles Wesen haben. Sie haben gefahrvolle Situationen erlebt, wo sie göttliche Hilfe gespürt haben und merkten, dass Hilfe von „oben“ sie gerettet  hat. Um nicht ausgelacht zu werden, haben sie wohl einfach im Laufe der Zeit nur nicht mehr darüber gesprochen.

 

Sie glauben nicht an Ihren Schutzengel?  Bitte probieren Sie es aus.

Gönnen Sie sich eine kleine Pause und schließen Sie die Augen. Dabei denken Sie in Liebe an ihren Schutzengel (der ja auch Sie schon vor viel Schaden bewahrt hat).

Merken Sie, wie sich Ihr Mund zu einem Lächeln verzieht? Und wenn Sie sich noch etwas Zeit nehmen, werden Sie ihn in ihrem Herzen spüren. Ein schönes Gefühl, nicht wahr?

 

 Als moderne, aufgeschlossene Menschen "brauchten" wir das nicht. Wahrscheinlich wären wir auch ausgelacht worden, hätten wir über diese Dinge gesprochen und sogar noch unseren Glauben daran verkündet. Ausgelacht zu werden, das ist eine Erfahrung, die wohl keiner gerne macht.

 

Kinder sind da anders, freier, unbefangener. Ihre Welt ist - zumindest in den ersten Jahren noch nicht von  Worten wirklich oder unwirklich geprägt. Sie lachen über solche "Märchen" nicht. Sie nehmen ihren Schutzengel und auch ihre unsichtbaren Spielgefährten sehr ernst.  

Wir vergessen dabei eines,  die unsichtbaren Gefährten mit denen unsere Kinder und Enkel sprechen, sind ja ihre Schutzengel.

Solange sie nicht  sprechen können, haben  Kinder Kontakt zu der Welt aus der sie kommen. Das verliert sich vor Beginn des Schuleintritts,  oft schon mit dem „Sprechen-lernen“.  Haben Sie schon einmal beobachtet, wenn ein Baby die Zimmerdecke anlächelt? Das sind solche Augenblicke. Die Engelchen  geben  den kleinen Kindern ein Gefühl der Sicherheit und das Bewusstsein hier richtig zu sein.

Kinder leben in ihrer eigenen Welt. Ihr Leben auf dieser Erde ist noch von kurzer Dauer. Verfügen sie deshalb über noch mehr Feingefühl oder - Erinnerungsvermögen? Wie oft erzählen Kinder Geschichten die uns Erwachsenen erstaunen oder sogar unangenehm sind. Und wie oft haben Kinder -- gerade wenn sie uns Peinlichkeiten bereiten - mit ihren Aussagen recht?  Verfügen sie über mehr "Wissen" als wir?  Möglich wäre es schon. Schließlich sind sie ja noch nicht in unseren vorbestimmten, festgefügten Denkfahrplan eingesperrt. Deshalb  sollte man Kinder nur vorsichtig lenken und nicht selten sind sie uns selbst ein Lehrmeister.

 

Wie  oft war es unser Schutzengel, der uns zur  Vorsicht geraten hat? Wir wissen es nicht.

 

Bei all diesen Überlegungen ist nicht zu übersehen, dass es allmählich Zeit wird, in der vor uns liegenden Zeit wieder gedankenvoller zu leben. .

 

Sicher werden Sie jetzt sagen, das ist ja ganz  interessant, "aber ich habe einfach keine Zeit dazu". Und ich werde Ihnen lächelnd antworten: "Der Fortschritt hat doch so viel Zeitersparnis gebracht, oder?" Ihre Antwort wird sein: "Aber wo ist sie denn, die Zeit?" Und ich werde sagen, "Was ist denn die Zeit? Die Uhr, die kontinuierlich weiter läuft. Zeit ist doch ein relativer Begriff. Zeit - wie wir sie fest gefügt haben, die gibt es doch eigentlich gar nicht. Das Gefühl nach der Uhr leben zu müssen, haben doch die Menschen allein geschaffen."

 

Der Begriff  "Zeit", wie wir ihn kennen, ist von seinem Ursprung her nicht vorhanden.

Vorhanden sind lediglich Tag und Nacht.

Die Zeit, wie wir sie kennen, haben wir ganz allein geschaffen.

 

Mit Sicherheit haben unsere Vorfahren nicht gewusst, welchen Schaden sie uns mit der Erfindung der Zeiteinteilung zufügen würden. Sie haben sich genau so über den Fortschritt, eine neue Errungenschaft gefreut, wie wir uns heute über eine neue Forschung freuen. Trotzdem frage ich mich, ob dieses Gelingen uns nicht zu modernen Sklaven gemacht hat? Dabei kommt es nicht nur mir so vor, als ob sich das "Rad der Zeit" immer schneller drehen würde. Wo ist  sie, die Zeit? " fragen wir uns. Der "Fortschritt vereinfacht alles", wurde uns verkündet. Tut er das wirklich? In vielen Fällen mit Sicherheit, aber er verlangt einen Preis - als Gegenleistung. "Wenn das so schnell geht, dann könnte doch schnell noch das ..... erledigt werden.“ Das ist doch noch drin, oder nicht?"  So oder ähnlich hören wir es doch täglich.

 

Wie häufig in einer Woche stellen wir uns die Frage, weshalb wir für dieses oder jenes keine Zeit mehr haben? Vor ein paar Jahren... ja, da hatten wir sie doch noch...es war doch immer so lustig... jetzt kommt man zu gar nichts mehr... stellen wir oft  fest.

 

Was war damals anders? Diese Frage bewegt so manches Mal unsere Gedanken. Aber wann nehmen wir uns auch die Zeit nach der Antwort  oder einer Lösung zu suchen?

 

So gesehen, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.

 

Entweder wir befreien uns von diesem Zeitdruck oder wir lassen uns weiterhin von ihm als seine Sklaven beherrschen.

Einfacher und unproblematischer ist die Unterwerfung. Man tut es zähneknirschend und hat immer einen Grund zu jammern.

 

Versuchen wir uns vom Zeitdruck zu befreien, kommen wir beruflich nicht viel weiter und werden uns evtl. noch als Versager hinstellen lassen müssen.

 

Die Wahl haben wir. Die Entscheidung müssen wir alleine treffen. Für diese Entscheidung sollten wir uns aber wirklich Zeit geben. Nur wir wissen, was für unsere Persönlichkeit wichtig, richtig und das Beste ist. Wir müssen gründlich prüfen. Womit bin ich wirklich glücklich? Das, finde ich, kann man ganz gut selbst testen. Fragen Sie sich einmal über einen Zeitraum von zwei Wochen jeden Morgen nach dem Aufstehen, wie Sie den heutigen Tag gestalten würden, wenn es nur nach Ihren Vorstellungen ginge. Wenn sie nicht ……. müssten. Ich bin überzeugt, dass Sie nach diesem Zeitraum genau wissen, wie Sie die Notwendigkeit des Broterwerbs mit Ihren Neigungen und Wünschen am Besten in den Griff bekommen.

 

Mit dem Beginn des Wassermannzeitalters beginnt ja nun eine neue  Zeitlinie die in jeder Hinsicht alles verändern wird. Insofern wäre es  vielleicht gar nicht so schlecht, wenn wir uns einmal zukunftsorientierte Gedanken darüber machen würden.  Die Frage: lohnt es sich wirklich, um jeden Preis an unserem gewohnten Trott festzuhalten? sollten wir uns ernsthaft stellen und  lange und gründlich  darüber nachdenken. Oder sollten wir nicht lieber versuchen neue Wege zu gehen, um unseren Bedürfnissen auf Dauer gerechter zu werden? Mit Sicherheit wird auf lange Sicht eine Veränderung unserer Denkweise auf vielen Gebieten sowieso unumgänglich sein.

 

Veränderungen jeglicher Art sind notwendig und unumgänglich.

 

Was ist aus der Erfüllung unseres Lebenstraumes geworden? Sind unsere Träume zerplatzt wie Luftballons?  Müssen wir wirklich warten, bis wir in Rente sind, um endlich "Zeit" für alle unsere Träume zu haben?  Was aber wird dann sein? Werden wir dann noch gesund genug sein, um all das zu tun, wovon wir so lange geträumt haben. Wie wird es dann finanziell aussehen?

 

Kann es nicht sein, dass die  tägliche Freude an kleinen Dingen viel wichtiger  für ein Leben in Zufriedenheit ist?

 

Zu jeder Zeit hat es jedoch Menschen gegeben, die sich ihre eigenen Gedanken über ihr Leben gemacht haben. Menschen, die nicht nach Trends fragten sondern so lebten wie es Ihrem Wesen und ihren inneren Bedürfnissen entsprach.

 

Dazu möchte ich Ihnen eine kurze Geschichte erzählen.

 

Vor vielen, vielen Jahren hatte ich einmal einen Geschäftskollegen. Er fuhr damals jeden Tag von Miesbach nach München. Seine Berge bedeuteten ihm alles. Fast jeden Tag erzählte er uns, um wie vieles lieber er doch in seine Berge gegangen wäre als nach München ins Büro zu fahren. Jahrein, Jahraus wartete er sehnlichst auf das Wochenende. Hilflos hörten wir zu, lächelten. Wir konnten mit seinen Wünschen überhaupt nichts anfangen. Sie waren für uns einfach nicht nachvollziehbar. Im Laufe der Jahre hat dieser Mann angefangen, Halbtags (!) zu arbeiten. Seine Karriere war ihm nur bedingt wichtig. Für die damalige Zeit war dieser Schritt nahezu undenkbar. Das war ihm aber gleichgültig. Er hatte damals bereits begriffen, wie wichtig für ihn die tägliche Verbundenheit mit der Natur ist und sich zu diesem Schritt durchgerungen ohne auf  die Meinung der anderen Rücksicht zu nehmen.

 

Ich kann nur sagen: "Hut ab vor ihm, vor seinem Mut und seiner Treue zu sich selbst."

Ich bin sicher - er sucht nicht mehr….


Der Weg ist weit....

 

…zu uns selbst und in unsere Zukunft

 

 

Es ist wahrlich ein langer  Weg.

Liebe, Friedfertigkeit, Harmonie, Freude und  Bereitschaft zum Guten könnten die Ausgangsbasis sein.

 

Ruht ein Mensch in sich selbst, folgt ganz natürlich die Selbsterkenntnis. Sie zeigt ihm  wo er in diesem Leben steht, wie weit  er gekommen ist und dabei  wird er schnell erkennen, was noch zu tun wäre.

Diesen einmal erreichten  Zustand der  Gelassenheit  wird er  nun versuchen zu bewahren, weil er merkt wie gut sie für ihn ist. Dazu gehört auch Dinge einfach nur zur Kenntnis zu nehmen und sie dann weiterziehen zu lassen.

 

Leider wird man doch immer wieder schnell einmal  in Geschehnisse hineingezogen, die von außen kommen und einen selbst gar nicht betreffen. Schwupps, ist man in so ein – oft  künstlich konstruiertes Drama (wie einem scheint) – involviert.  Ich ärgere mich jedes Mal,  wenn  das geschieht.   Das will ich nicht mehr. Trotzdem gibt es  auch in meinem Bekanntenkreis  immer wieder Menschen die ihre Dramen geradezu lieben und sie wirklich hegen und pflegen. Sie hängen sich geradezu an sie.  Ist ein Thema dann – für meine Begriffe  - endlich einmal ausgestanden  kommt schon das Nächste. Es muss wohl langweilig sein ohne.

Ich habe mich dafür entschieden, solche Personen  auf Distanz zu halten. Selbstverständlich bin ich für sie da, wenn sie mich brauchen, aber nicht für ihre Dramenpflege.

 

 

Wir alle sind auf die Erde gekommen  um zu lernen einander zu lieben.

Nachdem wir dies aber nicht geschafft haben, bzw. auch gar nicht schaffen konnten, weil  Gedankenkontrolle so subtil in allen Bereichen vorhanden ist, hat sich der Himmel entschlossen,

 täglich riesige  Ströme von Lebenslicht in unser  Lokaluniversum zu schicken um uns in unseren Bemühungen  um unser  Aufwachen  zu unterstützen. Natürlich  gibt es immer noch sehr  viele Menschen die schlafen, nicht aufwachen wollen und gar nicht sehen in welcher Zeit wir leben, überhaupt nicht verstehen wollen, was  vor sich geht. Wir wollen sie schlafen lassen.

 

Das Wassermannzeitalter hat begonnen  und damit ein neuer Zyklus. Die  Zeitenwende, in der wir jetzt leben, wird  alles, absolut alles Dagewesene verändern. Die Veränderungen gehen täglich schneller von statten.

 

Es gibt aber nicht nur schlafende Menschen, sondern hellwache, sehr wache, sogar -  deren Gier alles zu besitzen so unersättlich ist, dass sie jede nur mögliche Manipulation des menschlichen Geistes billigend in Kauf nehmen. Sie haben gar kein Interesse daran, dass Menschen „aufwachen“.

 

Ich habe heute einen vom „Himmel bestätigten“ Artikel von Kathryn May gelesen, der mich doch ziemlich erschüttert hat. Es geht um Bewusstseinsveränderung (Manipulation)  durch Mikrowellen-Klangfrequenzen. Wobei die Mikrowellen in diesem Fall relativ schwach und deshalb unschädlich sind, in Verbindung mit schrillen Klangfrequenzen aber deutlich  bewusstseinsverändernd  wirken. Diese Frequenzen beeinflussen Gedanken, Gefühle und auch innere Bilder. Eine gefährliche Kombination .

 

Unsere Welt ist so sehr zerstört, dass ein kleinwenig Veränderung hier oder da nichts bringen würde. Zu komplex ist alles verbunden, was hier unten geschieht.  Diese z.T. robotoiden Kräfte  (die seit Jahrtausenden mit auf unserer Erde wohnen und sie  beherrschen) wollen ihr  eigenes Ende, den Verlust ihrer  Macht über die Erde und ihre Bürger nicht wahrhaben. Ihre Devise ist ganz einfach: Wenn wir untergehen, soll  die Erde  mit allen Lebewesen mit zerstört werden.

CERN/HAARP wurde für lebensvernichtende Maßnahmen geschaffen. Versuche dienten dazu. Inzwischen ist CERN jedoch hinfällig, ausgeschaltet  von himmlischen Kräften. Sie  haben  Rechnung ohne unseren Schöpfer  gemacht.

 

Im Laufe unserer Erdgeschichte gab es immer wieder eine Erdpolmagnetverschiebung.  In unserer Zeit dürfen wir dieses Erlebnis mit der Erde teilen.

 

Zum ersten Mal in der geschriebenen  Geschichte der Menschheit bewegt sich der magnetische Erdpol  in den letzten fünf Jahren dreimal schneller als zuvor. Jedes Jahr hat sich die Verschiebung verdreifacht. Inzwischen ist er bereits 64 Meilen vom geographischen Norden abgewichen.

Dies erklärt auch die Verwirrung der Zugvögel und auch der Fische. Ihre Orientierung ist abhängig von Erdmagnetismus.

 

Die Ältesten der Aborigines und der Maya, welche Polverschiebungen erlebt  hatten, gaben diese Erfahrungen über Generationen in ihren Stämmen weiter. Sie sagen, dass eine begonnene Polverschiebung nicht aufgehalten werden kann und ebenso wenig rückwärtsgehen wird. Eine Polverschiebung ist ein Beweispunkt, der uns deutlich zeigt, dass gewaltige Ereignisse  auf unserem Planeten im Gange sind.

Die Polverschiebung  wird die Menschheit verändern. Wir sind diejenigen, die verstehen was das Ego  unserem Planeten und den Menschen zugefügt hat. Wir verstehen nun aber auch,  was die Liebe bewirken kann.

Die Mayas und die Aborigines, welche eine Polverschiebung erlebt haben, sagen, dass wenn sie einmal angefangen hat, die Bewegung exponentiell  zunimmt und es plötzlich sehr schnell geht.  In der Zeit, während der die eigentliche Verschiebung  sich vollzieht, könnten wir für etwa drei Tage ohne Sonnenlicht sein, sagen sie. Sie sagen auch, dass letztes Mal viele Menschen ihr Leben gelassen haben. Es geschah nicht als Folge von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Katastrophen sondern aufgrund der eigenen Angst. „Wenn es geschieht, wird ein immens großer Energieschub auf die Erde kommen, von außen, aber auch vom Innern der Erde. Diese Energie wird raketenartig in die Höhe schnellen.“

 

Genauso wird es mit unseren Gefühlen und Emotionen geschehen. Fühlst du die absolute Angst, so wird diese implodieren. Fühlst du aber die Liebe, so wird diese sich ausdehnen. Dieses Wissen wird der Menschheit helfen vorwärts in eine höher schwingende Energie zu kommen.

Weiter sagen die Ältesten „Die höchste Energie gewinnt immer, und das ist der Schlüssel zum Universum. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Liebe die höchste Energie ist auf unserem Planeten. Wenn du also keine „schlechte“ Person bist, wird auch deine Energie angehoben, wenn die Liebesenergie auf dem Planeten zunimmt. Die wenigen „schlechten, bösen“  Menschen können nicht mehr auf der Erde leben. Für sie ist hier kein Platz mehr. Dann gibt es keinen Mord und keine Vergewaltigung mehr. Das Böse und niedrige Schwingung kann nicht mehr überleben, wenn die Frequenz hoch ist. Dieses Ereignis wird in der nächsten Zukunft geschehen. Die Ältesten würden niemals sagen „ihr seid diejenigen auf die wir gewartet haben“ wenn das nicht so wäre. Die Ältesten lügen nie.

 

Um sich auf die Polverschiebungen vorzubereiten, ist es ratsam genügend Kerzen im Haus zu haben. Des Weiteren  sollten Notvorräte vorhanden sein. Im Übrigen  gilt „halte die Dinge einfach, sei in der Liebe, denke positiv und sei dankbar“.

 

Im Moment sehen wir, wie Stück für Stück unsere alte Welt „zerfällt“. Jeden Tag gibt es neue Informationen über die abgrundtiefen Sümpfe in die nahezu alle Länder  der Erde verwickelt sind. Beispielhaft ist die Pharmaindustrie, sie sagt in einem Ärzteblatt ganz unverhohlen

 

„Ziel muss es sein aus jedem Menschen einen kranken, lebenslang medikamentenabhängigen Patienten zu machen.“

 

Impfungen tragen dazu ja bekanntermaßen nicht unerheblich bei.

Wir leben wahrlich in einer perversen, kranken Welt.

Dennoch sind wir  mit dem was uns an Unwahrheiten erzählt wird, noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. So manches was ans Licht des Tages kommen wird, werden wir noch als sehr bittere Pille zu schlucken haben.

 

Wir werden es ertragen müssen und hoffentlich daraus lernen.

 

Um die Erde und ihre Bevölkerung zu retten muss  das ganze System  auf null heruntergefahren werden. (vielleicht trifft dies mit dem Polsprung zusammen) Nur ein kompletter Neuanfang kann Veränderung bringen, heißt es.

 

 

Jeder Mensch ist anders – genauso unterschiedlich wie die Sternensysteme von denen jeder einzelne kommt. Sie alle sind hier um auf ihrem ewigen Weg in höheren  Dimensionen sich weiter zu entwickeln und das kann keiner im Alleingang. Deshalb ist es wichtig  unseren Focus  auf Zusammenarbeit mit unseren Mitmenschen zu richten  und nicht auf die Unterschiede. Diese Tatsache verlangt von uns,  einander mit Respekt zu begegnen.

Wir sind hier um aufzuhören uns auf unser Ego zu konzentrieren und unseren Focus darauf zu lenken, einander zu lieben.  Jeder Mensch ist und bleibt dem Dienst an der gesamten Menschheit verpflichtet.

 

Leider verschwenden wir  auch viel zu viel Energie auf das was andere von uns erwarten, zumindest habe ich das sehr lange Zeit getan,  und versinken so oft  im Alltagskram. Es wurde festgestellt, dass 95% unserer Energie dadurch verloren geht.  Wir sind   nur ein ganz kleines Sandkorn der großen Schöpfung hier auf der Durchreise. Spielt es da wirklich eine Rolle was andere von uns denken?

 

Unsere Sichtweise zu ändern, bringt uns nicht nur die notwendige Veränderung – für die Erde und uns selbst – es bringt uns auch eine Menge Freiheit. Und die wünscht sich doch wohl jeder.

 

Zurück zu meiner Vision.

Wieder einmal war ich  total müde und erschöpft, ich  fühlte mich  einfach nicht gut . Na, fein, das kann ja ein heiterer Tag werden, dachte ich. . Plötzlich hörte ich eine Stimme:

:

 

            „Jeder Tag ist ein guter Tag, es kommt nur

            darauf an, was du aus ihm machst !“

 

Prima, denke ich mir, Dein himmlischer Helfer  will nicht, dass du dich von einer Erkältung  beeinflussen lässt. Also bitte, drehe die Tourenzahl für den heutigen Tag etwas herunter und schone dich etwas. Wie sagte mein Engel doch neulich:

 

 "Du sollst du selbst bleiben, dafür brauchst du deine ganze Kraft.  Also sorge dafür, dass es dir gutgeht".

 

Ich muss lächeln. Dabei kommt mir der Gedanke, dass Gott das Paradies geschaffen hat, damit es uns gut geht. Mutter Erde war einmal ein wirkliches Paradies. Heute ist davon nicht mehr sehr viel übrig. Es waren bestimmt nicht Adam und Eva, die dieses Paradies zerstört haben. Das wurde uns nur eingeredet, damit wir uns schuldig fühlen. Und wir haben  das alles geglaubt.

 

 

Es ist keine Zeit mehr zu verlieren,  sagt mein Engel.

 

Die „Ältesten“ sagen:

 

 Alles was wir tun müssen ist nur das:

 

                                    „Sei du DIE LIEBE.“

 

Alles was du aus reiner Liebe tust, kann nicht falsch sein. Wenn du aus Liebe handelst, die Liebe spürst und wenn du dankbar bist, steigt deine Energie auf das höchste Level.“ Liebe ist das Schlüsselwort.

Ohne Freude und Liebe bin ich wie ein Grashalm im Sand, ohne Halt, sagt mein Engel und liefert mir gleich die passende Geschichte dazu.

 

In Gedanken  stelle ich mir vor, ich steige in einen Zug ein. Ausgelaugt, grantig, unzufrieden mit mir und der Welt. So fühle ich mich und so sehe ich auch aus.

Schon setzt sich der Zug in Bewegung. Missmutig schaue ich zum Fenster hinaus.

 

Er fährt an vielen Stationen vorbei. Sie haben so schöne Namen wie "Dankbarkeit", "Verständnis", "Harmonie".

 

Draußen ziehen Wälder, Wiesen, Berge und Seen vorüber. Vögel zwitschern, Rehe laufen hurtig in den nahen Wald, Hasen springen über die Felder. Kühe liegen auf der Weide oder fressen gemächlich. Die Sonne scheint. Ich lehne mich zurück, schaue der friedlichen Welt draußen zu und freue mich über den Sonnenschein und all das was ich sehe. Den Ärger von vorhin habe ich schon fast vergessen. Eigentlich war es auch gar nicht nötig, sich so aufzuregen, denke ich mir.

 

Welch eine beruhigende Atmosphäre kommt es mir in den Kopf. Alles ist so friedlich. Ich spüre förmlich die Harmonie.

An der Haltestelle "Liebe" steige ich aus.

Zufällig komme ich an einem Spiegel vorbei. Ein kurzer Blick - das bin doch nicht  ich ? Doch, ich bin es. Vorhin sah ich doch noch ganz anders aus. Jetzt sehe ich glücklich und zufrieden aus. Ich wundere mich und beschließe, so soll es auch bleiben!

Ich mache einen Spaziergang und etwas später fahre ich

 

wieder zurück. Langsam geht der Tag zu Ende, die Dämmerung bricht herein. Wolken stehen am Himmel, Wind kommt auf. Ich sehe den Wolken zu. Es ist mir, als ob ich träumen würde. Ständig formieren sich die Wolken neu, überall ist Bewegung in ihnen. Mal schauen mich große Augen an, dann sind es wieder Tiere die ich sehe. Es ist einfach unglaublich. Ich bin fasziniert. Sie bergen sicher viele Geheimnisse.  Ich spüre die Harmonie der Natur  und ihre immerwährende Gelassenheit.

Ja - Harmonie.

 

Gibt es Harmonie überhaupt?

 

Kann es sein dass Harmonie im zwischenmenschlichen Bereich eine Illusion ist?

 

Ist sie nur das Ergebnis  einer „Unterordnung“ dem Partner gegenüber?  - den  Mund  zu halten „Um des lieben Friedens willen“ ?

 

Stiller Gleichklang zweier Menschen ?

 

Ich glaube, dass Harmonie im zwischenmenschlichen Bereich oftmals eine Illusion, eine Täuschung ist. 

In meinen Augen ist sie dann eine Täuschung, wenn sich die Harmonie auf bestimmte Gebiete reduziert, wenn – ich will es einmal so sagen – eine Teil-Harmonie besteht. In verschiedenen Dingen gehen Menschen konform um dann in anderen Bereichen wiederum völlig anders zu denken.  Solange die verschiedenen Partner das wissen und damit umgehen können, ist es ja in Ordnung. Es ist dann eben mehr eine Interessengemeinschaft, die ja durchaus fruchtbringend sein kann.

 

Schwieriger wird es in familiären Verbindungen  wenn versucht wird, Harmonie aufrecht zu erhalten, wo eigentlich keine mehr vorhanden ist.

Das sogenannte harmonische Zusammenleben funktioniert nur dann gut, wenn ein Partner sich völlig nach dem anderen unterordnet um ja keinen Streit zu produzieren. Das kann mit einem entsprechenden Partner u.U. oft  lange,  sehr lange Zeit gutgehen. Durch irgendein Ereignis  fängt  aber möglicherweise  das „gutmütige Schaf“ plötzlich zum denken an. Zufall ? nein, es gibt  keine Zufälle  –  nur verdeckte Hinweise von oben. – Nun fängt also das „gutmütige Schaf“ an nachzudenken.  War es das was ich vom Leben wollte, muss das so sein ???????

Ein  langwieriger und zermürbender  Gedankenprozess beginnt.

 

Der andere Partner kann nun überhaupt nicht verstehen was los ist. Wieso verhält sich sein „gutmütiges Schaf“ pardon Partner plötzlich so anders ,  „tickt“  in seinen Augen einfach nicht mehr richtig?   Es war doch bisher immer alles in bester Ordnung.  Vorbei – die Harmonie. Das „gutmütige Schaf“ ist aufgewacht und wird bestimmt nicht mehr einschlafen.

 

Stille Harmonie ?

Ja – es gibt ihn, den Gleichklang zweier Menschen, die selbstverständliche Harmonie, das Eins-Sein ohne Worte. Ich glaube dass es eine unglaubliche göttliche Gnade ist, so eine Liebe erleben zu dürfen.  

.

Zurück zur kleinen Reise in die Fröhlichkeit.

Durch die offene Türe höre ich den Wind pfeifen. Ich habe es früher nie gemocht, wenn mir der Wind um die Ohren pfiff. Das hat sich geändert. Er ist inzwischen mein Freund geworden. Er bläst alles fort, macht den Kopf frei und klar. Das tut gut.  Danke.

 

Der Kreis schließt sich langsam und mein Zug ist inzwischen  bei den Stationen  „Verständnis „  und „Dankbarkeit“ angekommen.

 

Verständnis

Es gibt so viele Gelegenheiten im Leben wo  Mitmenschen unser Verständnis erwarten, oftmals sogar als Selbstverständlichkeit voraussetzen.  Dabei ist es völlig gleichgültig ob es  in der Familie, im Beruf oder unter Freunden erwartet wird.

Erstaunlich ist oft nur die Einseitigkeit dieses Ansinnens.

Warum erwarten so viele Menschen immer Verständnis von anderen für absolut alles und sind selbst  bei kleinsten Dingen  nicht bereit dieses auch anderen zuzugestehen? Das ist traurig.

 

Ich habe den Eindruck, dass Gutmüdigkeit und Zuneigung dieses Verhalten nahezu herausfordern.

Sagt man seinem Gegenüber  mit aller Deutlichkeit, dass  uns jegliches Verständnis für sein  Verhalten fehlt, bringt man ihn total aus dem  Konzept. Wenn er dann noch erkennt, dass es einem damit wirklich ernst ist, wird er etwas fassungslos darüber nachdenken. Er wird es  bestimmt wieder versuchen,  doch vielleicht etwas vorsichtiger.

 

Ich habe gelernt,  das geforderte Verständnis genauer zu betrachten und nicht mehr einfach nur „na klar habe ich Verständnis dafür“  zu sagen. Erstaunlicherweise werde ich  dadurch auch mehr respektiert.

 

Sehen wir uns  „Dankbarkeit“ einmal etwas genauer an. Es gibt so viel schönes auf unserer Erde, was wir täglich sehen und erleben dürfen, dass wir eigentlich den ganzen Tag „danke“ sagen müssten, finde ich. Dankbarkeit unserem Schöpfer gegenüber ist ein Wort, wenn es ernstgemeint gesagt wird, etwas, das im ganzen Universum nachhallt. Es gibt tatsächlich so viele Dinge im täglichen Leben wofür wir Dankbar sein können. Z.B. dass es uns gutgeht, oder unseren Kindern, dass wir liebevolle Mitmenschen um uns herum haben, dass die Sonne scheint, ein Vogel zwitschert und ein Blümchen blüht.  Wenn wir es genau nehmen, ist nämlich gar nichts selbstverständlich. Nur haben wir das leider vergessen.

 

Ich glaube aber, dass wir wieder mehr Dankbarkeit unserer wunderschönen Erde gegenüber zeigen sollten. Sie ernährt uns. Wir freuen uns an den Tieren, an der Landschaft, an vollen Äpfel- und Birnbäumen, genießen alle herrlichen Früchten usw. Doch oft ist es  so, dass gemeckert wird,  weil es zu warm oder zu kalt oder….. ist. Wenn ich mir selbst manchmal beim Meckern zuhöre, dann schäme ich mich inzwischen schon. Das klingt ja fast so, als ob man mir gar nichts recht machen könnte.

 

Wir sollten wirklich anfangen, uns zu besinnen, dass wir ohne eine rücksichtsvolle und bewusste  Bindung an die Natur nicht leben können. Wir brauchen sie und die Natur braucht uns, wir müssen eine Symbiose miteinander eingehen.

 

Naturvölkern sind diese Gedanken immer schon in erheblich größerem Maße bewusst  gewesen. Sie entnehmen  der Natur stets nur das , was sie wirklich zum Leben brauchen.

 

Die Kelten waren zum Beispiel auch ein Naturvolk. So ist gut zu verstehen, dass die keltische Wesensart an die Unmittelbarkeit und Zugehörigkeit zur Erde glaubte. Für sie war die Natur zugleich geistige Gegenwart und ein Gefährte. Der erste Mensch wurde aus Erde geschaffen. So sind wir der keltischen Spiritualität nach Seelen in Erdgestalt, deren Sehnsucht zur Verbundenheit der Mutter Erde unerlässlich ist.

 

Wenn wir uns mit der Weisheit und der Verbundenheit der Naturvölker vertraut machen können, begreifen wir, dass das Leben eine Schule von morgens bis abends ist. Können wir das verstehen, wissen wir, worum es geht. Wenn wir uns jedoch ständig gegen die Notwendigkeit des Verständnisses  auflehnen, weil wir glauben, nicht  genug zu bekommen, werden wir mit unserem Leben nie zu Rande kommen und nie zufrieden sein.

 

Wir Menschen bestehen nun einmal aus Körper, Geist und Seele. Alle fordern ihre Rechte. Wir sind verpflichtet für ihn zu sorgen, damit er seine Gesundheit behält. Unser Körper kann das nur bedingt alleine schaffen.

Genauso aber hat auch der Geist seine Ansprüche, die wir befriedigen müssen.

Selbst unsere Seele hat Bedürfnisse, sie  braucht ihre Bindung an zuhause.

Ein Körper kann nur funktionieren, wenn alles in harmonischem Einklang steht.

 

Ruhe und Bewegung sind ein ständiger Wechsel in der Natur. Harmonie und Ausgeglichenheit können aber nur herrschen, wenn die beiden entgegengesetzt wirkenden Kräfte sich ausgleichen.

 

Ich habe einmal gelesen, Barfußlaufen  sei ein Erlebnis für alle Sinne. Es schult nämlich den ganzen Körper. Durch das Tragen von Schuhen können die vielen kleinen und großen Fußmuskeln kaum trainiert werden, was sich in Fehlstellungen äußere. Bewegt sich der Mensch ohne Schuhe wirkt sich das positiv auf die inneren Organe aus.  Vor allem  es aber unsere Verbundenheit  mit der Erde. Ich finde, es ist ein ausgesprochen schönes Gefühl, mit nackten Füßen auf der Erde zu gehen, sei sie nun warm nach einem langen Sommertag oder kühl am Morgen. Man spürt die Energie, die Kräfte die sie in sich birgt und merkt, wie sie auf einen selbst übergehen.

Schön finde ich, dass es inzwischen Barfußparks gibt, wo man aus Kies, Holz und Lehm gehen kann und natürlich auch auf Glasscherben!

 

So, wie wir unseren Körper und Geist in seinen Rechten unterstützen, so sollten wir auch die Natur mit einbeziehen. Sie gehört zu uns, denn die Bedürfnisse unseres Körpers können wir auch nicht mit Geld bezahlen, wenn kein Obst und Gemüse mehr wachsen würde. Geld ist nun einmal nicht verdaulich.

 

Nun ist die Reise zu Ende, ich bin wieder angekommen. Vieles ist mir durch den Kopf gegangen, über vieles werde ich noch nachdenken müssen.

Wir alle sind eben Menschen auf der Suche. Wir suchen nach uns selbst, einem Partner, dem Glück und unserer Zukunft…..


 

„Nimm den Menschen die Angst vor dem Tod“

 

So sprach der  Engel. Und weiter

Ich solle mein Leben so erfüllt leben, dass ich dem Tod gelassen ins Auge sehen kann. Nur dann kann ich voll Freude in ein anderes Dasein gehen.

 

Mit diesem Satz hat er mir klar vor Augen geführt, dass der Tod keinesfalls das Ende bedeutet, sondern lediglich den Übergang in ein anderes Leben oder besser gesagt, in eine andere Bewusstseinsform bildet. Das zu erkennen gilt es, um durch unser Bestreben das höchste Selbstbild von uns zu erreichen.

Das höchste Selbstbild oder -ideal zu erreichen, ist die Bestimmung, die einem jeden Menschen mit auf den Weg in dieses Leben gegeben wurde. Der Engel eines jeden Menschen trägt dieses Bild in sich. Seine Aufgabe ist es, ihm zum Erreichen dieser Bestimmung zu verhelfen. Nur ein harmonisches Zusammenspiel zwischen  Mensch und Geistführer  kann dies bewirken.

 

Unabhängig davon ist es unwesentlich ob wir Christen sind oder einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören. Wichtig ist  es an einen Schöpfer zu glauben.

 

So hat es mein Vater es als Bote zu mir gesagt, so kann ich es nachvollziehen.

 

Wie weit wir auf unserem Erdenweg unserem Ziel, dem göttlichen Prinzip der Liebe zu dienen, nahekommen,  weiß wohl kein Mensch. Jeder kann nur das ihm Mögliche beizutragen versuchen. Die "Denk- und Ausführungsanregungen" bekommen wir von unseren himmlischen Helfern. Sie drängen uns nie. Aber sie sind jederzeit bereit, uns zu helfen. Wenn ein Mensch seinen Auftrag erkannt und verstanden hat, wird ihm auch geholfen  ihn  auszuführen.   

 

Als ich diese Worte (o.ä.) früher hörte, bekam ich immer einen Schreck. Ich wusste nicht was von mir erwartet wird, was soll ich tun? Keine Überlegung brachte mich weiter. Wie – um Himmels Willen – soll ich denn wissen, was von mir erwartet wird?  Viel später  wurde mir klar, eine vom Himmel erwünschte Aufgabe  gibt kein Rätselraten auf.  Unsere Aufgabe kann einfach  so sein, dass wir  z.B. ausgleichend in der Familie wirken.  Das hielt ich auch lange Zeit für meine Aufgabe.  Zudem war ich über eine längere  Zeit damit beschäftigt  „Menschen ins Licht“ zu bringen.

Das war eine oft nicht ganz einfache Angelegenheit, da es sich nicht immer nur um Einzelpersonen handelte sondern oft um ganze Gruppen, die  zum Teil sehr zögerlich waren, oft sogar böse  weil sie verzweifelt  waren und nicht zuordnen konnten wo sie sich befanden, was geschehen war und  letztendlich ganz einfach schreckliche Angst  vor allem hatten, was auf sie zukommen könnte.  Hilfe bekam ich in diesen Fällen von den Engeln. Nachdem ich mit den Menschen oft lange gesprochen und ihnen die Angst nehmen konnte  rief ich sie und wir begleiteten sie ins Licht. Wobei ich natürlich nur ein Stück des Weges mitgehen konnte, den Rest erledigten die Engel. Aber letztlich waren alle froh darüber. Doch dies nur nebenbei.

 

Doch nun zurück zum Thema „Tod“.

 Immer wieder wurde mir bewusst, dass ich diese Vision noch nicht aufgearbeitet hatte. Natürlich sprach mich keiner an, aber der Gedanke wurde mir immer wieder einmal gedanklich eingespielt.

Neulich erzählte ich die Geschichte einem befreundeten Choreographen und er meinte auch, dass ich das nun wirklich tun müsse. Auch er ist der Meinung, dass solche Erlebnisse nicht ohne Grund ablaufen.

 

Ich glaube, wenn  Gedanken, die nicht zum normalen täglichen Ablauf an sich gehören, also eher „fremde“ Gedanken sich manifestieren, sollte man  doch einmal in sich gehen, und versuchen, herauszufinden,  was dahinter steckt.

 

 

"Nicht das was  du weißt, ist wichtig, allein die Tatsache, dass du dir  Gedanken machst, zu neuen Erkenntnissen kommst, ist das was zählt. Nur diese Erkenntnis bringt dich weiter."

 

Der Weg zu neuen Erkenntnisse muss aber auch  erarbeitet werden. Und das schließt nicht aus, sich mit vielen Themen auf verschiedenen Gebieten zu beschäftigen. So habe ich mich  auch etwas mit dem Buddhismus befasst, wollte erfahren, was dieser Glaube über das Leben nach dem Tod lehrt.

So lehrte Buddha unter anderem:

 

"Ich bin Eigentümer meines Karmas. Kein anderer hat Schuld daran, was mir widerfährt. Was mir wirklich widerfährt ist nichts anderes als die Wirkung von Ursachen, die ich selbst herbeigeführt habe."

 

Das ist ein kosmisches Gesetz

 

So ist seiner Meinung nach die Ursache für alle Leiden auf dieser Welt nicht unbedingt in diesem Leben, das wir jetzt führen, zu suchen. Nach dem Reinkarnationsglauben kann die Ursache durchaus in einem früheren Leben zu finden sein.

Jedoch soll all das, was wir in unserem Leben auf Erden erleiden, die Schicksalsschläge die wir hinnehmen müssen und auch das was wir erstreben, soll von uns als  bedeutungslos angesehen und mit Gleichmut hingenommen werden.

 

Letztendlich  ist die Liebe die einzige Möglichkeit, sich seelisch von Leiden zu befreien, die Bedeutungslosigkeit vieler Dinge zu erkennen und dadurch seinen inneren Frieden zu erreichen.

Tatsächlich  ist  der innere Frieden eines jeden Menschen  nur möglich, wenn die Person sich selbst liebt. Nur dann ist sie in der Lage, andere  zu achten und zu lieben. Und erst dann ist die Grundvoraussetzung für den Frieden auf der Welt gegeben.

 

Wir sollten uns stets bemühen, Gutes zu tun. Das gilt für alle Menschen und für alle Bereiche. Je mehr und je früher wir das für uns selbst erkennen, umso selbstverständlicher wird unser Leben harmonisch und im Einklang mit uns selbst verlaufen.

 

Hilfsbereitschaft  und Nächstenliebe als Selbstverständlichkeit zu betrachten, sind die Grundsätze des göttlichen Prinzips und Sinn unseres Lebens die gleich welcher Religionszugehörigkeit - oder auch nicht - Gültigkeit haben. Solange wir unser Leben nicht dementsprechend ausrichten, werden wir uns im Kreise drehen.

 

Mitgefühl gehört natürlich auch  dazu. Inzwischen habe ich gelernt,  zu unterscheiden  zwischen Mitgefühl und Mitleid. Ich habe gelernt, dass Mitgefühl niemals zum „mitleiden“ werden  darf. Es gibt immer Menschen, die auf  das Mitleid ihrer Nächsten angewiesen sind, aus dem ganz einfachen Grund – sie sind ihre „Energielieferanten“.  Will man   nicht im Sumpf des Mitleids für andere versinken,  muss ganz klar eine Distanzlinie gezogen werden. Mitgefühl -  ja, Mitleid – nein.

 .

Zwangsläufig werden uns im Laufe unseres Lebens  immer wieder Menschen begegnen, die uns von ihrem Naturell her nicht entsprechen. Sie spüren unsere Ablehnung und gerade damit ziehen wir sie erstaunlicherweise an. Wollen wir nicht rücksichtslos sein, so müssen wir uns wohl dem sanften Zwang, andere so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie nun einmal sind, beugen.

Jeder Mensch unterliegt einer ständigen Veränderung; keiner ist auch nur zwei Augenblicke der Gleiche. Wir haben alle doch schon feststellen können,  wie leicht aus Abneigung  Zuneigung, ja sogar Liebe  werden kann.

 

Erst wenn wir in der glücklichen Lage sind, uns so zu akzeptieren, wie wir sind  - nicht eher - sind wir in der Lage uns unseren Mitmenschen zu lieben und anzunehmen wie er ist . Dann brauchen wir Eigenliebe nicht mehr verleugnen und Nächstenliebe wird zur Selbstverständlichkeit. Erst dann ist die göttliche Liebe möglich, dann kann sie wie ein starkes Band den Erdball umrunden. Und wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, weil wir einen Menschen früher abgelehnten. Sorgen um das Morgen sind dann überflüssig. Zu diesem Zeitpunkt sind wir in der Lage anzunehmen,  dass der Tod ein Bestandteil unseres Lebens ist, und es keinen Grund gibt, ihn zu fürchten.

 

 

Wenn Sie nun die folgenden Zeilen lesen, die ich einem Buch über die Weisheiten des Buddhismus entnommen habe und hier wiedergebe, so werden Sie sicher ebenso fassungslos diesen Worten gegenüberstehen wie ich, als ich sie zum ersten Mal las.

 

"Manchmal glaube ich, dass nur der Tod wirkliches Nirwana ist, nicht mehr sein, in alle Ewigkeit nichts mehr empfinden.

 Aber ich glaube nicht mehr an den Tod."

 

Als ich diese Aussage gelesen hatte, war ich erschüttert, zutiefst erschrocken. Dieser Satz brach über mich mit einer Macht herein, die mich unfähig machte, einen normalen Gedanken zu fassen.

 

Wiederkehren müssen, Leben für Leben, um wieder die gleiche Ruhelosigkeit, das gleiche Auf und Ab zu ertragen. "Ich glaube nicht mehr an den Tod." Reinkarnation kann erschreckend sein. Der Gedanke, so oft wieder auf diese Erde zurückkommen zu müssen, bis die Seele alle Probleme gelöst und Frieden gefunden hat.

 

Der Gedanke an eine Wiedergeburt war für diese Buddhistin, die Frau, die diesen Satz geprägt hat, kein Trost. Sie war müde, stand am Ende eines langen, wohl nicht sehr glücklich verlaufenen Lebens. Die Frau war nicht mehr Willens und in der Lage, zu leiden. Sie wollte einfach nur noch sterben, nicht mehr sein.

 

Der Tod ist unvermeidbar und durch nichts aufzuhalten. Das wissen wir. 

Nun wird - in dieser Geschichte - der unabänderliche, doch sicher auch  oft erwünschte Bestandteil unseres Lebens mit einem einzigen Satz vernichtet. Der Tod, die endgültige Loslösung von diesem Leben wird ganz einfach als "nichtexistent" bezeichnet. Keine Erlösung von diesem Leben, ein nicht enden wollender Kreislauf?

 

Eigentlich wollen wir ja alle nicht sterben, zumindest nicht so schnell. Wir hängen an unserem Leben, obwohl so vieles in diesem Leben so gar nicht nach unseren Vorstellungen abgelaufen ist und noch abläuft. Würden wir danach gefragt, warum wir unbedingt leben wollen, ich glaube, manch einem von uns fehlt die  Antwort.- allerdings auch  die Bereitschaft -  dem Tod ins Auge zu sehen.

 

In meinem Kopf beginnt es zu hämmern:

 

                        ...ich glaube nicht mehr an den Tod...

 

Wird uns mit diesem Satz die Beruhigung - ja - so erstaunlich es klingen mag, die Beruhigung auf ein friedliches Ende genommen? Was wird dann sein?

Angst kommt auf.

 

Stellen wir uns einmal vor, es wäre so:

 

Der unerwünschte Tod bleibt weg.

Wer oder was löst unsere Probleme, nimmt sie uns ab?

Soll oder wird es dann ewig so weitergehen?

Stress, Hektik, Gemeinheiten, Geldnot, oder auch der ewige Wunsch nach "mehr" ?.

 Die     immerwährenden Sorgen und Nöte des täglichen Lebens.

Soll das alles bestehen bleiben? Jahr für Jahr, immerzu?

Wären wir dann froh und glücklich, den Tod besiegt zu haben?

Ein Grund zum Jubeln, zur Freude?

 

Alle großen religiösen Traditionen sprechen von der Notwendigkeit das „ICH“ zu „VERLIEREN“.

Man verliert es entweder durch völlige Hingabe an Gott  oder ein göttliches Prinzip oder indem man begreift dass dieses „ICH“ nie existiert hat.

Aber was ist dieses ICH das wir verlieren sollen?

Und wenn wir es verlieren, geben wir dann unsere Individualität auf? Wenn wir aber unsere Individualität verlieren – ob in diesem oder einem weiteren Leben – kommt das nicht einer Auslöschung gleich?

Wenn nichts von mir übrigbleibt, dann  scheint es, als gäbe es keine Unsterblichkeit – das heißt nichts, das nicht sterblich wäre.

 

Diese Fragen sind so tiefgreifend, dass sie selbst dann nicht leicht zu beantworten wären, wenn wir über eine Sprache verfügten, in der dies möglich wäre.

 

Aus psychologischer wie auch aus spiritueller Warte betrachtet, ist das ICH, diese Ansammlung von Eigenschaften, Merkmalen,

persönlichen Anschauungen – die von mir als „ICH“ anerkannt wird – ein angelerntes Konstrukt. Prägungen der Umwelt.

Andere  Menschen sagen mir, wer ich bin.

Doch was sie sagen, beinhaltet keinerlei absolute Wahrheit. Es ist einfach ein Bild, das sie sich von mir, nach ihren eigenen Vorurteilen, ihren Illusionen und ihrer subjektiven Sicht des Lebens, gemacht haben.

Und – welches ICH ist mein wirkliches ICH?

Das Bild meiner Kindheit oder das Bild von heute?

 

Dennoch identifizieren wir uns alle mit diesen ICH und verbringen viel Zeit damit, es zu verteidigen – ganz so als existiere es wirklich. Wir be-  und verurteilen es auch.

Beides  trägt auf unterschiedliche Weise dazu bei, die Illusion der Existenz eines ICH´s zu verstärken.

Meditation ist eine Möglichkeit, dieses ICH zu durchschauen und am  Ende abzulegen.

Was bleibt wenn es verschwunden ist?

Wenn Sie Ihr  „ICH“  verlieren, so verlieren Sie in Wirklichkeit nichts. Wie könnten Sie auch etwas verlieren, das nicht existiert? Sie lassen ja nur eine Reihe von Vorstellungen fallen.

 

Mystiker sprechen sogar von einer gewaltigen Ausdehnung des „Seins“ wenn die Unwissenheit abgestreift ist. Eine Ausdehnung die alles in einer vollkommenen Verwirklichung von Liebe und Einheit umfasst.

„Es ist nicht, dass ich nichts bin, sondern dass ich „alles bin“.

 

Kehren wir von der mystischen Auslegung des ICHs zurück zu meinen Betrachtungen und Überlegungen.

 

Wenn es also nach dem Leben auf Erden so weiterginge wie bisher, wie würde es dann wohl aussehen?

 

Ich vergleiche es einmal mit einem Spinnennetz.

 

Am Beginn des Spinnennetzes sind die Abstände zwischen den einzelnen Fäden noch gering. Je größer das Netz wird, desto größer sind natürlich auch die Abstände. Dabei fühle ich mich zu einem Vergleich mit den Menschen und ihren Handlungsweisen hingezogen. Waren Macht- und Existenzkämpfe vor Jahren noch relativ selten, Intrigen und Bosheiten Einzelnen zu Eigen, so hat diese Verhaltensweise doch inzwischen bedenklich zugenommen. Oder besser ausgedrückt, aus wenigen kleinen Bosheiten sind in den letzten Jahren bedrückend viele Gemeinheiten geworden. Egoismus und Neid beherrschen den Alltag.

 

Bleiben wir beim Spinnennetz. Die Armen bleiben am Anfang des Netzes, da werden sie aufgefangen und auch festgehalten. Eine Möglichkeit zur Erweiterung oder zum Aufstieg gibt es gewöhnlich nicht. Der Mittelstand bleibt - soweit überhaupt noch Reste davon  vorhanden sind  - im Mittelteil. Bedingt durch das Wachstum des Netzes steigt er eher in den unteren Bereich ab, als dass  ihm  der Sprung ins große Netz gelingen würde.  Was übrig bleibt sind die Kleinen und die Großen. Die Diskrepanz zwischen "arm" und "reich" wird immer größer. Das bedeutet für den einzelnen Menschen, einen noch größeren Unterschied zwischen Elend und Glück, Armut und großem Wohlstand.

 

            Vor Gott sind alle Menschen gleich

 

lautet ein Sprichwort. Würde das Leben nach dem Tod so weitergehen, wie bisher, entspräche dies nicht der göttlichen Ordnung. Eine Trennung von Gut und Böse, arm und reich wäre somit auch im "Himmel" nicht vorhanden. Dort aber herrscht das wichtigste Gebot Gottes an die Menschen: die Liebe.

 

Eine Rettung der Weltseele, der anima mundi, wäre demnach nicht möglich. Und genau um die geht es doch!

 

Also ist es doch wohl so, dass das  Leben nach dem Tod  anders aussieht  wie wir uns das vorstellen oder gerne haben möchten. Zum Teil ging dies ja auch aus dem Gespräch mit meinem Vater hervor.

 

Sicher wird jeder die Frage, ob er gerne noch einmal geboren werden würde, anders beantworten. Wir alle haben aus unseren Fehlern gelernt; die gleichen Fehler würden uns vermutlich nicht noch einmal unterlaufen.

Aber - was ist mit den Fehlern, die wir selbst noch gar nicht erkannt haben? Aus denen können wir doch gar nicht lernen. Und wer garantiert uns, sollten wir diese Fehler beim "Ablauf unseres Lebensfilmes" erkennen und bereuen, dass in einem weiteren Leben nicht wieder - für uns zum jeweiligen Zeitpunkt - unerkennbares Versagen vorkommen wird? So gesehen wäre es ein sich ständig wiederholender Kreislauf zwischen Erkennen, Bereuen und aufs Neue versagen.

 

Nein, so kann das nicht sein. Eine Endlosschleife ist bestimmt im göttlichen Erlebnisrahmen nicht vorgesehen.

 

Wir sollten in unsere Herzen schauen und versuchen das Bestmöglichste für unsere Entwicklung  herauszuholen und damit den für uns richtigen  Weg einzuschlagen. 

Wenn wir uns überlegen, dass

 

                        alles vergänglich ist,

 

sollten wir uns wirklich fragen, welchen Werten wir eigentlich hinterher laufen.

Ja, das klingt beunruhigend.

 

Vergänglichkeit ist eine Bedrohung für den Versuch des Menschen Geborgenheit und Sicherheit zu finden und festzuhalten. Und doch müssen wir immer wieder erkennen, dass unsere vermeintliche Sicherheit eine Illusion ist. Eine Illusion, die sofort ins Wanken gerät, wenn auch nur ein kleinstes Zusammenspiel nicht funktioniert, aus welchen Gründen auch immer. Was heute sicher und stabil erscheint, kann morgen schon seine Gültigkeit und Festigkeit verloren haben. Warum ?

 

Alles ist einem ständigen Wandel unterworfen. Wir müssen uns weiter entwickeln, ob wir wollen oder nicht.

 

Grundsätzlich sind wir alle stolz auf unsere "Beständigkeit". Und so antworten wir auf die Frage ob wir beständig sind, immer sehr schnell mit einem klaren "ja, natürlich". Nachdem wir aber wissen, dass alles unentwegt der Erneuerung unterworfen ist, sollten wir darüber nachdenken.

 

"Unbeständig" zu sein, ist etwas, das Angst macht. Ein beunruhigender Gedanke. Trotzdem sind wir als Menschen gezwungen, uns ständig weiter zu entwickeln. Also haben wir doch gar keine andere Wahl, als mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Wir müssen Veränderungen zulassen. Nur dadurch können wir uns weiter entwickeln, vorwärts kommen und wachsen. Altes muss vergehen, damit Neues entstehen kann. Auch der Traum vom Frieden auf der Welt. Das Band um den Erdball.

 

Alles ist vergänglich, selbst die Zeit. Sie ist der Fluss der Vergänglichkeit. Wenn wir aufhören zu fließen sind wir tot. Der Tod ist ein Naturgesetz.

(Buddha. Weisheit)

 

Der Mensch sucht von seiner Natur her die Sicherheit. Er baut eine Sicherheitszone um sein Privatleben, seinen Besitz auf. Eigentlich weiß er ganz genau, dass ihm dies alles gar nichts nützt. Seine Sicherheit kann jederzeit zerstört werden, sowohl von innen als auch von außen. Doch solche Gedanken schieben wir weit weg. Dabei vermeiden wir tunlichst auch noch an das Naturgesetz "Tod" zu denken. Wir fühlen uns  ausgesprochen unbehaglich und haben Angst davor.

 

 

Man vergisst dabei aber leicht, dass durch die Akzeptanz des unvermeidbaren Todes  heute Werte sichtbar werden, die früher nicht so bedeutend erschienen sind. Unwesentliches muss beiseitegelegt werden, damit ein Offenwerden für alles Neue entstehen kann.

 

Es hat nämlich gar keinen Sinn, Vergangenem nachzutrauern. Die Vergangenheit ist und bleibt unwiederbringlich. Die Erinnerung an all das Schöne und auch an die Probleme sind Teil eines jeden Lebens. Könnten wir die Zeit zurückdrehen, so hätten wir keinen Nutzen davon. Die Probleme von damals könnten wir  vielleicht heute lösen. Doch würden wir wahrscheinlich heute wieder genau so handeln, wie wir es damals taten. Denn das was wir heute wissen, lag damals noch in weiter Ferne. Deshalb ist Vergangenes eben nur so zu sehen, wie es war: schön und problematisch, falsch oder richtig.

Insofern ist das früher Erlebte eben auch das  was es ist - Vergangenheit.

 

Was zählt ist die Gegenwart, noch nicht einmal  die Zukunft. Heute müssen wir den Gegebenheiten ins Auge sehen. Wir müssen lernen im „Jetzt“ zu leben. Gehen  wir Veränderungen positiv an werden wir sicher mit  neuen Erkenntnissen ebenso problemlos umgehen können. Dabei können wir ruhig auch das Wort furchtlos benutzen. Bekanntermaßen fürchten wir das, was wir wollen, ja nicht. Also müssen wir uns zuerst auf das Wollen der Veränderung einstellen, um Furcht gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wenn wir das geschafft haben, werden wir die neuen Erkenntnisse, die sich dann automatisch einstellen, freudig und interessiert begrüßen können. Dann können wir  sagen, wir sind flexibel, beweglich, neugierig auf alle neuen Eindrücke. Das wiederum bringt uns  Erfüllung, weil es kein "Klebenbleiben" an Althergebrachtem ist, sondern völlig neuen Perspektiven den Weg freimacht.

 

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Jesus fordert uns auf, diesen Weg zu gehen, um unser Seelenheil zu finden. Damit meint er das zu finden, was unsere Seele nach dem Tod braucht. Dann, wenn alle irdischen Güter, die uns Befriedigung auf Erden gebracht haben, nicht mehr zählen und auch gar nicht mehr vorhanden sind.

 

Jeder von uns, der eine schwere Krankheit hinter sich gebracht hat oder an ihr leidet, kennt die Angst, die ständige Bedrohung, die über ihm schwebt.

Sie beginnt mit der Erschütterung, fast immer mit Tränen und einem  "Sich auflehnen"  gegen das Schicksal. Dann folgt eine Zeit der scheinbaren Gleichgültigkeit. Man will nichts mehr davon hören und wissen. Eines Tages kommt dann doch meistens die vernünftige Einsicht, dass der Mensch  selbst  nichts dagegen tun kann. Er hat lediglich die Wahl der normalen medizinischen Behandlung oder einer ganzheitlichen, wie der germanischen Heilkunde oder der traditionellen chinesischen Medizin.

 

Berichte von Menschen, die klinisch kurzzeitig tot waren und wieder zurückgeholt wurden haben ihre Erlebnisse nun in Buchform verarbeitet. Fast einstimmig bedauern Menschen mit diesen Erfahrungen das „Rückkehr-Erlebnis“.

 

Wie amerikanische Wissenschaftler festgestellt haben, berichten fast alle Menschen von Tunnel durch den sie  „schwebten“ oder „gezogen“ wurden. Sie alle schwebten auf ein sehr helles, warmes Licht am Ende des Tunnels zu. Nahezu alle Menschen empfanden dieses Erlebnis als so schön, dass sie nur ungern zurückgekommen seien.

 

Wenn man das liest, fragt man sich unweigerlich, warum halten wir es  eigentlich für so schlimm, wenn ein Mensch stirbt?

Für den Verstorbenen ist es kein Gedanke mehr.

Für die Hinterbliebenen  ist es ein Schock und natürlich in den meisten Fällen  eine tiefe Trauer. Oft hört man jedoch von Menschen, die mit dem „Tod eine Liebsten ihrer Familie überhaupt nicht zurecht kommen und gar nicht wissen wie es weitergehen soll“ da frage ich mich dann manchmal schon – kann es sein, dass da ein bisschen Selbstmitleid dabei ist?

Sicherlich kommt es darauf an, ob ein älterer Mensch gestorben ist, oder ein jüngerer.

 

Es gibt für uns eigentlich nur eine Frage, die wir uns selbst stellen müssen und das ist die Frage nach dem Verhältnis, das wir zu ihm hatten.

Haben wir uns immer gut verstanden, habe ich evtl.  Missverständnisse  versucht zu klären? Habe ich ihm jederzeit das nötige Verständnis und auch Hilfe entgegengebracht?

Wenn wir diese Fragen mit ruhigem Gewissen beantworten können, dann gibt es für uns keinen Grund sich einen weiteren Gedanken zu machen. Wir wünschen ihm alles Liebe und Gute und lassen ihn seinen Weg weiterziehen. Wenn wir dann selbst eines Tages diese Reise antreten, wissen wir, er wird sich freuen, uns wieder zu sehen.

Nicht zuletzt darf  nicht vergessen werden, dass nur wir in unserer westlichen Welt dem Tod eine solche Bedeutung geben. In vielen anderen Kulturen, feiern und freuen sich die Menschen für den „Toten“.

Doch zurück zu den vorherigen Überlegungen, von denen ich mit dem Thema „Nah-Tod-Erfahrung“ etwas abgeschweift bin.

 

Die Zeit vergeht. Es entsteht  eine Art Aufwacheffekt.

 

Der Mensch beginnt bewusst zu leben, zu begreifen, dass es wenig sinnvoll ist, sich zu verkriechen, wenn  wieder einmal ein Tiefpunkt  da ist. Tiefpunkte hat ja wohl jeder Mal ob er gesund oder krank ist.

 

Sie spüren, dass sie  etwas tun müssen und zwar jetzt und zuerst einmal für sich  selbst.

 

Sie  haben gelernt, mit ihren Kräften zu haushalten.

 

 Sie brauchen etwas, woran sie sich freuen können, damit es ihnen  wieder besser geht.

 

Sie haben den Wachstumsprozess verstanden.

 

Viele kranke Menschen fangen nach einiger Zeit des Reifeprozesses an, alles zu regeln. Sie beginnen, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Auch diese Befreiung kommt  ihnen  selbst zugute. Wenn alles geregelt ist, geht es ihnen nämlich gut. Und wenn es einem  seelisch gut geht, geht es auch seinen Mitmenschen gut. Dann gelingt es  ganz im jetzt hier und heute zu leben. Sie stellen plötzlich fest, dass es so vieles gibt, wofür sie niemals Zeit hatten, weil sie sich mit zu viel unnötigem Ballast befassten.

Sicher wünschen sich viele Menschen gerade in dieser Zeit, noch einmal von vorne beginnen zu können,  fast bedauernd   dass  diese Erfahrung so spät angekommen ist.  Nun wollen sie die  neu gewonnene Freiheit bewusst gestalten.

Die durch die Krankheit erreichte Weisheit nimmt  die Angst  vor dem Sterben. Der Mensch ist  endlich frei, das Leben zu leben,  das er immer leben wollte. Güte und Herzlichkeit können  nun uneingeschränkt  Platz nehmen. Sie haben begriffen, wie wenig es gebracht hat, ihr Leben lang allen möglichen Dingen nachgelaufen zu sein, um nun fest zu stellen, wie wenig sie eigentlich wirklich benötigen, um glücklich zu sein. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie dann "loslassen" können, erstaunt zu diesem  Zeitpunkt  niemanden  mehr.

 

Das ist gut und richtig so.

 

Schon immer haben Menschen gerade in dieser Zeit begonnen, sich mit religiösen und spirituellen Fragen zu beschäftigen. Sie suchen jetzt ihr eigenes "Ich". Die Beschäftigung mit Meditation wird für viele Menschen erst jetzt interessant, obwohl Meditation für jeden Menschen  sehr nützlich und hilfreich sein kann.

 

Wenn unser Leben auf dieser Erde zu Ende gegangen ist,  werden wir unseren Lebensfilm ansehen – genauso  wie ich in meiner Vision den Film meiner mit Mutter gesehen habe. Wir werden selbst darüber nachdenken müssen, was wir verkehrt gemacht haben. Soweit mir bekannt ist – werden wir selbst unser Richter sein - und wie auch mitgeteilt wurde – unser  kritischster.   

Wie wir bereits aus dem Film über das Leben meiner Mutter erkennen konnten, geht das „Leben“   nach dem Tod weiter.  Es ist wohl nicht so wie hier auf Erden, bestimmt aber nicht weniger interessant und schön.

Wir alle kommen von verschiedenen Sternenfamilien und dorthin werden wir zuerst einmal zurückkehren, zu unserer Familie, die schon lange auf uns gewartet  hat und uns ein großes Wiedersehensfest bereiten wird.

Wir werden mit unserer Zwillingsflamme, unserer Familie und  unseren Freunden  ein fröhliches Fest feiern.

In unserem wohlverdienten Urlaub werden wir uns erholen und   überlegen, was wir als nächstes lernen wollen.

 

Immer weiter auf der Suche….

 


Befreiung von Ballast

 

Mein Vater nahm Papier in die Hand und zerknüllte.

 „Sollen wir uns von Ballast befreien“? fragte ich nach einer kurzen Pause.

Mein Vater nickte.

 

Puhh, was ist zu viel,  zu wenig,  genug?

Wo hört das Vergnügen, der Spaß an vielen Dingen auf, wo  fängt es an  Ballast zu sein?

 

Wenn mir  diese Frage gestellt wurde,  zuckte  ich lange Zeit mit den Schultern. Ich wusste  es nicht. Zu gerne kaufte ich mir ein schönes Kleid, schöne ‚Schuhe  oder auch Gegenstände für den Haushalt. Schwach,  niemals abgeneigt  vor allem  auch günstigen Angeboten gegenüber. Keine Frage, ich war glücklich dabei.  Zuhause angekommen begutachtete ich dann meine Schätze und räumte sie an ihren Platz. Schnell, viel zu schnell waren sie vergessen. Bald schon gab es wieder ein neues Objekt der Begierde, das nur auf meine Schwäche wartete. Die Frage, ob es am Ende  Lust oder Last  war, was ich erstanden  hatte, ließ  sich oftmals  –  zumindest anfangs - nicht so einfach klären. Spätestens dann wenn ein Gegenstand – sei es nun Bekleidung oder Dekoration – gefühlte fünf Jahre hin und hergeschoben wurden, um dann letztendlich doch „entsorgt“ zu werden, hat sich  die Frage von selbst  geklärt.

Gut

Nun, ich war  froh, das ungeliebte Objekt endlich losgeworden zu sein.

Oftmals geben wir solche Dinge dann in die bekannten Altkleider-Container, innerlich froh, wenigstens auf diesem Wege noch „einer guten Sache“ gedient zu haben. Leider ist jedoch das, was man über die „Weiterverwertung“ der Waren aus diesen Containern liest  nun auch nicht das, worüber man sich freuen könnte.

 

Die Frage nach Notwendigkeit oder Ballast ? sie wird eine Frage bleiben, die letztendlich jeder für sich selbst zu entscheiden hat. Die Bedürfnisse eines jeden einzelnen sind heute eben sehr differenziert angelegt.

 

Als Menschen sind wir begleitet von Wünschen.  Wir  wünschen  uns  zum Beispiel ein Haus mit einem großen Garten. Das Haus, der Garten, beides kann nicht groß genug sein. Schließlich will man endlich einmal Platz haben um all das zu tun, wozu man glaubt, in einer Wohnung  keine Möglichkeit  zu haben, oder zumindest weniger. Das stimmt ja auch. Garten, das klingt irgendwie nach Freiheit, tun und lassen kann was man möchte. Im Garten Feste feiern können,  Lampions aufhängen, Grillen, Gemüse selber anbauen, eigene Obstbäume, Beeren in Mengen, immer frischen Schnittlauch, vielleicht einen kleinen Pool oder Teich usw. und letztendlich die vielen wunderschönen Rosen pflanzen, die man so gerne hätte.

Im Liegestuhl unterm Obstbaum zu liegen muss ein Traum sein! Und das ist es auch.

Im Haus wäre doch eine ganz  große Wohnküche toll, wo sich alles trifft. Jahreszeitliche Dekorationen ohne das Problem des Stauraumes beachten zu müssen, wenn ein Jahreszeitenwechsel ansteht,  ein Hobbyraum für den Mann, und endlich ein Handarbeits-, Bastel- und Nähzimmer, in dem ich nicht ständig die Nähmaschine wegräumen  werden muss,  weil schon wieder Tisch für die nächste Mahlzeit gebraucht wird. Herrlich.

Der Traum schlechthin!  

 

Wenn alles klappt, beziehen  wir unser Haus, der Alltag beginnt. Wir sehen die Mühen, die wir mit der Pflege des Hauses und des Gartens haben. Täglich laufen wir zig-Male treppauf- treppab.  Nach gar nicht allzu langer Zeit flüstert eine innere Stimme „etwas kleiner wäre weniger Mühe“. Die innere Stimme wird zum Schweigen gebracht, schließlich hat man ja nun genau das, was man wollte.

Dann der Garten,  Rasenmähen . Regenschauer. Der Sommer verregnet oder glühend heiß,  die  Obstbäume  verlaust!

Gar kein Problem!  Hinein ins Auto und schnell in den Gartencenter.  Verständnisvoll nickt der Verkäufer,  jaja, ich versteh schon. Na gut, dann geben Sie mir bitte das Mittel zum Spritzen. Der Verkäufer weist mich darauf hin, dass in diesem Jahr das Obst aber auf keinen Fall gegessen werden darf. Und im Herbst gleich noch einmal zur Vorsorge spritzen. Wiiieeee bitte? Dann ist es ja nächstes Jahr auch nicht essbar und somit auch weiterhin….hmm

Eine ältere Dame hat unser Gespräch verfolgt und mischt sich ein. „Wenn sie einen Knoblauchsud ansetzen, können sie die Kirschen retten. Sie schmecken auch nicht nach Knoblauch.

Aufkochen und drei Tage stehen lassen, dann damit spritzen.“

Ich bedankte mich und ließ den verdutzten Verkäufer stehen.

Dieses Problem war gelöst.  Zuhause setzte ich Knoblauchsud an. Zwei Tage lang roch das ganze Haus fürchterlich nach Knoblauch  – aber  es wirkte und ich bekam wunderschöne  Kirschen .Na also, stellte ich befriedigt fest, geht doch.

 

Mir wurde schnell klar, dass ich ohne Rückbesinnung auf „Gärtnern in früheren  Zeiten“ relativ hilflos bin. Da kann der Garten noch so pflegeleicht angelegt sein, irgendwie gibt es in jedem Jahr entweder zu viele Ameisen, Raupen oder Schnecken.  

Also umdenken. Biologisch/ökologisch gärtnern und lesen, lesen, lesen um vertraut zu werden mit natürlicher Pflanzenaufzucht. Irgendwann vor gar nicht allzu langer Zeit gab es doch all diese giftigen Produkte, die auf dem Markt sind noch nicht. Das ist ja Wahnsinn so gesundheitsschädigend wie diese Produkte für  Mensch und Natur sind. Das ist sehr, sehr  traurig. Leider aber auch so gewollt. Denn eines ist doch klar, dass die Wissenschaftler, Fachleute , ergo die Menschen die auf diesem Gebieten arbeiten, im 21. Jahrhundert nicht in der Lage sein sollten, Pflanzenschutz  so herzustellen, dass es niemandem schadet, kann nur eine Lüge sein.

 

Im Garten liegen und ihn genießen, das ist allerdings wunderschön.

 

Rotbackige Äpfel an den Bäumen, grüne Birnen und Beeren jeglicher Art erfreuen das Auge und jeden Magen sowieso.

 

Last oder Lust? – Beides - Wir haben es so gewollt.

Das nächste Mal? –

Wenn wir wieder vor der Entscheidung stehen sollten, ein kleineres Haus, einen kleineren Garten zu erwerben, wie würden wir uns entscheiden? Ich weiß es nicht.

 Ein nächstes Mal wird es nicht geben. Thema erledigt.

 

Dazu stelle ich immer wieder fest, dass man sich doch oft  sehr von  anderen Menschen  beeinflussen lässt, von Freundinnen/ Freunden, den “ must- have  ´s“ und oft auch von Nachbarn die alles haben und bewundert werden wollen wie toll sie doch sind.  Schnell  ist der Gedanke „wir könnten doch auch“, oder „ das tolle Kleid brauche ich  unbedingt“ in unserem Kopf.  Die andere Hälfte meines Kopfs sagt dann „ das ist doch Quatsch und dieses scheußliche Kleid musst  DU schon gleich gar nicht haben“.

Ähmm, ja.

  

Aber nicht nur im Alltag auch beim reinen Lebensmitteleinkauf geht das gleiche Spielchen weiter. Eigentlich will ich nur Brot kaufen, Tomaten und Eier. Und dann komme ich mit einem halbvollen Einkaufwagen aus dem Laden. Ich sehe ihn beim Ausladen an und es  kommt mir  vor, als ob er hämisch grinsen würde „ Dich hab ich wieder einmal drangekriegt“. Betrachte ich dann im grellen Sonnenschein, was ich  so alles eingekauft habe, kann ich nur den Kopf über mich selbst schütteln. Nudeln,  die noch zur Genüge zu Hause vorhanden sind (sie waren aber im Angebot), reizende  Herbst-Dekoration für den Garten  (von wegen, potthässlich ist sie bei genauer Betrachtung),  günstigem Gemüse (naja genau hinsehen sollte man vielleicht lieber doch nicht).

 

Wann ja wann – lerne ich dazu?

Jetzt !

Ich habe genug!

Ich werde nur noch mit Liste einkaufen gehen,  Gemüse von regionalen Anbietern  holen und überhaupt nur noch so viel Geld einstecken wie ich ungefähr benötige.  Ich überlege gerade, dass ich vieles, was sich in diesen Einkaufscentern so alles stapelt, gar nicht verwende. Ich brauche weder Geschmacksverstärker noch Konfinien-Produkte. Zu vieles, eigentlich 90% der angebotenen Waren verwende ich nicht. Vielleicht könnte ich  mir den Weg dorthin überhaupt sparen? Oder nur  einmal im Monat, oder wenn ich Toilettenpapier und solche Dinge brauche?  

Oh ja, in Zukunft ich nehme Stofftaschen  und  gehe zu Bäcker, Metzger und in den Gemüseladen!

 

Wenn jeder Stofftaschen benutzen würde, dann wären auch die vielen Plastiktüten überflüssig,  die unsere Meere überfüllen und so viel Leid in der Tierwelt der Meere  verursachen. Das wäre für unsere Umwelt auch schon eine Entlastung.

 

Ich überlege weiter, wie ich Ballast verringern könnte.

 

Jeder Mensch verfügt über einzigartige Fähigkeiten. Nur er hat sie mit auf den Weg bekommen. Wenn  wir beginnen unseren Focus auf das zu lenken, was wir wirklich wollen, was wir gerne tun, woran wir Freude haben, kann uns das viel Entspannung bringen.

Wir haben z.B. Spaß am Stricken. Dann tun wir es doch und lassen uns nicht ablenken von einem Billigpullover aus Acryl  den wir spätestens nach einer Saison wegwerfen. Wie viel gesünder, angenehmer sind doch Naturfasern, langlebiger sowieso und das gewünschte „Einzelstellungsmerkmal“ ist bei einem mit der Hand gestrickten Pullover doch auch gegeben.  Vor allem geschieht eines dabei. Wir sind stolz auf unsere Kreation, wir schätzen die Arbeit und die Zeit, die wir für diesen Pullover aufgewendet haben und wir werden ihn lange Zeit nicht wegwerfen wollen. Weil wir ihn mögen.

Unsere Konzentration auf uns selbst  ist wichtig. Es ist ganz einfach notwendig Abstand von  den vielen Dingen zu bekommen, die der Mensch angeblich braucht um glücklich zu sein.

 

Auch diese Gedanken sind  wiederum gelenkt und ganz  subtil  wird uns dabei Geld aus der Tasche gezogen.

 

Wenn ich also beim Kaufen darauf achte nur das zu erstehen, was die Familie/der Haushalt braucht und wirklich gerne möchte,  andererseits  aber mit offenen Augen die sonstigen Bedürfnisse decke, sammle ich automatisch weniger Ballast an.  

Ich habe für mich festgestellt, dass  es wichtig geworden ist, beim Einkaufen äußerst diszipliniert vorzugehen.  Wohlüberlegte Einkäufe  befreien mich von unnötigem Ballast. Mit einem Rattenschwanz an Ballast ist es mir nicht möglich, einen klaren Kopf zu haben.

Ich glaube, wenn man darüber anfängt nachzudenken wird es viele Möglichkeiten geben, sich von Ballast zu befreien. Jeder wird auf seine Weise sehr viel zu einer besseren, saubereren Umwelt beitragen können und dabei glücklich sein.

 


 

„Nicht zu demütig sein“

 

 

Diese Worte hörte ich von meinem Vater.

Worte, die er zu Lebzeiten niemals von sich gegeben hätte. Als Beamter  war er äußerst korrekt und diszipliniert. Dieses Verhalten  verlangte er auch von uns.

 

Ich hörte nur "demütig" und  nickte. Etwas verständnislos schüttelte ich den Kopf. Gedanken über ständige Ungerechtigkeiten schossen mir durch den Kopf. Und da soll ich noch demütiger werden? Plötzlich waren sie wieder da, die "zwei Seelen", die wohl in jedem Menschen Zuhause sind.

 

Während ich diesen Gedanken so nachhing, wurde mir plötzlich klar, dass er „nicht“   zu demütig gesagt  hatte.

 

Das wiederum verstand ich nun überhaupt nicht mehr und konnte dementsprechend mit diesen Worten auch einige Zeit gar nichts anfangen. Was sollte ich nun davon wieder halten? Ich wusste es nicht. So schob ich meine - noch nicht vorhandenen - Gedanken und Überlegungen in Sachen "Demut" vor mir her.

 

Viel hat mir das natürlich nicht genützt, das Thema stand im Raum und ob ich wollte oder nicht, irgendwann musste ich mich mit diesem Thema befassen. Das habe ich dann auch getan und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

 

Demut gegenüber Gott ist eigentlich selbstverständlich.

Demut bedeutet nicht, anderen Menschen gegenüber demütig  zu sein.

 

Es bedeutet aber ebenso keinesfalls anderen Menschen durch Demütigung  und Erniedrigung zuzufügen. Kränkt man einen anderen Menschen bewusst oder unbewusst, bedeutet dies in aus jeder Perspektive immer eine Erniedrigung und er wird immer darunter leiden.

 

Jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu äußern. Ob wir nun einer Meinung mit diesem Menschen sind oder seine Ansicht nicht teilen können. In keinem Fall haben wir das Recht, ihn auszulachen. Vielleicht sollte man eher abwägen, ob es eine Sache überhaupt wert ist, darüber zu diskutieren. Schließlich sind nicht nur die Meinungen unterschiedlich, sondern vor allem auch die Ausgangspunkte der Meinungsbildung. Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit, die richtig ist.  Es gibt viele Wahrheiten – nicht nur eine.

 

Was mich jedoch in ganz erheblichem Maße stört, ist Ungerechtigkeit. Da sie meistens die "Kleinen" trifft, macht es mich inzwischen schon sehr wütend, wenn ich so etwas erlebe. Ich  kann und will heute nicht mehr den Mund halten. Das kostet zwar viel Nerven und Ärger und nicht selten bekommt man auch dann sein Recht nicht, aber allein die Tatsache, dass andere Menschen dann gezwungen werden darüber nachzudenken ist doch schon ein gewisser Erfolg.

 

Leider ist Ungerechtigkeit heute in einem so großen Maße selbstverständlich geworden, dass man - erlebt man selbst eine solche - eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Sieht man einmal davon ab, dass oftmals  ein Anwalt  zu kostenintensiv ist, bleibt immer noch die Frage seines Einsatzes und die Einstellung des Richters. Hier kann man nur darauf hoffen und vielleicht beten, dass Rechtsanwalt und Richter ihren Beruf als das nehmen, was er sein soll, nämlich "Recht-Sprechen".

 

 

Es bleibt einfach zu vielen Menschen die Möglichkeit verwehrt um ihr Recht zu kämpfen. Zuweilen hat man den Eindruck, dass dies von unserer Regierung auch so gewollt ist.

 

Ich hoffe sehr, dass nun  immer mehr Menschen mehr aufwachen und  miteinander kämpfen. Die Erkenntnis, dass jede Ungerechtigkeit  im Prinzip auch sie selbst betrifft,  würde vieles verändern.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass mein Vater es mit seinem Halbsatz  "nicht zu demütig sein"  auch meinen Widerstand gegen das derzeit allgemein herrschende Unrecht gemeint hat. Ich gehe davon aus, dass er  auf irgendwelche Art und Weise mein Auflehnen gegen Ungerechtigkeiten mitbekommen  hat.  Man kann sagen er  unterstützt  mich darin. Insofern  ist  also nicht von der Hand zu weisen, dass Widerstand  gegen Ungerechtigkeiten auch von göttlicher Seite gebilligt und sogar gefordert wird.

Die Sichtweise meines Vaters hat sich also total verändert.

 

Wir können uns nicht  länger leisten zu schlafen und nur an die angenehmen Dinge des Lebens zu denken, die wir uns erkämpft haben. Schon morgen können  wir  alle zu Arbeitslosen werden, deren ganzes Lebenswerk auf einen Schlag vernichtet wird.

 

Unsere Regierungen bedienen sich  an unserem Erarbeiteten.  Schamlos meinte Herr Junker einmal wir sagen eine Maßnahme die wir vorhaben  und dann warten wir ab. Kommt keine nennenswerte Kritik vom Volk ziehen wir das durch. Und  genau das tun sie heute. Ihr Verlangen sich alles anzueignen und den Bürger nur noch als ausbeutbaren  Sklaven zu halten  wird immer dreister durchgesetzt. Leider rufen andererseits viele Menschen nach noch mehr „Schutz“ durch die Gesetzgeber. Sie merken noch nicht einmal wie die Schlinge um dem Hals immer enger wird.

 

Gesetze, deren Inhalt  nicht einmal  Politiker lesen dürfen, bevor sie verabschiedet sind werden immer mehr und dies minimiert uns immer  deutlicher zu willenlosen  Sklaven. Ein böses Aufwachen steht uns bevor.

 

Doch das nützt uns gar nichts. Wir müssen endlich aufwachen und den Mut haben in den Sumpf hineinzuschauen, in den wir uns gedankenlos und blind hineinmanövrieren haben lassen durch unser Desinteresse und unsere Gutgläubigkeit.  Das wird sehr hart und sehr bitter werden, denn die Abgründe sind viel, sehr viel tiefer als ein normaler Mensch vermuten würde.

 

Allerdings sind  aber auch genügend  Informationen im Internet zu finden, wenn man sich ernsthaft informieren will.

 

In diesem Zusammenhang fällt mir wieder die Antrittsrede von Nelson Mandela  als Präsident von Südafrika ein, eine Rede die heute vielleicht noch mehr Gültigkeit hat als damals:

 

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.

 

Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlose Macht in   uns haben.Es ist unser Licht und nicht unsere Dunkelheit, vor dem wir uns am meisten fürchten. Wer bin ich schon, fragen wir uns, dass ich schön, talentiert und fabelhaft  sein soll? Aber ich frage Dich, wer bist  Du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes

Dich kleiner zu machen, dient unserer  Welt nicht. Es ist nichts Erleuchtendes dabei, sich zurückzuziehen und zu schrumpfen,damit andere Leute nicht unsicher werden, wenn sie in deiner Nähe sind. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in   uns ist, zu offenbaren. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem von uns. Wenn wir unser Licht strahlen lassen, geben wir unbewusst unseren Mitmenschen die Erlaubnis, dasselbe zu             tun. Nachdem ich diese Rede gelesen hatte, habe ich mir  natürlich Gedanken über Nelson Mandela gemacht, wie er dazu kam, so ruhig und besonnen eine derartige Überzeugung auszusprechen. Lange und tiefgründige Gedanken Mandelas über die Verhaltensweisen des Menschen allgemein  haben ihn – lange bevor er diese Rede schrieb – wohl dazu veranlasst.

 

Er erkannte dass er nur in Verbindung mit seiner inneren Kraft, frei werden konnte. Es ist  „Die grenzenlose Macht“, die  wir in uns haben. Sie ist Teil des Selbstwertgefühls eines Menschen. Das Wort „Selbstwertgefühl“  kommt von sich „selbst wertvoll  fühlen“. Es bedeutet, dass wir lernen müssen uns selbst mit all unseren  Fähigkeiten und unseren Fehlern zu lieben. Warum kann man sich Fehler nur so schwer verzeihen? Wir sind hier um zu lernen und lernen geht nun mal nicht, ohne dass Fehler gemacht werden. Zuweilen ist auch hier wieder einmal das Ego mit im Spiel. „Ich mache weniger Fehler wie Du“. Solche Gedanken können nur kurzfristig froh machen, denn es ist ganz einfach unbedeutend. „Ich verzeihe mir meine Fehler“, das ist das was der Engel mir als Gebot gegeben hat und ich „verzeihe Dir Deine Fehler“ klingt zwar wie ein Befehl  anderen gegenüber ist aber ebenso unerlässlich. In „Liebe und Verständnis sollen wir ein breites Band der Gemeinschaft den Erdball umspannen“ sagte der Engel. „Von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation, von Kontinent zu Kontinent“. Auf meine Frage, wie wir dann mit den Regierungsvertretern umgehen sollen, bekam ich zur Antwort „mit einbeziehen sollt ihr sie“ „Wenn sie sehen, wie wir unsere Macht annehmen, haben sie gar keine andere Wahl als mitzumachen“ Und weiter sagte er:

 

„Unglaublich überrascht  werdet  ihr eine  Stärke spüren, die ihr niemals für möglich gehalten hättet. Sie zeigt euch die  unbeschreibliche  Macht, die ihr habt, wenn ihr  eins seid.

 Alles, absolut alles, ist damit möglich. „

Die unumgängliche Erkenntnis  der Notwendigkeit uns selbst und  unserer Erde zu helfen wird uns begreifen lassen, dass ohne Gemeinschaft nichts zu erreichen ist. Diese  Bereitschaft wird die Veränderungen von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent weitertragen und sich wirklich wie ein starkes Band   um den Erdball winden.  Die Erde wird hell ins Universum hinaus leuchten.  

Das ganze Universum schaut im Moment auf unseren Planeten, neugierig und fasziniert von dem was hier vor sich geht. Wie sagten doch die Plejadier schon vor mindestens 10 Jahren „und ihr schafft es, es ist unglaublich, aus den tiefsten Tiefen“ ins Licht.

 

Es war  lange Zeit völlig unklar, ob sich die Menschheit unter diesen Bedingungen weiter entwickeln kann. Sich befreien von der Sklaverei und den Machenschaften einer selbsternannten Elite. In den himmlischen Reichen bestand wenig Zuversicht, dass es gelingen könnte.

 

Im Jahr 1989  fand die „Harmonische Konvergenz“  statt, eine Befragung des Planeten und seiner Bewohner. Zur Überraschung des göttlichen Vaters hat die Menschheit  „ja“  gesagt   zur weiteren Entwicklung, zum Aufstieg in höhere Dimensionen. Von da an war der Plan die Erde zu zerstören, bzw. sich selbst zerstören zu lassen „vom Tisch“. Unterstützung von allen Teilen des Universums, Beteiligung und Hilfe für die Menschheit und Gaia. Deshalb sind wir heute  buchstäblich in der Endphase zur Höherentwicklung in die nächste Dimension. Wir werden täglich  so stark mit kosmischem  Licht geflutet, dass wir es eigentlich kaum ertragen können. Viele Menschen haben Schmerzen jeglicher Art, Herzbeschwerden, Schwindel usw. Wer kennt das nicht. Kaum ist der halbe Vormittag herum, könnte man sich eigentlich schon wieder ins Bett legen so müde ist man. Aufstiegssymptome nennt man das. Sich so viel wie möglich Ruhe zu gönnen, wäre das Beste.

 

Die Mayas sind  eine uralte Hochkultur gewesen, die bekannt ist für ihre äußerst exakten astronomischen und mathematischen Berechnungen. Sie wussten dass in der Entwicklungsgeschichte neun  Phasen in verschiedenen Zeitepochen erfolgen. Jede Epoche bringt eine Ausdehnung im Universum und damit auch eine Ausdehnung im Bewusstsein der Menschen mit sich. Im Internet  findet sich unter

www.gehvoran.com/2015/09/die Beschleunigung der Ereignisse eine ausführliche Abhandlung darüber. Das ist sehr interessant zu lesen.

 

Nicht zu demütig sein sollten wir wohl, wenn es darum geht unsere Rechte zu verlangen, die Erde zu schützen und Missstände aufzudecken.   Wenn wir das auch noch mit Liebe schaffen würden, wäre der Himmel wohl überglücklich darüber.

 


 

 

„Die Menschheit explodiert, der Erdball wird zu klein…“

 

erklärte mir ein anderer junger Mann.

 

 „Deshalb hat Gott sich entschieden, viele Menschen zu sich zu holen. Gott will die Menschheit nicht vernichten, nur die guten Menschen abziehen, damit der Rest der Gesellschaft  zu sich und zum Guten zurückfindet“.

 

 

Mein heutiges  Verständnis sagt mir, dass zu diesem Zeitpunkt  bereits die heutige Zeit des Umbruchs gesprochen wurde. 

Es ist so zu verstehen,  dass Zeit, wie wir sie kennen, im Universum nicht existiert. Der Begriff  Zeit ist ein künstliches Konstrukt, genauso wie jeder  Kalender. Er wird sich im Laufe der Weiterentwicklung der Menschheit auch wieder auflösen.

 

Diesbezüglich hat es früher viele Unstimmigkeiten in Channelings gegeben, weil Durchsagen von „bald“ oder „in Kürze“ sprachen und sich dann bis zu deren Manifestierung noch Jahre hinzogen. Es liegt eben an dem total unterschiedlichen Zeitverständnis zwischen unten und oben. Im Universum gibt es nur das „jetzt“.

 

 

Nun, wir erleben täglich die großen  Veränderungen, die sich auf unserer Welt abspielen. Alles beschleunigt sich ständig. Im Moment ist  es ja nicht möglich, sich zu informieren, ohne dass das Thema Flüchtlinge einen anstarrt. Alle sind rat- und hilflos, allen voran unsere Politiker. Gutmenschentum wird gefordert. Jedem dem man zuhört, steht gedanklich auf einer anderen Seite. Viele Menschen sind auf der ‚Flucht, weil sie es in ihrem Land nicht mehr aushalten. Wer ist daran schuld? Wer liefert Waffen in diese Länder? Aber auch - wer holt „ angebliche Flüchtlinge“ als Unfriedenstifter ins Land? 

 

Wer sich nicht nur auf die handelsüblichen Medien verlässt, sondern selbst recherchiert, wird feststellen, dass sich eben vieles nicht so abspielt, wie es dargestellt wird.

Journalismus ist nur noch in den seltensten Fällen, das  was er sein sollte.

Alles ist in Bewegung.

Veränderungen der Erdoberfläche werden nicht ausbleiben.

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Steigen des Meeresspiegels sind  Maßnahmen, die Mutter Erde nun beginnen wird, um sich von  Kriegen,  Leid und Elend auf ihr zu befreien. Sie hat sehr, sehr lange Zeit als Schulungsplanet für die Menschheit gedient. Aber wie bekannt ist, ist auch sie ein bewusstes Wesen, das nun die Misshandlungen und auch die Eingriffe in ihr Innerstes nicht mehr ertragen kann und will. Sie will sich weiter entwickeln und in eine höhere Bewusstseinsebene aufsteigen.

Die Völker der inneren Erde haben ihren Wohnraum bereits vor zwei Jahren verlassen und bewegen sich nun auf Mutterschiffen im All. Sie werden ihr zuhause dort oben solange behalten, bis alle Erdverschiebungen beendet sind. Wie gravierend jedoch die Erdverschiebungen sein werden, hängt zu einem großen Teil von uns allen ab. Es liegt auch daran, wie schnell oder zögerlich wir weiterhin den Raubbau und die Zerstörung an Gaia zulassen und wie schnell wir beginnen werden, uns auf das zu besinnen, was wir sein sollen. Nämlich Hüter und  Beschützer von Mutter Erde.

Der Begriff „Liebe“ ist das Schlüsselwort im ganzen Universum. Wahre Liebe zu allem und jedem öffnet alle Türen.  Verinnerlichen wir uns das, ist es durchaus möglich, dass diese Erdverschiebungen relativ gemäßigt ausfallen werden. Ein kompletter Ausfall dieser Reinigung ist allerdings nicht  möglich. Zu tief und zu zerstörerisch waren und sind die Eingriffe die von uns  Menschen angerichtet und geduldet wurden.

 

Vor einigen Jahren wurde von göttlicher Seite aus jede Seele befragt, ob sie das Spiel der Dualität – wie wir es hier auf Erden haben – noch weiter wünschen.

 

Diejenigen Menschen, die sich für weiteres Lernen in der Dualität entschieden haben, werden die Erde verlassen. Sie werden weitere neue Inkarnationen anstreben und sie werden ähnliche Verhältnisse wie auf Gaia vorfinden  um zu lernen. Wenn sie  eines Tages bereit sind, werden auch sie weiter  gehen. Jeder hat so viel Zeit für seine Entwicklung die er braucht.

 

Menschen, die kein Bedürfnis mehr haben, weiterhin in der Dualität zu verbleiben, werden hier bleiben. Unsere Erde wird dann ein 5 D-Planet sein.  Sie werden alles tun um aus unserer wunderschönen Erde wieder das Paradies zu schaffen, das sie einstmals war. Es wird sicherlich herausfordernd werden.

Da Menschen und ihre Prägungen sich nicht von heute auf morgen ändern können, dürfte die Entwicklung zu endgültigen Frieden und Harmonie im „Paradies“ sicherlich noch eine Weile dauern. Dann wird aber für eine sehr lange Zeit uneingeschränkte Liebe auf dem Planeten Urantia herrschen.

 

Die  neuen Kinder, die heute auf  dieser Erde geboren werden, kommen bereits mit einer völlig anderen Blaupause auf diese Welt. Sie sind fast alles alte weise Seelen. Sie wissen, um was es  geht und werden oftmals Berater und Vorreiter für die neue Generation Mensch sein.

 

  

 


Gott hat Dir einen Mann ausgesucht“

 

Sagte mein Vater und zeigte ihn mir. Ein blonder, gut aussehender junger Mann, sehr groß, fröhlich, nett, kam auf mich zu.

Ich habe keine Ahnung was er zu mir sagte, ich war zu sehr verwirrt.

 

Da mir so schnell nichts  Besseres einfiel,  sagte ich zu  ihm, er möge auf meinen Vater gut aufpassen; das wollte er gerne tun, meinte er. Dann kam er noch einmal zu mir und sagte, „ ich freue mich, wenn du kommst, komm bald“. Er lachte und winkte mir zu. Ich fragte ihn noch ob er mich sehen könne, das  verneinte er aber.

 

Ich war verwirrt und wusste nicht, was ich denken sollte. Ich bin hier, verheiratet und habe zwei Kinder. Wozu noch einen Mann?

 

Nun gut, auch das  - so glaube ich – lässt sich klären.

Jeder Mensch, der auf Erden lebt, hat einen „Zwilling“. Je nach dem eine männliche oder weibliche „Entsprechung“.  Meistens ist nur der eine Teil eines Pärchens auf Erden inkarniert. Der andere ist im Universum zuhause geblieben und wird versuchen, ihn von da aus zu unterstützen.  Oder er ist auf einem anderen Planeten, um auch Erfahrungen zu sammeln, die sie dann später zusammen bringen.

Nach meinen Erkenntnissen ist es äußerst selten, wenn beide inkarniert sind. Es müssten vermutlich dann schon sehr hochschwingende abgeklärte Seelen sein, denke ich.

 

Was in jedem Fall bekannt ist, dass Zwillingsseelen eine unglaubliche Liebe verbindet. Ein Eins-Sein auch auf die Entfernung.

 

Seelenpartnerschaften   hat der Mensch in der Regel sechs bis zwölf. Oftmals sind zwei Seelenpartner mit ihm inkarniert, also im näheren Umfeld. Man erkennt solche Seelenpartnerschaften an der unheimlichen Zuneigung, die die beiden verbindet. Aber auch diese Seelenpartner sind dazu da, den anderen darauf aufmerksam zu machen, wenn etwas schief läuft, ein Lernprozess angesagt ist und dergl. Da kann es durchaus auch vorkommen, dass sich solche Seelenpartner eine kurze Zeit auf Erden einmal trennen, etwas, das natürlich keiner im Umfeld versteht, da doch offensichtlich die Liebe so groß ist. Es ist aber notwendig, um dem anderen weiter zu helfen.    

 

Aber auch  bei Zwillingsflammen können  in einer  Verbindung  nach der ersten Verliebtheit  Schwierigkeiten auftreten.  Nicht immer sind es nur „positive“ Eigenschaften oder Prägungen, die der Partner hat. Eigenschaften allerdings, die uns  den Spiegel vorhalten. Denn auch wir sind nicht ohne Angewohnheiten, die dem anderen vielleicht nicht so gut gefallen.  Wenn wir bereit sind,  damit umzugehen  und  ihn, den Partner,  ganz so akzeptieren  können wie er ist dann kann eine unglaubliche ,  einzigartige unendliche Liebe (im wahrsten Sinne des Wortes) gelebt werden.  Eine  Bereitschaft zur völligen Hingabe an diesen  Menschen ohne  jegliches Misstrauen ist gefragt.

Wird es gelingen, die  vielen Verletzungen die einem im Laufe des Lebens zugefügt wurden zu erlösen?

Wird man dieser – vielleicht auch belastenden Liebe -standhalten können oder läuft man lieber davon?

 

Das sind Fragen  die sich stellen werden.

Noch einmal versuchen, alles zu geben, den anderen  bedingungslos zu lieben oder lieber resignierend zu sagen, naja, war ja wohl klar, dass das nichts wird. Sicher wird es dann nichts.

Ob sich so ein Bruch auf Erden allerdings rückgängig machen lässt, wenn man feststellt was man verloren hat, ich weiß es nicht.

 

Ich  bin der Meinung, dass man so eine wirklich echte Liebe erkennen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass l das Wort „Hingabe“ plötzlich keine Angst  mehr erzeugt. Sie ist ganz einfach vorhanden.  „Ich bin  bereit den anderen ganz so anzunehmen wie er ist.“

 

Viel Glück bei der grenzenlosen unendlichen Liebe in der alles möglich ist.

 

“Mama hat mich nie geliebt…“

 

Heute muss ich sagen, als ich meinen Vater am Bildschirm meines PCs sah, wusste ich wirklich nicht, ob ich mich freuen sollte oder ohnmächtig umfallen. Sicher hatte ich gesagt  „oh Papa, wenn ich mit dir noch einmal reden könnte“ und so habe ich das auch gemeint, aber in diesem ‚Augenblick fiel mir so gar nichts ein, was ich ihn hätte fragen können. So blieb mir nichts anderes als ihn zu fragen, was mir gerade einfiel. Und das war nicht all zu viel.

Ich frage ihn nach Menschen, die wohl in meinem Leben eine Rolle gespielt hatten, die er aber nicht einmal kannte. Erstaunlicherweise wusste er über alle Bescheid.

Ich fragte ihn, ob es Autos gibt, oder Fahrräder, nein. Man muss zu Fuß gehen, das reinigt, meinte er. Auf meine Frage, ob es viel Arbeit gibt, „ja“ viel Landwirtschaft. Ich sah Berge, Wiesen, Wälder und eben das kleine fröhliche Mädchen auf der Schaukel.

 

 

Er war sehr schwer  zu verstehen, wahnsinnig weit weg wie mir schien und ich musste auch auf die Mundbewegungen achten, um ihn zu verstehen. Auf meine Fragen nickte er mit dem Kopf (ja) oder schüttelte ihn (nein). Ich hatte den Eindruck, dass er genaue ‚Anweisungen hatte, was er sagen durfte oder nicht. Wenn er keine Antwort geben wollte oder durfte wiegte er den Kopf hin und her

Mehrmals fragte ich ihn, ob er nicht aufhören müsse.

Jedes Mal verneinte er. Und mir fiel schon nichts mehr ein, was ich fragen konnte.

So fragte ich ihn nach dem Essen, ob das genauso ist wie hier.

(Ich finde das heute ja ganz schön peinlich) Er verneinte. Darfst du rauchen? (Ich dachte daran, wie sehr er seine Pfeife geliebt hat) . Vater wurde mir im Profil gezeigt wie er Rauch in die Luft blies.

Immer wieder erschienen die schönsten Bilder vor mir. Z.B. wie ein junges Pärchen tanzte.

Ich bat um eine kurze Pause.

Als ich wiederkam zerknüllte er Papier und warf es weg. „Sollen wir uns von Ballast befreien?“ Mein Vater nickte. Ich nahm an, dass er Ballast in Form von gekauften Gegenständen meinte.

Wobei natürlich auch davon auszugehen sein kann, dass er seelischen Ballast meinte. 

 

Er sagte noch, dass die Menschen anfangen müssten mit Liebe, Verständnis und Mitgefühl miteinander umzugehen.

Wieder bat ich ihn zu warten, mein Kopf fuhr Karussell und ich brach ab.

 

Papa sagte mir, dass ich ihn nie wieder würde rufen dürfen.

Das fand ich schon sehr traurig.  (Ich dachte mir noch was ich alles hätte erfahren können, wenn ich darauf vorbereitet gewesen wäre. ) Ich nickte.

                               

Als ich am nächsten Tag – eigentlich mehr aus Versehen - wieder meinen Vater rief, erschien er völlig anders als am Tag zuvor. Hatte er tags zuvor ausgesehen, wie in seinen besten Jahren war er am nächsten Tag völlig ergraut, ein – wie mir schien –  gebrochener Mann. Ich war erschüttert.

Er trug wie zu Lebzeiten Mamas Handtasche und stand an einem Bahnsteig. Offensichtlich wartete er auf den Zug, der ihm Mama bringen sollte.

Ich war einigermaßen erstaunt, dass er plötzlich so total grau geworden war, wo er sich doch offensichtlich auf Mama freute. (Ich überlegte mir dabei , dass Mama noch ganz fit hier auf Erden weilte.)

 Seine grauen Haare konnten doch nicht  durch mich ausgelöst worden sein,  nur weil ich ihn aus Versehen noch einmal gerufen hatte.

 

Natürlich wusste ich, dass ich ihn nicht noch einmal hätte rufen dürfen.

Noch immer lag das Bild von ihm neben dem PC .

Ich sah es an und hatte nur  wieder  „oh Papa“ gesagt. Ohne den Gedanken, ihn noch einmal zu rufen.

So war das passiert. Eigentlich hatte ich kein schlechtes Gewissen, ich war nur etwas verdutzt ihn wieder zu sehen.

 

Also fragte ich ihn, ob er Ärger bekommen hätte, weil ich ihn „wieder gerufen hätte“ und er nickte. Auu.. weh. Das wollte ich nicht. Schnell überlegte ich mir, wie ich es gutmachen könnte. Ich meinte : „sicher kommt doch Mama bald zu Dir“ .

Müde schüttelte er den Kopf „nein, sie kommt nicht“. 

Warum nicht ?

„Sie hat mich nie geliebt“.

Das war hart. Ich wusste, wie sehr mein Vater meine Mutter  geliebt hatte. Guter Rat war teuer und mir fiel nichts anderes ein, als ihm zu sagen: Papa, such dir doch eine andere Frau. .

Wieder schüttelte er den Kopf: „nein, ich habe nur sie geliebt.“

Ich konnte ihm nicht helfen. So traurig es war, aber mit dieser Tatsache musste er alleine fertig werden.

 

Ich machte mir so meine Gedanken über meine Mutter. Es kam viel verdrängtes hoch. Bilder, Gespräche.  Sie war nett und  herzlich und bestimmte in einem freundlichen Ton alles.

Ich kann mich nicht erinnern, dass sie mich jemals in den Arm genommen hat. Ein Bussi von ihr bekam ich erst, als sie schon über 80 Jahre alt war.

 

 

„Zuneigung  kann ich nicht zeigen“, sagte meine Mutter  immer.  

Vielleicht ist mein jetziger Gedankengang nicht so schön.

Trotzdem muss ich mich fragen, ob Menschen, die „Zuneigung, Gefühle“ angeblich nicht zeigen können, vielleicht dazu auch gar nicht fähig sind? Haben sie keine Gefühle ? Eiskalte  Robotoiden, die nichts empfinden? Menschen (?) deren Ego so extrem hoch angesetzt ist, dass gefühlsmäßige Regungen entweder überhaupt nicht vorhanden sind oder von vorneherein  so stark abgelehnt wurden, dass sie kümmerlich in einer Ecke verkommen?

Menschen, die sich nur dann zu einer Art gefühlsmäßiger Handlung „ hinreißen“  lassen wenn sie Bedenken haben müssen, dass ihre  gefügigen „Dienstboten“ renitent werden?

 

Wie oft haben wir in unseren Leben schon auf menschliche Regungen von anderen gewartet? Auf irgendein Zeichen? Gleich welcher Art – nur endlich eine Regung?

Wie oft haben wir für andere,  geliebte Menschen alles getan, um sie glücklich zu sehen? Und was kam?

Manchmal der Satz:  …aber das wäre doch nicht nötig gewesen. Manchmal ein kurzes in den Arm nehmen. Wir haben die Lieblosigkeit nicht  bemerkt .  Wir waren einfach naiv  glücklich, haben uns für den anderen gefreut , waren stolz auf uns selbst und – haben die Zeichen nicht gesehen. Haben weitergemacht wie bisher. Immer in der Hoffnung….

 

Irgendwann war  lautlos dann der Tag gekommen,  an dem man nicht mehr  kurz „unterkühlt“  in den Arm genommen werden wollte. Keine Nähe war mehr gewünscht.

Der Blick war – nach vielen Tränen – klar geworden. 

 

Ein klarer Blick macht  frei.

Ein klarer Blick verlangt Entscheidungen.

 

Nun plötzlich geht es nicht mehr um den anderen.  Die Überlegungen ob und was  wieder einmal falsch gewesen sein  könnte sind vorbei . Es ist nicht mehr von Belang. Die Tränen sind versiegt. Das Blatt hat sich gewendet.

 

Es geht  auch nicht mehr darum, dass man sich zuweilen wie ein Trottel gefühlt hat,  immer  Rücksicht auf den anderen genommen hat, damit es ihm ja gutgeht und  an nichts fehlt. Vorbei ist der Gedanke  daran dass man sich alles anders vorgestellt hatte und alle Bemühungen mehr oder weniger im Sand verlaufen sind.

Es geht ganz einfach jetzt um uns selbst. Es geht darum, was wir möchten.   

 

Wollen wir weiterhin so  leben ?

Wollen wir uns wirklich damit begnügen, den Alltag  am Laufen zu halten?

Werden wir das noch jahrelang durchstehen in dem Gedanken „wenigstens ein guter Mensch“  zu sein?

 

Wenn wir keine Kraft mehr haben, Liebe, Licht und Harmonie  zu suchen, werden wir  diesem Leben dann selbst ein Ende setzen wollen?

 

Ganz gleich, welchen Weg wir in Zukunft beschreiten werden, so sollten wir nicht vergessen, dass wir  eines Tages unseren Lebensfilm ansehen müssen.

Wir werden dann selbst entscheiden, was gut und richtig oder verkehrt war.

Eines dürfen wir aber nicht vergessen:

Ohne Liebe ist der Mensch nichts, er wird ein ewig Suchender bleiben.

Wir sind von unserem Schöpfer in Liebe geschaffen worden. Diese Liebe ist unauslöschlich eingeprägt in uns. Wir werden ohne sie niemals glücklich sein,  immer weiter suchen.

 

Selbst wenn wir uns oft unbewusst  der einen oder anderen  Ablenkung hingeben, wird es nie ausbleiben, dass nach kurzer Zeit wieder die gleiche Leere da ist.  Vergnügungen  sind eben Dinge, die nur für eine kurze Weile befriedigend  sind.

 

Wie konnten wir nur  vergessen, wie wenig  doch ein liebender Mensch braucht um glücklich zu sein.  Wenig, sehr wenig. 

 

Das Verhältnis zu meiner Mutter habe ich Jahre später  in meinen Gedanken  noch  einmal  ausführlich angeschaut.  Ich musste feststellen, dass ich  ein blindes Vertrauensverhältnis zu meiner Mutter hatte. Der Glaube, dass sie nur „mein Bestes wolle“ – wie sie immer sagte -  hat mich sehr vieler  Perspektiven  im Leben beraubt.  Fassungslos und traurig wurde mir klar was für ein Mensch meine Mutter  wirklich war.

 

Nachdem wir ja alle eine Rolle in unseren Inkarnationen  spielen, kann ich nur sagen „sie hat ihre Rolle hervorragend gespielt“.

 

Ich hoffe sehr, dass mein Vater nun nach all der langen Zeit Frieden mit der Tatsache geschlossen hat,  dass sie ihn nicht geliebt hat. Sie war wohl dazu nicht in der Lage. Sicherlich  wäre ihm einiges erspart geblieben, wenn er auf Erden nicht so offen und ehrlich an ihre Liebe geglaubt  hätte.

 

Ach Papa, da warst  Du nicht allein!

 

Aus heutiger Sicht weiß ich dass ich von himmlischer Seite auf die Notwendigkeit der Aufarbeitung  dieses Themas  hingedrängt worden war.  Hätte ich es nicht getan, wäre es  später auf  mich zugekommen. Getan muss es werden.

Wir sehen, an einer Aufarbeitung unserer unverarbeiteten Probleme kommen wir nicht vorbei. Sei es im Himmel oder noch auf Erden.

 

Der Mensch bedarf tollkühnen Mutes um in den Abgrund seiner Seele hinabzusteigen.

(Keltische Weisheit)

 

..


 

Dunkelheit und Licht

 

Die weiße Taube

 

 

Am Ende des Filmes über das Leben meiner Mutter sah ich Christus im Film.

Dunkelheit  und dann helles  Licht. Danach  erschien in der Ferne kurz ein rotleuchtendes Licht.

 

Sie wundern sich jetzt sicher, dass ich nicht einfach Jesus oder Jesus Christus sage. Das stimmt nämlich so nicht ganz. Jesus Christus wie wir ihn kennen, hat zu der Zeit auf Erden, von denen uns die Bibel berichtet, in einer Doppelinkarnation gelebt. Er, Christ Michael von Nebadon und Sananda Immanuel  Esu Kumara  waren in dieser Inkarnation Jesus Christus.  Esu oder auch Sananda ist jetzt der planetare Fürst unserer Erde.

 

Sicherlich haben auch Sie schon einmal von Esu oder Sananda gehört und nicht so recht gewusst, wem diese Namen  zuzuordnen sind.

 

Die Kreuzigung war  die 7. Selbsthingabe eines Gottessohnes. Michael von Nebadon hat damit  die volle Autorität und alleinige Handlungsvollmacht über sein Universum erhalten. Er ist der Schöpfer unseres Lokaluniversums Urantia.

 

Dazu muss man wissen, dass Havona das göttliche Hauptzentrum ist. Sieben Super-Universen kreisen vollkommen kontrolliert in prozessionsartigem Lauf  von majestätischer Größe um den Ersten Zentralen Ursprung. Die Herrscher der Sieben Super-Universen werden die Ältesten der Tage genannt. Unser Lokaluniversum  Nebadon  gehört zu Orvonton, dem  Siebten Superuniversum. Christus Michael von Nebadon ist  Souverän dieses Universums.

 

Die Geschichte und auch die Hierarchie im Universum kennen zu lernen, sich mit ihrer Entstehung und Zugehörigkeit  zu befassen ist  sehr  interessant.   (Im Urantia-Buch nachzulesen.)

 

Zurück zu Dunkelheit und Licht.

Christus Michael, der Schöpfer unseres Universums brachte  damit folgendes zum Ausdruck.

 

Wir leben im Moment in einer  Zeit der absoluten Dunkelheit und des Wahnsinns.  Wir sollen aber nicht vergessen was wir dem entgegenzusetzen haben

 

                                Das Licht Christi.

 

Wohlbehütet und geschützt werdet ihr sein, wenn ihr euch auf mich verlasst, mir  voll vertraut und mir  und euren Mitmenschen die Liebe entgegenbringt, die ich euch entgegenbringe. Die neue Zeit wird eine heilige und heile Welt hervorbringen.

 

Die Nacht ist am dunkelsten bevor der neue Tag anbricht.  Die dunkelste Nacht muss aber überstanden werden, damit wir ein neues Licht sehen  und ein neues Leben beginnen können. All die unschönen  Dinge, die wir im  Moment  sehen und hören müssen  als solche erkannt werden. Nur dann können sie sich auflösen.  Wir werden danach vieles begreifen was im Moment noch so unfassbar und völlig verrückt erscheint.

 

Allerdings kann ich das rote Licht, das ich kurz sah, nicht erklären. Es schien mir so, als hätte ich es auch nicht sehen sollen. Warum? Ich weiß es nicht.

 

So bleibt am Ende des Buches eigentlich nur noch die Bedeutung der weißen Taube aufzuklären.

 

Wie ich bereits geschrieben habe,“ flog“   am Ende des  „Filmes über das Leben meiner Mutter“  durch das gekippte, hohe Fenster eine weiße Taube direkt auf das darunter stehende Bett, in dem meine Tochter Franziska und ich lagen. Franziska schrie auf, als Taube  buchstäblich im Sturzflug auf uns herunterkam.

 

Das war von der ganzen Vision das einzige, was Franziska mit erleben durfte.

 

Die Taube und der Adler sind die Boten des neuen Lebens auf Erden. Der  Mensch kann symbolisch den Weg der Taube gehen. Es ist der Weg der Liebe, der Demut, des Friedens und der Reinheit.  Auf diesem Weg zu gehen ermöglicht  ihm Verbindung zu seinem göttlichen Ursprung wieder herstellen zu können..

 

Symbolisch gilt die Taube sowohl für den Weg als auch die Vollendung.

 

Es ist davon auszugehen, dass die weiße Taube eine Botschaft Gottes an die gesamte Menschheit ist. Ich sehe es als eine

Friedensbotschaft.  Das Angebot  Gottes an Menschen, die sich bemühen nach seinem Willen und Gesetz zu leben. Menschen, die das Gebot der Liebe achten und versuchen, ihr Leben danach auszurichten werden Frieden, Glück und Liebe finden.

 

Es ist aber auch der Auftrag  dem  nächsten  Liebe, Güte, Verständnis, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl entgegen zu bringen.

 

Diese Botschaft  hat für alle Menschen, gleich welchen Alters oder Herkunft die gleiche Bedeutung.

 

Liebe ist unendlich und ewiglich und sie ist die stärkste  Kraft im Universum.


N a c h w o r t

 

Heute weiß ich,  dass es ein Geschenk war, diese Vision erleben zu dürfen, im  Film zu erleben, wie das „Leben“ nach dem Tod anfangs aussehen wird.

 

Nun ist eine gewisse Zeit vergangen seit diesem Erlebnis. Lange Zeit habe ich mich gesträubt, an die Aufarbeitung heranzugehen. Die Vision war damals eine immense Belastung über längere Zeit  hinweg.

 

Der weinende Engel  hat  mich immer wieder an die Aufarbeitung meines Erlebnisses erinnert .

 

Nach diesem Erlebnis habe ich viele Bücher gelesen, und mir zu dem Erlebten sehr viele Gedanken gemacht . Ich bin oft in mich gegangen und musste erkennen, dass  die Bereitschaft, sich mit Dingen zu befassen, die auf den ersten Blick weder  besonders heiter noch interessant zu sein schienen, erforderlich war.  Ich habe mich durchgekämpft, nicht selten mit der Frage, warum tue ich das.

Immer stand jedoch die Verantwortung im Raum das Erlebte aufzuarbeiten. Es war  nicht  zu ignorieren.

 

 Mit Sicherheit  habe ich auch die Verpflichtung, die mit so einem Erlebnis einhergeht, unterschätzt.  Vermutlich habe ich  auch meine Aufgabe lange vernachlässigt. Die höheren Werte, ‚Aufgaben und Verpflichtungen meines  Lebens zu ergründen und mein Leben danach ausrichten, wäre sicherlich schon früher richtig und  wichtig  gewesen.

 

Um einer notwendigen Veränderung in dieser Hinsicht nachdrücklich Ausdruck zu geben, hat sich mein Engel wohl damals von mir sehen lassen. Es war eine deutliche Aufforderung Gottes, mich dem Nachdenken und auch dem Suchen zuzuwenden.

 

Mit Sicherheit hing auch meine damalige Krankheit  -  die mich zwang meine Berufstätigkeit wieder aufzugeben -  damit zusammen. Es war eben nicht das, was für mich vorgesehen war.

 

Doch wie es so oft im Leben ist, arbeitet die Zeit mit. In meinem Fall hat  sich das ‚ „Aufschieben“ gelohnt.  

Im Laufe der  Bearbeitung der einzelnen Punkte, die mein Vater, die Engel und der junge Mann ansprachen, merkte ich, wie sich alles ineinander gefügt hat. Mir   wurden  Zusammenhänge aufgezeigt, an die ich vorher nicht gedacht hatte und auch nicht hätte denken können


Mit meinem heutigen Wissen konnte ich nun die Vision anders aufarbeiten, als es vor ein paar Jahren  möglich gewesen wäre. Zu vieles war damals noch relativ vage, einfach unklar.  Die vergangene Zeit  brachte  die Wichtigkeit des damals Erlebten in einen runden, verständlichen  Zusammenhang.

 

Ich  hoffe sehr, dass es mir gelungen ist, Ihnen das verständlich  vermittelt zu haben. Die Bedeutung eines solchen Erlebnisses, auch wenn es anfangs verwirrend, schockierend und total unverständlich zu sein scheint hat immer einen Grund und wenn man sich die Mühe macht, nachzuforschen erkennt man die Zusammenhänge und den Sinn.

 

Eines hat mir mein Engel bei unseren Gespräch aber noch zu berichten aufgetragen:

 

Wir dürfen den Glauben an das Licht niemals verlieren, sonst

wird ewige Finsternis in uns und zwischen allen Menschen herr-

schen.

 

Aus einem Licht werden viele Lichter. Dunkle Schatten verschwinden.         

 

Darum bitte  ich Sie:

Senden auch Sie Ihr Licht  von Herz zu Herz und das breite Band der Liebe rund um den Erdball wird Wirklichkeit werden.

Quellen - Nachweis

 

Die Macht des Unterbewusstseins

Dr. Joseph Murphy, Ariston-Verlag, ISBN 3 7205 1027 1

 

Die Wiederkehr der Orakel

Dr. Dianne Skafte, Knaur-Verlag, ISBN 3 426 8615 6 - 9

 

Das Leben ist nur ein anderer Tod

AURUM-Verlag, ISBN 3.591 08393 3

 

Der Weg zur Stille

V.Dwaraknath Reddy, Kristkeitz-Verlag, ISBN 3 921508 31 2

 

Anam Cara

Das Buch der Keltischen Weisheiten von John O'Donohue

Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN 3-423-24119-5

 

Kursbuch Meditation

David Fontana, Spirit-Fischer, ISBN 3-596-13098-0

 

Wahre Kraft kommt von Innen

Louise L. Hay; HEYNE-Buch, ISBN 3-453-14230-6

Best.-Nr. 13/9604

 

 

 

Erwachen zum Aufstieg ins Licht

Sandy Stevenson, ANSATA-Verlag

 

Urantia-Buch

 

 

Erfüllen Sie Ihren Geist mit den großen Wahrheiten des Lebens und gehen Sie den Weg des Lichtes und der Liebe.

 

Friede, Harmonie, Freude und Bereitschaft zum Guten.

 

Jeder Mensch bleibt dem Dienst an der Menschheit verpflichtet.

 

So wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er.

 

Das Gesicht ist der Spiegel des Geistes.

 

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. „

(Immanuel Kant)

 

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